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Effenberg kritisiert Fährmann: "Kein guter Torwart"

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Schalke: Effenberg kritisiert Fährmann - "Kein guter Torwart"
Foto: firo

Schalke hat gegen den VfB Stuttgart den ersten Sieg des Jahres 2023 geholt. Für Diskussionen um Doppelpass sorgte die Leistung von Ralf Fährmann.

Schalke 04 trifft wieder und meldet sich im Abstiegskampf zurück. Gegen den VfB Stuttgart gab es am Samstagabend einen dringend benötigten 2:1 (2:0)-Sieg. Der erste Dreier seit 109 Tagen mit den ersten Toren nach 403 Minuten haben den Tabellenletzten zurück in den Abstiegskampf gehievt. Nur noch drei Punkte beträgt der Rückstand auf den rettenden 15. Platz. Am kommenden Wochenende wartet das brisante Straßenbahnderby beim aktuell schwächelnden Vorletzten VfL Bochum.

Für unnötige Spannung sorgte ein Fehler von Schalke-Torwart Ralf Fährmann. Der 34-Jährige kassierte erst nach gut einer Stunde den ersten Gegentreffer, seit er nach der Hinserie wieder ins Tor der Knappen zurückgekehrt war. Den Weitschuss von Borna Sosa ließ der Routinier unglücklich durch die Hände ins Netz gleiten.

Im Sport1-Doppelpass am Sonntag, bei dem auch Funke-Sportchef Sebastian Weßling als Experte zu Gast war, sorgte das für eine Diskussion über die Fähigkeiten der Schalker Torhüter Fährmann und Alexander Schwolow. Scharfe Kritik an Fährmann übte Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg. "Er ist kein sonderlich guter Torwart, aber das ist ein anderes Thema", sagte Effenberg und wurde dann deutlicher in seiner Kritik: "Ich verfolge ihn schon lange Zeit. Ich sage, dass Ralf Fährmann kein guter Torwart ist. Da sind sie dort auch nicht gut aufgestellt, aber so etwas solltest du pauschal im Kader halten. Ein guter Torwart ist nicht nur oben in der Tabelle wichtig, sondern auch im Abstiegskampf. Hinten raus wird die Entscheidung sein, wer der bessere Torwart ist. Der Trainer steht aber irgendwann unter Druck, wenn du vorher 45 Tore mit Schwolow kassierst." Für Effenberg sei Fährmann nicht mehr als ein "Okay-Torwart".


Rückendeckung erhielt Schalke-Torwart Ralf Fährmann von der deutschen Nationaltorhüterin Almuth Schult. Der Fehler vor dem 1:2 sei "menschlich" gewesen. „Wenn er anstatt des Sprungs einen Schritt gemacht hätte, dann hätte er den Ball wohl auch abgewehrt. Aber es ist auch normal, dass man mal einen Ball unterschätzt. Und das dazu bei diesen neuartigen Bällen, die nicht so viel rotieren, sondern flattern. Das musst du sehr aufrecht stehen und Kontakt zum Boden haben. Aber das passiert eben mal, auch wenn es blöd ist.“

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