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Dabrowski über Kantersieg – Trio fehlte angeschlagen

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Foto: Thorsten Tillmann.
Foto: Thorsten Tillmann

Fußball-Drittligist Rot-Weiss Essen besiegte den 1. FC Wülfrath im Niederrheinpokal deutlich mit 9:0. Trainer Christoph Dabrowski hatte einen entspannten Abend.

Am Mittwochabend machte sich Rot-Weiss Essen auf den Weg nach Velbert, um sich in der zweiten Runde des Niederrheinpokals mit dem 1. FC Wülfrath zu messen. Die Favoritenrolle war im Vorfeld klar und eindeutig verteilt: RWE, der Drittligist, auf der einen Seite und Wülfrath als noch punktloses Landesliga-Schlusslicht auf der anderen Seite. Beide Teams trennten drei Ligen.

Die Sensation blieb aus – Rot-Weiss wurde der Favoritenrolle gerecht und feierte einen 9:0-Kantersieg. Ron Berlinski und Luca Wollschläger trafen dreifach, die anderen Treffer erzielten Oguzhan Kefkir, Felix Götze und Kevin Holzweiler.

RWE-Cheftrainer Christoph Dabrowski, der seine Mannschaft im Vergleich zum 0:1 in Osnabrück auf zehn Positionen veränderte, konnte nach dem Abpfiff zufrieden sein, wollte die Partie allerdings auch nicht überbewerten: "Wir hätten uns ein zweistelliges Ergebnis gewünscht, aber die Spielfreude war da. Es sind viele Jungs zum Einsatz gekommen, auch einige junge Spieler aus der U19. Das Ziel war, dass wir mit wenig Kontakten spielen."

Heber mussten wir Dienstag und Mittwoch rausnehmen. Er hat einen Schlag abbekommen und ein bisschen Schwellung. Da müssen wir schauen. Harenbrock hat muskuläre Probleme und pausiert ein paar Tage. Bei Fandrich war es so, dass er einen leichten Infekt hatte. Er wird am Freitag wieder einsteigen.

Der RWE-Coach.

Einziger Wermutstropfen war die Verletzung von Moritz Römling, der in der ersten Hälfte ausgewechselt werden musste. Auf Krücken verließ der Linksverteidiger die IMS Arena, eine Diagnose gab es noch nicht. Alles deutet allerdings auf eine Außenbandverletzung hin. Mit Kapitän Daniel Heber, Clemens Fandrich und Cedric Harenbrock fehlte zudem ein Trio angeschlagen. Der RWE-Coach erklärte: "Heber mussten wir Dienstag und Mittwoch rausnehmen. Er hat einen Schlag abbekommen und ein bisschen Schwellung. Da müssen wir schauen. Harenbrock hat muskuläre Probleme und pausiert ein paar Tage. Bei Fandrich war es so, dass er einen leichten Infekt hatte. Er wird am Freitag wieder einsteigen."

Heimspiel gegen den 1. FC Saarbrücken

Für die Mannen von Coach Dabrowski kehrt erst am kommenden Montag (19. September, 19 Uhr) wieder der Liga-Alltag ein. Dann reist mit dem 1. FC Saarbrücken ein ambitionierter Drittligist an die Essener Hafenstraße. Mit 16 Punkten aus acht Partien rangiert die Mannschaft von Trainer Uwe Koschinat auf dem dritten Tabellenplatz und ist im bisherigen Saisonverlauf noch ungeschlagen.

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KOMMENTARE

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Superlöwe 2022-09-14 23:46:43 Uhr
Vielleicht sind wir im Laufe dieser Saison noch mal froh einen so großen Kader zu haben.
Frintroper1907 2022-09-15 06:53:48 Uhr
Superlöwe
Das wird definitiv so sein.
Die Saison wird genau wie die letzte sehr lang und kräftezehrend werden.
Lackschuh 2022-09-15 06:58:21 Uhr
Mal am Rande: nur etwa 400 Besucher waren es wohl und das wird ja insbesondere die Wülfrather und deren netten Präsidenten schon enttäuschen! Für die paar Leute zudem der aufwendige Platzwechsel nach Velbert....wer lag denn in der Einschätzung so falsch? Griff da auch der arg angespannte Geldsäckel mit zig Hiobsbotschaften für die kommende Zeit in Richtung normaler Verdiener, was für mich ja verständlich wäre?
faselhase07 2022-09-15 10:12:55 Uhr
@Lackschuh: Nunja, Hand aufs Herz, letzten Freitag Osnabrück schnell nach der Arbeit mit dem Auto hin. Mit Tank, Ticket und Verpflegung ist man da schnell bei 80€+.

Da muss ich, bei aller Symphatie, auch nicht am Mittwochabend zum glücklosen Landesligisten nach Velbert.
faselhase07 2022-09-15 10:16:49 Uhr
Dazu geplante Reisen samt Übernachtung nach München und Freiburg, da sind dann auch bestimmt ein paar Hundert Euro fällig.

Fußball wird ab der Dritten zum teuren Hobby :-D

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