Startseite » Fußball » 2. Bundesliga

Schalke
"An die eigene Nase packen" - Fährmann kritisch

(11) Kommentare
Schalke, Fährmann, Schalke, Fährmann
Foto: firo

Es war eine bittere Niederlage, die Zweitligist FC Schalke 04 am Freitag gegen Karlsruhe einstecken musste. Ralf Fährmann wollte dennoch keine Ausreden suchen.

Ein Torwartfehler, eine aberkannte Führung, ein Platzverweis und ein Sonntagsschuss des Gegners. Am Ende war es eine bittere 1:2-Heimniederlage, die der FC Schalke 04 am Freitagabend gegen den Karlsruher SC hinnehmen musste.

"Das Spiel war insgesamt einfach komisch. Wenn du schon nach 15 Sekunden hinten bist, ist das ein denkbar schlechter Start“, sagte Marius Bülter nach der Partie bei Sky. Wieder war es eine Standardsituation, durch die Schalke ein Gegentor kassierte. Kyoung-Rok Choi stand nach einer Ecke frei im Strafraum, zog unsauber per Volley ab. Ralf Fährmann sah den aufprallenden Ball spät, gab dennoch eine überaus unglückliche Figur ab.

Schalke wehrte sich, übernahm die Kontrolle, das 1:1 durch - natürlich - Simon Terodde war verdient. Weitere zwingende Gelegenheiten blieben aber in der Folge aus. Und so nahm das Unheil seinen Lauf: Marcin Kamińskis Kopfballtor wurde aufgrund einer Abseitsposition zurecht aberkannt. Victor Pálsson sah nach unnötiger Grätsche zurecht Rot. Kurz vor Schluss verpasste der zuvor gefoulte Marvin Wanitzek den Königsblauen per Sonntagsschuss den Knockout.


Fährmann lässt keine Ausreden zu

Bitter? Ja. Ausreden? Nein. Der Ansicht war zumindest Fährmann. "Man muss sich an die eigene Nase packen", sagte der Keeper und ergänzte: "Das Spiel geht 90 Minuten, du hast genügend Zeit, genügend Chancen, genügend Situationen, in denen du das Spiel hättest entscheiden können. Das haben wir nicht gemacht. Deswegen haben wir verloren.“

Nach dem Spiel gab es Pfiffe, die wohl vor allem dem Schiedsrichtergespann um Christof Günsch galten. Die Enttäuschung über die Pleite und die schwache Heimbilanz von vier Punkten in vier Spielen war dennoch groß.

"Der Druck ist nicht zu hoch", sagte Schalke-Sportdirektor Rouven Schröder. "Wir wollen ja auch für die Fans den Sieg holen, das wissen wir, wenn wir hier spielen."

Gelingen wollte das auf Schalke lediglich am fünften Spieltag, beim 3:1 über Fortuna Düsseldorf. "Wir versuchen, abzuliefern und haben auch einfach ein unordentliches Spiel gemacht", gestand Schröder. Er sprach von falschen Entscheidungen im Offensivspiel. Es war nicht das erste Mal in dieser Saison. "Das sind Dinge, die müssen wir verbessern", stellte er klar. Bittere Umstände hin oder her...

(11) Kommentare

Spieltag

2. Bundesliga

1
2
3
4
5
1
2
3
4
5
1
2
3
4
5

Neueste Artikel

RevierSport auf Schalke
die Facebookseite für alle Schalke-Fans

KOMMENTARE

Hinweis:
Um Kommentare schreiben zu können, musst du eingeloggt sein. Falls du noch nicht angemeldet bist, kannst du dich hier kostenlos anmelden.

Schacht 7 2021-09-18 01:15:33 Uhr
Grammozis hat keinen Arsch in der Hose um die Graupe Fährmann auf die Bank zu setzen. Das Leistungsprinzip wurde wohl abgeschafft für gewisse Alt Schalker die mit dem Trikot schlafen.
roadrunner74 2021-09-18 01:30:24 Uhr
Diese 2.Liga ist so eng, da entscheiden solche Schlafmützigkeiten ein solches Match.
Passiert - und wird auch anderen passieren! Das ist in dieser ausgeglichenen Liga Tagesgeschäft. Die Kunst ist es viele solcher engen Spiele ( wie in Paderborn) zu gewinnen.
Da wir in diesem Jahr sowieso nicht aufsteigen werden, sehe ich dieses Spiel als gute Vorbereitung für die nächste Saison und als Relativierung zu dieser Saison!
Nochmal für alle Träumer: Im Fußball kann man nicht eine komplett neu zusammen gewürfelte Truppe zum Aufstieg in einer absolut ausgeglichenen Liga zusammenkaufen! Sportlich nicht machbar!! Wer etwas anderes behauptet hat nie selbst gepöhlt und hat zudem keine Ahnung von Spielfindungsprozessen innerhalb einer Mannschaft!

Daher mein Fazit:
Die Niederlage ist zwar ärgerlich, aber kann in dieser Phase der Saison passieren. Es gilt individuelle Fehler (Rote Karte und der Torwartfehler) zu minimieren und weiter an der Dominanz zu feilen.
Aber das wird! Das Pflänzchen wächst…braucht aber Zeit!!
Also Geduld!
Juan1 2021-09-18 07:01:16 Uhr
Guten Morgen

Schacht 7 hat recht. Bei fast jedem Spiel reißt dieser Fährmann einen "Deppen". Aufsteigen wird man NUR mit einem guten Tormann und das ist Fährmann nicht. Da holt man einen so hoch angepriesenen Tormanntrainer mi int. Erfahrung und Fährmann spielt trotzdem. Er hat überhaupt keine gute Spieleröffnung,
jederAusschuß beim Gegner. Vom fußballerischen Können dieses Herrn kann man nur träumen.
Ich würde einen jungen Goalie aufbauen U 19
Glück auf
S04Charly 2021-09-18 07:59:07 Uhr
Fährmann hat noch 2-3 sehr schwierige Bälle gehalten.
Auch das Spiel in Paderborn hat er gewonnen…. Meiner Meinung wollt ihr nur eine arme Sau durchs Dorf treiben.
Immer von Identität zum Verein faseln und den absolut letzten damit nur in die Pfanne hauen.Das ralle mit den Füßen nicht sooo gut ist weiß jeder, aber selbst da erkenne ich enorme Fortschritte. Ich erinnere das letzte mal daran das die Torwart Rochade der Anfang vom Ende war. Inclusive einen Abwanderungswilligen 3 Klassiken Keeper zum Kapitän zu machen und Fährmann ebenfalls per leihe zu vergraulen.
Wir werden mit dem Fußball immer 5-10 brenzlige Situationen aufs Tor bekommen. Da könnte auch der weltbeste Torwart nicht alles abwehren.
It‘s man 2021-09-18 08:26:29 Uhr
@S04Charly
Du nimmst mir die Worte aus dem Mund.
Herold 2021-09-18 08:29:57 Uhr
Der soll die haltbaren Bälle halten und gut is !

Wenn er Schalker wäre würde er seinen Vertrag auflösen ! :-))
Billerbecker 2021-09-18 10:20:29 Uhr
Wenn man schon sieht, wenn er dann mal einen Ball gefangen hat, wie lange er braucht diesen wieder an einen Mitspieler weiterzugeben da ist der Gegner wieder in voller Mannstärke hinter dem Ball. Wie oft schickt er seine Mispieler mit seinen Abwürfen/Abstößen direkt auch wieder in einen Zweikampf mit dem Gegner? . Auf der Insel bei Norwich hat man auch schnell sein Können erkannt und ihm ein Sitzkissen für die harte Bank geschenkt.Klar hat er auch mal ein paar gute Momente auf der Linie, aber ich denke das sein damaliger Schritt nach Norwegen zu gehen für ihn der beste war oder besser gesagt jetzt auch wieder "wäre"Das schnelle Torwartspiel was auch in der zweiten Liga verlangt wird beherscht er nicht und wird es auch nicht mehr lernen. In meinen Augen mit der schlechteste Torwart in der 2.Liga. Und wenn er dann mal "einen" gut gehalten hat wird er direkt als Hero dargestellt besonders auf SchalkeTV /(Achtung Ironie) seinem erfahrenen Coach (Achtung Ironie Ende) und von einem bestimmten Freund hier.
Grattler 2021-09-18 10:30:05 Uhr
Fortschritte gemacht hat der Fährmann nirgendwo auch bei seinen ausleihen nicht und wer dem noch die Stange hält ist blind oder ein Ultra gesteuerter Vereinsfanatiker.

"Und der Charly nimmt dir nur die Worte aus dem Mund.". (*_*)
Juan1 2021-09-18 11:58:08 Uhr
hallo
@ S04Charly
Bei Fährmans Ausleihen saß er überall auf der Bank, anfangs. Zum Schluß war er nicht einmal im Kader. Warum wohl ????
Und wenn er ab und zu auch Bälle hält. Na und, für das steht er im Tor. Er hat in der heurigen Saison bei jedem Spiel einmal daneben gegriffen. Und dafür bekommt er immerhin 1,5 Mio im Jahr. Fürstlich finde ich für so eine unterirdische Leistung.
Glück auf
woki04 2021-09-18 13:45:29 Uhr
DANN, werden aber wiederum andere hier Aufschreien und das Gegenteil einfordern;
es gibt nun mal aufSchalke nur das Kuschel denken; siehe - nur e.V. - ist toll -
und somit wird das sowieso nix mit dem Denken an Aufstieg vorläufig;
( und in "diesem Jahr" r-74 sowieso nicht ;-)) )
easybyter 2021-09-19 14:15:17 Uhr
Klar sah Fährmann nicht gut beim ersten Tor des KSC aus, aber wieso kommt der Stürmer so frei zum Schuß und wieso kann man das Spiel nicht drehen? Das Tor fiel in der 1. Minute, also noch 89 Minuten das wieder gut zu machen. Außerdem hat Fährmann auch bei anderen Gelegenheite gut reagiert. Schalke hat nicht genügend Druck ausgeübt und der KSC hatte dazu noch einen Schiedsrichter, der für meinen Geschmack beim KSC einiges laufen ließ, was er bei Schalke gepfiffen hat. So z.B. das Foul, der Karlsruher, das der roten Karte unmittelbar vorausging. Wäre da ein Pfiff ertönt, wäre es nicht zu dieser Entscheidung gekommen.Das Handspiel des KSC-Torhüters übersah er ebenfalls. Das wäre eine gute Freistoßposition gewesen. Das aber ist keine Entschuldigung dafür, dass einfach zu wenig Chancen erspielt wurden, um das Spiel zu entscheiden. Man war bemüht, aber die Ideen nach vorn waren Mangelware. Ein Sonntagsschuß entschied schließlich die Partie etwas glücklich für den KSC. Das sind genau die Punkte, die dann am Ende fehlen werden, um ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Gegen den HSV fielen 2 Treffer spät, gegen den KSC ebenfalls einer. Daran sollte gearbeitet werden. >Nicht den Kopf hängen lassen, sondern aus den Fehlern lernen und weiter hart arbeiten.

RevierSport Digital

Im günstigen Abo oder als Einzelheft

Jeden Montag und Donnerstag Fußball ehrlich und echt von der Bundesliga bis zur Bezirksliga. Im günstigen Abo oder als Einzelheft auf ihrem PC, Mac oder mobilem Endgerät.