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Cottbus - RWO 3:1
Zu lange kein gelebter Abstiegskampf

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RWO: Kleeblätter müssen in die Dritte Liga

Das Fernduell gegen den Abstieg zwischen RWO (in Cottbus), dem VfL Osnabrück (in Ingolstadt) und dem KSC (gegen U. Berlin) ging am Sonntag in die letzte Runde.

Um das Wunder von Cottbus zu schaffen, schickte RWO-Coach Theo Schneider erneut eine leicht veränderte Aufstellung ins Rennen. Gegenüber dem Spiel gegen Fürth (1:4) kam Fabian Hergesell für den verletzten Benny Reichert ins Rennen, der Rest blieb unverändert.

Am Ende nütze es alles nichts, denn jetzt steht fest, dass RWO nach einem selten gesehenen Absturz seit dem siebten Spieltag den bitteren Gang in die Dritte Liga antreten muss. Und das - nicht nur wegen des lange leblosen Auftritts in Cottbus - völlig verdient, schließlich gab es unzählige Chancen auf den Klassenerhalt. Sie wurden alle vergeben.

Am Sonntag gab es den ersten Nackenschlag schon nach zwei Minuten, als dem KSC gegen Union Berlin die frühe Führung gelang. Damit war der direkte Nichtabstieg in noch weitere Ferne gerückt. Bis zur 15. Minute, da glich Union in Karlsruhe aus. Allerdings pennte Oliver Petersch eine Minute später und der völlig freistehende Emil Jula brachte Cottbus gegen RWO per Kopfball in Führung.

Nach einer halben Stunde dann die erneute Führung für Karlsruhe und fünf Minuten später der endgültige Schock für RWO. Osnabrück ging in Ingolstadt in Führung. Zu diesem Zeitpunkt hätte selbst ein Dreier nicht gereicht. Und was macht RWO in der Lausitz? Eigentlich gar nichts, auf jeden Fall sieht Abstiegskampf anders aus. Bis zur 36. Minute spielte nur Cottbus, für die es um nichts mehr ging.

Oberhausens erste echte Chance in Minute 36. Alle dachten, Schiedsrichter Deniz Aytekin hätte auf Elfmeter entschieden nach dem Foul von Uwe Hünemeier an Mike Terranova. Aber Aytekin verlegte das Vergehen vor die Strafraumgrenze und Terranova schoss aus 16 Metern meilenweit vorbei. Es blieb die einzige Szene in Durchgang eins vor dem Tor der Cottbuser, weil den Kleeblättern eigentlich alles fehlte, was den Abstiegskampf ausmacht.

Nach der Pause brachte Schneider für den angeschlagenen Mario Klinger mit Patrick Schönfeld einen neuen Angreifer. Eine Maßnahme, die bis zur 60. Minute völlig verpuffte. Dann brachte Schneider mit Felix Luz noch einen Stürmer, er kam für Mike Terranova. Ausgerechnet Luz, dem zuletzt Luft für knapp zehn Minuten bescheinigt wurde sollte also die Wende einleiten.

Und tatsächlich kam mit der Hereinnahme von Luz so etwas wie Schwung in die Bemühungen der Oberhausener. Die große Chance zum 1:1 verpasste dann Ronny König nach einer Flanke von Schönfeld, die er einen Meter vor der Torlinie um Haaresbreite verpasste (70.). Auf der anderen Seite fast die identische Szene, diesmal verpasste Jiayi Shao für Cottbus die dicke Gelegenheit zur Entscheidung. Auf einmal ging es Hin und Her. Für RWO war es nun Yohannes Bahcecioglu, dessen Schuss Energie-Keeper Kirschbaum in höchster Not parieren konnte (80.). Zwei Minuten später war es wieder Kirschbaum, der einen Schuss vom eingewechselten Dennis Grote zur Ecke klären konnte. Und nach dieser Ecke war es dann soweit: Luz traf per Kopf, sein dritter Saisontreffer.

Die leichte Hoffnung lebte nur wenige Minuten, dann sorgte Nils Petersen nach einem Konter für das 2:1 und den endgültigen Abstieg der Kleeblääter. Soma war es dann vorbehalten in der 88. Minute für den Endstand zu sorgen.Während RWO trauert, bleibt für Osnabrück die Chance in der Relegation gegen Dresden die Liga zu halten.

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