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Gegen Regensburg soll wieder die Null stehen

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Mark Flekken, Mark Flekken
Foto: Michael Ketzer

Mark Flekken hat es im Moment nicht leicht. Während sich in Duisburg alle darüber freuen, dass der MSV in der 3. Liga wieder gewinnt und die Stürmer treffen, muss er Spiel für Spiel die Bälle aus dem eigenen Netz holen.

Seit vier Spielen haben die Zebras nicht mehr zu Null gespielt. Und nicht nur der Torhüter ist der Meinung, dass sich das schnellstmöglich wieder ändern muss. „Das ist schon wieder viel zu lange her, dass wir zu Null gespielt haben. Es wird wieder Zeit“, sagte er nach dem letzten Spiel, bei dem der MSV in Chemnitz mit 3:2 als Sieger vom Platz ging.

Das mit der Null könnte erst einmal schwierig werden. Am Samstag ist der SSV Jahn Regensburg zu Gast in der Schauinsland-Reisen-Arena. Die Regensburger kommen mit der Empfehlung der besten Offensive der Liga nach Duisburg: 45 Tore hat die Mannschaft von Heiko Herrlich, in nur fünf der bislang 29 Spiele gab es kein eigenes Tor.

Trainer Ilia Gruev weiß allerdings, wie die Zebras dem Gast das Leben deutlich schwerer machen können. Auch er war zuletzt weniger erfreut darüber, dass seine Mannschaft so viele Gegentore kassierte. „Ich wünsche mir, dass wir in der Defensive noch ruhiger agieren.“ Nachdem er sich zuletzt positiv über die Torschuss-Laune seiner Elf äußerte, stellte er in Chemnitz fest: „Es macht Spaß, wenn du keine Gegentore bekommst. Es kostet Kraft und Energie, wenn du immer so viel für den Sieg investieren musst.“

Nicht nur er ärgerte sich darüber, dass Duisburg in Chemnitz zwei dumme Treffer durch Unkonzentriertheit kassierte. Auch Flekken war enttäuscht. Am meisten wurmte ihn das Tor zum 1:1, bei dem er äußerst unglücklich aussah, als ihm ein Freistoß durch die Beine schlüpfte – auch wenn der 23-Jährige selbst daran wenig Schuld hatte. „Die haben den Freistoß schnell ausgeführt und Anton Fink versucht halt aus der Drehung aus dem spitzen Winkel direkt zu schießen“, beschrieb er später die Situation, in der Fink den Ball aber gar nicht traf. „Ich wollte mich für den Schuss bereitmachen und bin dann nicht mehr rechtzeitig zurückgekommen, um die Beine zu schließen. Und dann hoppelt das Ding einfach mal durch. Schade, so was tut weh.“ Nach dem Spiel suchte der 23-Jährige Trost bei Torwart-Trainer Sven Beuckert, der ihn jetzt für Regensburg wieder aufbauen muss.

Sieben Gegentreffer in vier Spielen

Von den insgesamt 22 Gegentreffern fielen sieben allein in den letzten vier Partien. Nachdem die Zebras in der gesamten Hinrunde nur elf Schüsse aus dem eigenen Netz holen mussten, waren das bislang eindeutig zu viele. Zum vergleichbaren Zeitpunkt in der Hinrunde hatte Duisburgs Schlussmann erst sechs Mal hinter sich greifen müssen, jetzt elf Mal.

Flekken arbeitet hart daran, dass er seinen Kasten am Wochenende endlich wieder sauber hält. Der Niederländer, der erst im Sommer aus Fürth an die Westender Straße wechselte, spielt eine gute erste Saison als Nummer eins. Außerdem: Wenn jetzt zu der erfolgreichen Offensive auch noch wieder eine stabile Defensive hinzukommt, dann dürfte dem Aufstieg der Zebras in die 2. Liga nichts mehr im Wege stehen. Das wäre dann der nächste Wunsch, den sich Flekken gerne erfüllen würde.

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