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3. Liga
Neben RWE - das ist von den anderen Aufsteigern zu erwarten

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Bei Rot-Weiss Essen konnte sich Ayodele Adetula nicht durchsetzen, beim VfB Oldenburg ist er Leistungsträger - fällt nun aber erst einmal verletzt aus.
Foto: Thorsten Tillmann

An diesem Freitag beginnt die neue Saison in der 3. Liga. Im letzten Teil der Serie blicken wir auf die anderen Aufsteiger neben Rot-Weiss Essen.

Geschafft: Nach 14 langen Jahren ist Rot-Weiss Essen endlich in der 3. Liga angekommen, im Mai glückte der langersehnte Aufstieg. Zum Start in die neue Saison geht es am Samstag (14 Uhr) an der Hafenstraße gegen die SV Elversberg - ebenfalls ein Aufsteiger.

Die Saarländer triumphierten in der Regionalliga Südwest. Während auf den Essener Auftaktgegner bereits an dieser Stelle ausführlich eingegangen worden ist, lohnt natürlich auch noch ein Blick auf die anderen beiden Aufsteiger: die SpVgg Bayreuth und der VfB Oldenburg.

SpVgg Bayreuth: Erst die Party, dann der Kater

32 Jahre - so lange ist es her, dass die SpVgg Bayreuth im deutschen Profifußball unterwegs war. Damals stiegen die Oberfranken aus der 2. Bundesliga ab, zu der sie in der 70er- und 80er-Jahren durchaus regelmäßig gehörten. Phasenweise spielte die "Oldschdod", wie der Verein im Volksmund genannt wird, gar fünftklassig. Noch im September 2018 war Bayreuth Tabellenletzter in der Regionalliga Bayern, doch dann übernahm der ehemalige Bundesliga-Profi Timo Rost (Energie Cottbus) das Traineramt, führte den Verein zum Klassenerhalt und machte aus ihr eine Spitzenmannschaft. Im Sommer wurde diese Reise mit dem hochverdienten Titel in der Regionalliga Bayern belohnt, Bayreuth schoss sage und schreibe 103 Tore. Beim Spitzenspiel gegen Bayern München II kamen am Ostermontag über 10.000 Zuschauer.

Nach der Feier folgte jedoch der Kater: Rost hatte sich auch für andere Klubs interessant gemacht und konnte den Rufen des neuen Liga-Konkurrenten Erzgebirge Aue nicht widerstehen. In Tim Danhof und Ivan Knezevic nahm Rost gleich zwei Spieler mit nach Aue, was in Bayreuth durchaus für Ärger gesorgt hat. Das Abenteuer Dritte Liga geht der Verein nun mit Thomas Kleine an. Der frühere Innenverteidiger (Greuther Fürth, Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, Hannover 96) war zuletzt fünf Jahre Co-Trainer bei Fortuna Düsseldorf. Auch für ihn ist die Dritte Liga Neuland - wie für viele Spieler auch. Zum Kader gehört Innenverteidiger Felix Weber, der 2020/2021 bei Rot-Weiss Essen unter Vertrag stand. Klar ist: Für Bayreuth geht es ausschließlich um den Klassenerhalt.

VfB Oldenburg: Wegner, Adetula und Steurer bringen Revier-Erfahrung mit

Dieses Ziel gilt auch einzig und allein für den VfB Oldenburg. Bei den Huntestädtern ist es zwar nicht 32, aber auch schon 25 Jahre her, dass der Verein im Profifußball spielte. Unter Manager Rudi Assauer klopfte der Klub dabei Anfang der 90er-Jahre sogar ans Tor der Bundesliga, danach folgte jedoch der jähe Absturz - zu dem auch sieben Jahre in der Fünftklassigkeit gehörten. Im Vorjahr platzte jedoch der Knoten: Oldenburg wurde Meister in der Regionalliga Nord und setzte sich in zwei Relegations-Duellen gegen den Nordost-Meister BFC Dynamo durch. Trainer ist Dario Fossi.

Während in Bayreuth Weber eine RWE-Vergangenheit mitbringt, gehörten zwei Ex-Essener zu den Hauptprotagonisten beim Essener Aufstieg. Angreifer Max Wegner ist Kapitän bei den Oldenburgern, Außenstürmer Ayodele Adetula erzielte im Vorjahr 25 Scorerpunkte und war der beste Offensivmann. Bitter: Adetula fällt wegen eines Außenbandrisses zum Start erst einmal aus. Im Ruhrgebiet spielte zuletzt auch Oliver Steurer: Der Innenverteidiger wechselte vom MSV Duisburg nach Oldenburg. Bekanntester Neuzugang dürfte aber Torhüter Sebastian Mielitz sein, der einst bei Werder Bremen in der Bundesliga zwischen den Pfosten stand.

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