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So lief die erste Pressekonferenz mit Enrico Maaßen

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Foto: dpa

Enrico Maaßen wechselte aus dem Pott zum FC Augsburg. Für den ehamaligen Trainer der U23 des BVB ist es die große Chance, im Bundesligafußball Fuß zu fassen. So verlief die erste PK.

Es klingt immer noch ungewöhnlich. Aber Enrico Maaßen ist nun ein Bundesliga-Trainer. Als neuer Coach des FC Augsburg hat der 38-Jährige nun zusammen mit FCA-Manager Stefan Reuter seine erste Pressekonferenz abgehalten. Wir haben die wichtigsten Passagen aufgegriffen.

Dort verriet Reuter, dass er Enrico Maaßen bereits einige Tage nach dem Saisonende zum ersten Mal kontaktiert hatte. "Es war so, dass Stefan sich drei Tage nach dem Saisonende bei mir gemeldet hat, telefonisch. Dann haben wir noch ein, zwei Telefonate folgen lassen. Dann haben wir uns persönlich getroffen. In jedem Gespräch habe ich gespürt, dass der FCA mich als Trainer verpflichten möchte", bestätigte Maaßen.

Der ehemalige Trainer der U23 des BVB übte sich derweil in bayerischem Sprech und begrüßte die Journalisten zunächst stilecht mit einem: "Servus". Dann schob er aber ein "Hallo" hinterher. Er sei bereit seit einer Woche in Augsburg und habe schon viele Gespräche mit Mitarbeitern, dem Staff und dem Mannschaftsrat führen können und habe ein gutes Gefühl. Er wolle dem FC Augsburg eine Identität vermitteln und den Verein weiterentwickeln.

Ein Journalist fragte ihn, wie er sich denn charakterisieren würde: "Ich bin ein sehr offener Mensch, ein positiv denkender Mensch. Emphatisch. Es ist immer etwas schwer, über sich selbst zu sprechen. Aber so würde ich mich schon charakterisieren. Mit einer klaren Idee vom Fußball", sagte Maaßen. Aktuell wohne er noch im Hotel. "Es wird dann so sein, dass dann im Spätsommer die Familie nachkommt. Ich habe zwei Kinder und eine Frau. Dann werden wir uns hier ein Häuschen, ich denke um Augsburg nehmen. Auf jeden Fall kommt die Familie hinterher. Das ist mir wichtig, weil ich ein sehr familiärer Mensch bin."

Identifikation im Vordergrund

Das gestiegene mediale Interesse und die für ihn neue Situation, dass nun jeder Satz seziert wird, bekam er dann auch zu spüren. Auf die Frage, ob er denn seine Familie abschotten wolle, weil er eine Bleibe außerhalb Augsburg suche entgegnete Maaßen: "Nein, nein. Das ist auch nicht in Stein gemeißelt. Der Gedanke ist schon etwas für die Familie zu finden, ein ruhiges Plätzchen. Ob es dann aber ein ruhiges Plätzchen in der Stadt ist, das kann natürlich genauso sein." Und weiter: "Und natürlich, das war mir sehr wichtig, diese Identifikation. Deswegen bringe ich meine Familie mit und habe dann nicht diese weiten Fahrten. Das ist ein großer Punkt, wie man sehr viel Zeit sparen kann und wie man auch eine Identifikation schafft."

Natürlich sei es neu mit dem für ihn neu dimensionierten medialen Umfeld, aber damit werde er klarkommen: "Ich glaube, dass wir in der 3. Liga bei Borussia Dortmund auch unter Bundesligabedingungen gearbeitet haben. Das war ein professionelles Umfeld. Ich glaube die Bundesliga ist in der Summe nochmal einen Ticken professioneller. Man hat ein bisschen mehr Einflussfaktoren. Fans, Medien. Das ist schon etwas, woran man sich dann auch gewöhnen muss. Aber klar ist auch Drittligafußball ist Drittligafußball, Erstligafußball ist Erstligafußball, aber Fußball ist Fußball", sagte Maaßen.

Ob er dafür gewappnet sei, wenn der Druck nach Niederlagen steige? "Also ich gehe davon aus. Das wird man dann in der Situation sehen. Aber grundsätzlich habe ich schon ein ganz gutes Mindset. Ich glaube, ich werde das ganz gut hinbekommen", erklärte Maaßen.

Maaßen der nach zwei Familienurlauben auf Sylt und in Griechenland gut erholt schien, freut sich sehr auf die Chance in der Bundesliga zu arbeiten und verriet den Journalisten: "Für mich ist dieser Job kein Job, sondern meine absolute Leidenschaft. Ich mache eigentlich den ganzen Tag nichts anderes. Oder ich habe eben Zeit für meine Familie."

Als Trainer sei es nicht einfach, immer fair zu sein. Aber er wolle auch in der Bundesliga ehrlich und geradeaus sein.

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