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3. Liga
Schwere Verletzung - MSV wacht zu spät auf

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3. Liga: Schwere Verletzung - MSV Duisburg wacht bei Aufstiegskandidat zu spät auf
Foto: firo

Der MSV Duisburg hat das schwere Auswärtsspiel bei Eintracht Braunschweig mit 1:2 (0:1) verloren. Niko Bretschneider musste schwer verletzt vom Feld getragen werden.

Es war das Duell zweier ehemaliger Bundesligisten, die sich beide im Aufwärtstrend befinden. MSV-Trainer Hagen Schmidt nahm im Vergleich zum 2:0-Heimsieg gegen Türkgücü München eine Veränderung in seiner Startelf vor. Marvin Bakalorz kehrte in die Dreierkette zurück. Durch den Routinier erhoffte sich der Trainer mehr Stabilität. Marlon Frey rückte wieder eine Reihe nach vorne ins zentrale Mittelfeld. Schmidt wollte, dass seine Mannschaft beim Aufstiegsaspiranten erneut so mutig auftritt wie zuletzt.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte Bryan Hennig das erste Ausrufezeichen mit einem gefährlichen Flachschuss, der knapp am Pfosten vorberauschte (9.). Jomaine Consbruch machte es wenig später besser. Niko Bretschneider bekam einen langen Einwurf nicht geklärt. Statt ins Aus köpfte der Duisburger Verteidiger dem gedankenschnellen Braunschweiger vor die Füße, der aus spitzem Winkel zum 1:0 einschob (12.).

BTSV: Fejzic – Marx, Schultz, Strompf, Kijewski – Krauße (88. Schlüter), Nikolaou, Multhaup (68. Hartmann), Henning (88. Wiebe), Consbruch (88. Otto) – Lauberbach (78. Girth).

MSV: Weinkauf – Bakalorz (46. Feltscher), Fleckstein, Gembalies – Ajani (87. Bakir), Knoll (71. Ademi), Frey, Bretschneider (22. Kwadwo), Stoppelkamp, Yeboah (87. Hettwer) – Bouhaddouz.

Schiedsrichter: Lasse Koslowski.

Zuschauer: 8.410.

Gelbe Karten: Bakalorz (43.), Strompf (53.), Fejzic (90.), Kwadwo (90.).

Tore: 1:0 Consbruch (12.), 2:0 Lauberbach (64.), 2:1 Fleckstein (90.).

Und Bretschneider blieb der Pechvogel. Schon nach einem Zusammenprall mit Consbruch lag der Linksverteidiger länger am Boden und fasste sich ans Gesicht. Der 22-Jährige hat einen Schlag abbekommen. Nach 20 Minuten sackte er wieder zusammen, wurde sofort von vier Sanitätern stabilisiert und per Trage vom Spielfeld transportiert. Laut „Magenta Sport“ besteht der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung.

Der Spielfluss hatte unter der Aktion zunächst gelitten. Die Hausherren waren weiter überlegen. Aziz Bouhaddouz vergab nach einer halben Stunde die beste Duisburger Möglichkeit im ersten Durchgang, als er Jasmin Fejzic im Kasten der „Löwen“ mehr oder weniger anschoss. Mitte der zweiten Halbzeit musste Leo Weinkauf dann zum zweiten Mal hinter sich greifen. Leon Lauberbach traf nach einem schön herausgespielten Angriff über rechts zum 2:0 – übrigens in Unterzahl, weil Robin Krauße gerade draußen behandelt wurde. Der MSV hätte auch bei der Entstehung früher klären müssen.


Unmittelbar nach seiner Einwechslung scheiterte MSV-Angreifer Orhan Ademi am rechten Pfosten. Es war bereits der zwölfte Aluminium-Treffer für die Zebras in dieser Saison. Rolf Feltscher vergab den Nachschuss und zog drüber. Es war die beste Phase des MSV. Die Schmidt-Elf kam nach der Doppelchance tatsächlich noch mal zurück. Tobias Fleckstein markierte in der Nachspielzeit den Anschlusstreffer. Der kam am Ende zu spät, die Duisburger gingen als Verlierer vom Platz. Für den MSV geht es in der 3. Liga am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln weiter. Am Mittwochabend (19.30 Uhr) führt die Reise für das Niederrheinpokal-Achtelfinale zuvor noch zum Oberligisten SSVg Velbert.

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lapofgods 2022-02-26 17:01:17 Uhr
Ging so. Wirklich schlecht war es nicht, gut aber auch nicht. Wirklich unzufrieden bin ich nur mit dem Ergebnis. Selbst wenn das grundsätzlich in Ordnung geht, so hätten wir dennoch punkten können, wenn wir unsere Chancen früher genutzt hätten (Bouhaddouz, Ademi, Feltscher).

Gut, das war halt eine Spitzenmannschaft der Liga. Es stünde uns aber auch nicht schlecht auch mal gegen so eine zu überraschen.

Nicht nur um Flecksteins Gehirnerschütterung herum hatten wir in der 1. Halbzeit ständig extreme Probleme hinten links. Das dauerte wieder mal ewig bis wir das so halbwegs dicht bekamen. Aber auch das 2:0 fiel später noch über die Seite, wenngleich nicht mehr ganz so typisch.

Das Beste waren letztlich die Ergebnisse der Konkurrenz .... nachdem es da zwischendurch zappenduster aussah und die alle führten. Wenn Berlin morgen wenigstens nicht gewinnt, dann sind wir nochmal davon gekommen. Allerdings wollten wir ja eigentlich näher an die vor uns ran kommen.

Und dann hoffe ich, dass wir den Spagat diese Woche hinbekommen. Gegen Velbert dürfen wir uns am Mittwoch nicht schon wieder blamieren aber auch nicht so verausgaben, dass wir das wichtige Spiel gegen Köln am Samstag nicht gewinnen.
Alt Zebra 2022-02-26 17:35:35 Uhr
In meinem Fernseher hat sich Bretschneider eine Gehirnerschütterung zugezogen,habe ich da etwas falsches gesehen .War es Bretschneider der in der Nachspielzeit das Tor gemacht hat?Oder habe ich nur Zitate gesehen.
lapofgods 2022-02-26 18:02:34 Uhr
Stimmt, war auch auf meinem Monitor natürlich Bretschneider.
sauerlandzebra 2022-02-26 18:42:14 Uhr
Gutes Spiel gemacht!
Punkt wäre verdient gewesen.
Die Jägermeister sind auch keine Laufkundschaft!
Wir packen das. Hoffe ich!
Alt Zebra 2022-02-26 19:11:34 Uhr
Keine Ausreden keine Beleidigungen jetzt bekomme ich aber Angst.
das ailton 2022-02-27 09:10:05 Uhr
RegionalligaZwinker
Marie L. 2022-02-27 12:31:00 Uhr
@das ailton
Ne, ne !!
Du und Überdingen, ihr könnt nächste Saison "Oberliga" Fussi auf Aschi in Krefeld schauen!! Der MSV spielt in der 3. Liga Smile Weit wech von euch!!!!
lapofgods 2022-03-03 13:28:14 Uhr
"Keine Ausreden keine Beleidigungen jetzt bekomme ich aber Angst. "

Ich kenne jemanden, der noch nie einen einzigen Fehler zugegeben und stattdessen nur rumgepöbelt hat. Ok, ich kenne 2 davon, aber Putin meine ich jetzt nicht.

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