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MSV Duisburg
Noch nicht gut genug für einen Bundesligisten

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Foto: firo

Der MSV Duisburg verlor am Sonntag das Finale des TEDi-Cups in der Mondpalast-Arena in Herne gegen den Bundesligisten Hertha BSC mit 0:1.

Für die Mannschaft von Trainer Ilia Gruev war es dennoch ein erfolgreicher Test am Sonntagnachmittag. Zuerst ging es im Halbfinale gegen den Oberligisten FC Brünninghausen, der erst am vergangenen Mittwoch dem VfL Bochum ein 2:2 abknüpfte. Der MSV durfte also gewarnt sein. Ein Neuzugang machte dann besonders auf sich aufmerksam: Richard Sukuta-Pasu. Mit zwei Toren stellte der gebürtige Wuppertaler seine Torjägerqualitäten unter Beweis.

Im ersten Saisonspiel gegen Dynamo Dresden wird der Neuzugang aus Sandhausen aber aufgrund einer Gelb-Roten Karte aus der letzten Saison fehlen. Für Gruev ist das selbstverständlich kein Grund den 28-Jährigen nicht weiterhin zu testen. „Er ist ja nur ein Spiel gesperrt und jeder braucht seine Minuten.“ Außerdem traf Enis Hajri zum 3:0-Endstand.

Guter Test für den DFB-Pokal

„Wenn einer denkt, dass er gegen einen Oberligisten mit 60, 70 Prozent spielen kann und gewinnt, dann täuscht er sich. Es ist wie bei der WM. Jeder kann gut verteidigen. Im DFB-Pokal erwartet uns ähnliches“, stellte Gruev gleich klar. Mit TuS Dassendorf wartet dort ebenfalls ein Fünftligist. Mit der der Leistung seines Teams war Gruev deswegen zufrieden: „Es wurde viel von unseren Leuten gefordert. Das war gut.“

"Wir sind zu gut für unterklassige Gegner und noch nicht gut genug für einen Erstligisten."

Ilia Gruev, Trainer MSV Duisburg

Im Finale ging es dann gegen Hertha BSC. Der Bundesligist setzte sich im ersten Halbfinale durch Tore von Davie Selke und Javairo Dilrosun mit 2:0 gegen den Oberligisten Westfalia Herne durch. Gegen die Mannschaft von Trainer Pál Dárdai hielt der MSV eine Halbzeit noch ganz gut mit, ehe Ondrej Duda mit dem Pausenpfiff den einzigen Treffer der Partie erzielte. Gruev gewann dadurch vor allem eine Erkenntnis: „Wir sind zu gut für unterklassige Gegner und noch nicht gut genug für einen Erstligisten.“

Am Dienstag geht es dann ins Trainingslager nach St. Johann in Österreich. Mit dabei sind dann auch wieder Fabian Schnellhardt und Yanni Regäsel, die letzte Woche aufgrund einer Viruserkrankung nicht trainieren konnten.

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