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Wie der "Ochse" vor dem Berg

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MSV: Wie der "Ochse" vor dem Berg

In Duisburg ärgern sich die Verantwortlichen der Zebras, denn es war kein Spieltag für den MSV.

Während die Aufstiegskonkurrenz aus Bielefeld, Münster, Stuttgart, Osnabrück, Dresden, Wehen Wiesbaden und Erfurt Dreier einfuhren, leisteten sich die Zebras als einzige Mannschaft aus der Spitzengruppe (neben Cottbus 0:1 in Dresden) einen Ausrutscher. Das 1:1-Remis beim Kellerkind in Großaspach ist angesichts der anderen Ergebnisse zu wenig – wie auch die Gesamtausbeute von zwei Pünktchen gegen den Aufsteiger.

„Dabei sind wir gut ins Spiel gekommen“, betonte Gino Lettieri und schob den Grund für den Leistungsverlust nach: „Meine Mannschaft hat wohl gedacht, dass es nach dem guten Beginn so weiter gehen würde. Aber Großaspach hat gekämpft und uns den Schneid abgekauft. Deshalb geht das Unentschieden auch in Ordnung. Mehr war für uns nicht drin.“


SGS-Coach Uwe Rapolder, der mit dem Zähler besser als die Gäste leben konnte, stimmte zu: „Ich nehme Ginos Aussagen als Kompliment. Der MSV ist eine Spitzenmannschaft. Unser Ziel war, den Gegner zu bekämpfen, und das ist uns gut gelungen.“ Mit Blick auf die beiden Sturmtanks Kevin Scheidhauer und Kingsley Onuegbu, die von seiner Defensive komplett aus dem Spiel genommen wurden, meinte Rapolder: „Gegen die beiden Ochsen, das ist nicht despektierlich, sondern auf ihre Größe gemeint, haben es die Jungs einfach gut gemacht."

Aber der Punkt hatte auch was Gutes für die Meidericher. Erstmals seit fast einem Vierteljahr brachten die Duisburger mal wieder etwas Zählbares mit nach Hause. Denn nach dem letzten Sieg am 27. September beim 3:1 in Rostock setzte es in Cottbus (0:2), Münster (0:1) und Kiel (0:1) nur noch Niederlagen.

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Ein wiederum unerklärbarer Zustand, schließlich kann der MSV auch ganz anders. Zu Hause sind die Duisburger eine Macht und als einziges Team neben den Stuttgarter Kickers noch ungeschlagen. Warum von diesem Selbstvertrauen auswärts dann plötzlich jede Spur fehlt, ist fraglich. Vor allem in Großaspach, weil die Zebras dort von rund 1.000 mitgereisten Fans lautstark unterstützt wurden und Heimspielatmosphäre genießen konnten.

So stehen die Zebras also wie der „Ochse“ vor dem (Tabellen-)Berg und wissen nicht genau, wie sie den Zähler einordnen sollen. Zum Glück steht nun ein Heimspiel gegen Mainz II auf dem Plan. Die Chance, die Stimmung wieder aufzupolieren. Weil die Aufstiegskonkurrenz zudem teilweise unter sich bleibt, kann der Jahresabschluss dann sogar auch ein Spieltag für den MSV werden...

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