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Auswärts geht nicht viel
Rot-Weiss Essen kassiert 1:3-Pleite bei Wehen Wiesbaden

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Auswärts geht nicht viel: Rot-Weiss Essen kassiert 1:3-Pleite bei Wehen Wiesbaden
Foto: Thorsten Tillmann

Bei Rot-Weiss Essen geht in der 3. Liga in der Fremde nicht viel. RWE kann auswärts einfach nicht gewinnen und kassierte beim SV Wehen Wiesbaden eine 1:3 (0:1)-Pleite.

Rot-Weiss Essen vertraute beim SV Wehen Wiesbaden der Sieger-Elf vom 1:0-Erfolg über den 1. FC Saarbrücken. Das hieß auch, dass die zuletzt verletzten "grundsätzlichen Stammspieler", wie Dabrowski sie nennt, Clemens Fandrich und auch Kapitän Daniel Heber erst einmal auf der Bank Platz nahmen. Das galt auch für Isaiah Young.

Dass RWE das Spiel mit 1:3 verlor, lag aber mit Sicherheit nicht an der Mannschaftsaufstellung von Christoph Dabrowski.

SV Wehen Wiesbaden: Stritzel - Reinthaler, Gürleyen (85. Rieble), Mockenhaupt - Fechner (60. Jacobsen), Heußer, Wurtz (72. Froese), Mrowca, Ezeh - Hollerbach (84. Brumme), Prtajin.

Rot-Weiss Essen: Golz - Wiegel (80. Fandrich), Rios Alonso, Bastians, Herzenbruch - Tarnat, Rother (67. Heber) - Ennali (80. Loubongo), Götze, Kefkir (64. Young) - Engelmann.

Schiedsrichter: Robert Hartmann.

Tore: 1:0 Prtajin (44.), 1:1 Wiegel (51.), 2:1 Prtajin (73.), 3:1 Gürleyen (76.).

Gelbe Karten: - Götze, Wiegel.

Zuschauer: 4526

Denn die Essener kamen gut ins Spiel und bestimmten in der Abtastphase das Geschehen. Die 4526 Zuschauer - davon mehr als die Hälfte aus Essen - konnten mit Sicherheit nicht erkennen, wer in der Brita-Arena der Aufstiegsaspirant war und wer der Aufsteiger.

Doch ein Favorit kann natürlich immer zuschlagen. So auch der SV Wehen Wiesbaden: In der 18. Minute meldeten sich die Hausherren das erste Mal zu Wort und Benedikt Hollerbach zwang Jakob Golz zu einer Glanzparade. In der 36. Minute noch eine dickere Chance für die Hessen: Ivan Prtajin verstolperte aber im Fünfmeterraum. Den Ball muss ein Stürmer im Tor unterbringen - Glück für RWE.

Mit einem 0:0 wäre es beinahe in die Halbzeit gegangen, wäre da nicht Prtajin gewesen. Brooklyn Ezeh, der Ex-Schalker mit dem RevierSport noch im Vorfeld der Partie sprach, drang in den Strafraum, setzte sich gegen Lawrence Ennali durch. Am zweiten Pfosten köpfte Prtajin mutterseelenallein zum 1:0 (44.) ein.

Der RevierSport-Liveticker zum Nachlesen.

RWE kam mit Wut im Bauch aus der Halbzeit. Und konnte diesen in einen Torerfolg umwandeln: In der 51. Minute erzielte Andreas Wiegel den verdienten Ausgleichstreffer für die Gäste aus dem Ruhrgebiet. Und vier Minuten später fast der Führungstreffer für RWE: Simon Engelmann setzte sich nach einem Steilpass von Felix Götze gegen zwei Gegenspieler durch, scheiterte dann aber am SVWW-Keeper Florian Stritzel.

Wehen Wiesbaden wachte, wie schon in Halbzeit eins, erst nach 20 Minuten auf - aber wie: Johannes Wurtz (65.) knallte das Leder aus 20 Metern an die Latte! Eine Art Hallo-Wach-Effekt für die Hausherren.

Rot-Weiss Essen kassiert Doppelschlag binnen drei Minuten

Denn die Mannschaft von Markus Kauczinski erhöhte die Schlagzahl und kam so zu Torchancen, wie in der 73. Minute: Wieder war es Ivan Prtajin, der seine Farben in Führung köpfte. Nur drei Minuten später die Entscheidung: Wehens Abwehrchef Ahmet Gürleyen wurde am Sechzehner nicht gut angegriffen und im Liegen verwandelte der Innenverteidiger aus etwa 16 Metern zum 3:1 (76.). Während der SV Wehen Wiesbaden durch den Dreier auf Platz drei der Tabelle sprang, steht RWE auf Rang 16, dem ersten Nicht-Abstiegsplatz. Und in der Fremde muss RWE zulegen, die aktuelle Bilanz: kein Sieg, zwei Remis, drei Niederlagen.

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