Niederrheinpokal-Viertelfinale: Das steht am Mittwoch (1. März, 19 Uhr, RevierSport-Liveticker) für Rot-Weiss Essen auf dem Programm. Für den Drittligisten geht es zum Regionalliga-Vertreter Wuppertaler SV.
Die Liga-Zugehörigkeit spielt für RWE-Trainer Christoph Dabrowski in diesem Duell überhaupt keine Rolle.
Der Fußballlehrer betonte vor dem Spiel im Stadion am Zoo: "Das Bayreuth-Ligaspiel am Sonntag ist noch gar nicht in meinem Kopf. Wir haben in Wuppertal eine schwere Aufgabe vor der Brust. Alle sind sensibilisiert und wissen, dass RWE im letzten Jahr dort ausgeschieden ist. Die Liga-Zugehörigkeit spielt hier keine Rolle! Es wird ein Kampfspiel, das eine hohe Konzentration verlangt. Die Fehlerquote müssen wir so gering wie möglich halten, um am Ende unser Ziel, das Weiterkommen, zu erreichen. Unser Ziel ist ganz klar: Wir wollen in der nächsten Saison in diesem tollen DFB-Pokal-Wettbewerb, den schon einige Spieler aus unserer Mannschaft mit RWE kennen, wieder teilnehmen."
Personell sieht es bei RWE ein wenig anders als noch vor dem Ingolstadt-Match (1:1) aus. Felix Götze fällt weiter noch mindestens drei bis sechs Wochen aus. Zu ihm gesellen sich Luca Wollschläger, Moritz Römling, Meiko Sponsel, Lawrence Ennali und auch Felix Wienand (alle Infekt) ins rot-weisse Lazarett. Derweil kehren im Vergleich zum FCI-Spiel Thomas Eisfeld und Isaiah Young ins Team zurück.
"Auch wenn Wienand fit wäre, würde wahrscheinlich Jakob Golz im Tor stehen. Wir wollen weder rotieren noch sonst etwas. Wir sind weit davon entfernt etwas herzuschenken. Wir werden die bestmögliche Elf ins Rennen schicken. Da ist natürlich auch Thomas Eisfeld wieder eine Option", erzählt Dabrowski.
Die Wuppertaler Mannschaft hat der 44-jährige Essener Coach mehrmals in dieser Saison unter die Lupe genommen und ist bestens über den WSV informiert. Dabrowski: "Die Wuppertaler Mannschaft agiert am liebsten in einem 3-5-2-Systen. Sie verfügen über eine sehr robuste Abwehr und haben im Mittelfeld mit Lukas Demming einen guten Spieler, der immer wieder gute Tiefenläufe hat. Zudem verfügen sie auch in der Offensive mit Marco Stiepermann Serhat-Semih Güler über gefährliche Leute. Aber wir haben auch unsere Mittel, um Wuppertal vor Probleme zu stellen. Ich erwarte ein kampfbetontes, enges Derby."