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Das sind die "Local Player" der Revier-Vereine

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Bundesliga: Das sind die "Local Player" der Revier-Vereine
Foto: firo

Um den Nachwuchs zu fördern, gibt es in der Fußball-Bundesliga die "Local Player"-Regelung. Von den Revier-Vereinen muss einer dabei ein wenig tricksen.

Der Transfer-Sommer hat es wieder eindrucksvoll bewiesen: Zwischen den finanziellen Möglichkeiten der Vereine innerhalb der Fußball-Bundesliga liegen teilweise Welten. Damit der Nachwuchs dabei nicht auf der Strecke bleibt, gibt es seit der Saison 2006/07 die sogenannte "Local Player"-Regelung. RevierSport hat bei den Revier-Vereinen mal genauer nachgeschaut.

Zunächst einmal: Was ist überhaupt die "Local Player"-Regelung? Die Deutsche Fußball Liga (DFL) schreibt in ihren Statuten, dass alle Bundesligisten mindestens vier Akteure in ihrem Kader haben müssen, die als lokal gelten. Die Bedingungen dafür: Ein Spieler, der vom Verein ausgebildet wurde und zwischen seinem 15. und 21. Lebensjahr in drei Spielzeiten spielberechtigt war.

Dadurch soll die Nachwuchs-Förderung in der Bundesliga gesichert werden. Der Teufel liegt dabei allerdings im Detail. Spielberechtigt bedeutet nämlich nicht, dass der Nachwuchs-Profi auch eingesetzt werden muss. Er muss lediglich im erweiterten Kader für den Spielbetrieb gemeldet sein.

Borussia Dortmund

Beim BVB kommen die "Local Player", fünf sind es an der Zahl, zumindest teilweise zu ihren Einsatzminuten. Besonders Giovanni Reyna und Youssoufa Moukoko sind hierbei hervorzuheben. Auch Felix Passlack hat sich als Back-Up für die Außenverteidigerposition bereits beweisen dürfen. Torwart Luca Unbehaun wird voraussichtlich nur auf der Bank Platz nehmen, Göktan Gürpüz vorrangig für die zweite Mannschaft auflaufen.

Schalke 04

Die Schalker werden von einem ihrer "Local Player" sogar auf den Platz geführt: Danny Latza ist Kapitän und stand bereits zwischen 2008 und 2011 im Kader der königsblauen Profi-Mannschaft, kam damals aber nur zu zwei Kurzeinsätzen in der Bundesliga. Ein ehemaliger Kapitän wurde zwar zuletzt nicht berücksichtigt, ist für diese Regelung aber wertvoll: Ralf Fährmann.

Der mittlerweile 33-Jährige kam 2003 in die Schalker U17 und schaffte 2007 den Sprung zu den Profis. Aktuellere Beispiele sind Malick Thiaw und Mehmet Aydin, durch die das Kriterium, vier "Local Player" im Kader haben zu müssen, erfüllt wird.

VfL Bochum

Anders sieht es derzeit noch an der Castroper Straße aus. Betrachtet man den Kader, der die Vorbereitung komplett bestritten hat, lassen sich aktuell nur drei "Local Player" identifizieren. Ersatzkeeper Paul Grave und die beiden Defensivspieler Tim Oermann und Mohammed Tolba. Für die Bundesliga wird Trainer Thomas Reis von daher mindestens noch einen U19-Spieler melden müssen.

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