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VfL Bochum
Not-Elf verliert trotz Aufholjagd spät bei Union Berlin

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VfL Bochum, Herbert Bockhorn, VfL Bochum, Herbert Bockhorn
Foto: dpa

Im letzten Saisonspiel hat Union Berlin den VfL Bochum spät mit 3:2 (2:0) besiegt. Thomas Reis musste bei der Startelf improvisieren. Simon Zoller traf erstmals nach seinem Kreuzbandriss.

In einem spannenden Schlagabtausch behielt Union Berlin gegen den VfL Bochum mit 3:2 die Oberhand. VfL-Trainer Thomas Reis veränderte sein Team im Vergleich zum 2:1-Sieg über Arminia Bielefeld gleich auf sechs Positionen und bot erstmals eine Dreierkette auf. Im Tor kam unter anderem Michael Esser anstelle von Manuel Riemann zum Einsatz. Anthony Losilla und Cristian Gamboa rückten in die Innenverteidigung.

Vor dem Anpfiff zündeten Anhänger beider Fanlager Pyrotechnik. Auf dem Rasen setzte Union die ersten Akzente. Schon nach fünf Minuten kam Grischa Prömel in der Mitte frei zum Kopfball und erzielte das 1:0. Bochum hatte zwar mehr Ballbesitz, konnte daraus aber nicht viel machen.

Stattdessen musste der VfL den zweiten Gegentreffer schlucken. Robert Tesche lenkte einen Schuss von Sven Michel mit der Hand zur Ecke. Schiedsrichter Marco Fritz bemühte den Videobeweis und entschied auf richtigerweise auf Elfmeter. Taiwo Awoniyi traf sicher ins linke Eck zum 2:0 (25.). Esser flog zwar hinterher, hatte letztlich aber keine Chance.

1. FC Union Berlin: Luthe - Jaeckel, Knoche, Ryerson (82. Öztunali) - Trimmel, Khedira (82. Behrens), Oczipka - Haraguchi (66. Schäfer), Prömel - S. Becker (19. Michel, 45. Voglsammer), Awoniyi

VfL Bochum: Esser - Danilo Soares, Gamboa, Losilla, Bella Kotchap (65. Holtmann), Bockhorn - Tesche (45. Löwen), Osterhage, Asano (80. Bonga) - Zoller (88. Hartwig), Polter

Tore: 1:0 Prömel (5.), 2:0 Awoniyi (25.), 2:1 Zoller (55.), 2:2 Löwen (78.), 3:2 Awoniyi (88.)

Schiedsrichter: Marco Fritz (Korb)

Zuschauer: 22.012 (ausverkauft)

Die stark veränderte und zudem im neuen System spielende Bochumer Mannschaft kam gegen die konzentriert auftretenden Gastgeber auch danach kaum zur Entfaltung. Union kontrollierte das Spiel und ließ vor der Pause keinen gefährlichen VfL-Abschluss zu. Auf der Gegenseite nutzten sie ihre zwei besten Gelegenheiten und nahmen einen verdienten 2:0-Vorsprung mit in die Kabinen.

VfL Bochum kommt stärker aus der Kabine und gleicht aus

Nach der Pause wurde Bochum gefährlicher. Takuma Asano setzte den Ball noch knapp über den rechten Winkel (51.), doch wenig später machte es Simon Zoller besser. Der 30-Jährige kam aus rund elf Metern völlig frei zum Kopfball und nickte in die rechte Ecke zum Anschluss ein (55.).

Union war um eine sofortige Antwort bemüht, war bei eigenem Sieg doch die Europa League sicher. Sowohl Andreas Voglsammer (62.) als auch Awoniyi (68.) scheiterten aus aussichtsreicher Position aber an Esser. So blieb die Partie spannend. Reis hatte mittlerweile Gerrit Holtmann gebracht und auf Viererkette umgestellt.

Den Ausgleich besorgte aber ein anderer Joker. Eduard Löwen kam in der 79. Minute links im Strafraum frei zum Schuss und versenkte den Ball unhaltbar für Luthe im langen Eck. Kurz darauf hätte Levin Öztunali Union abermals in Führung bringen können, doch er scheiterte am wieder stark reagierenden Esser (84.). Nach 88 Minuten war er dann aber doch geschlagen. Awoniyi traf aus kurzer Distanz zum umjubelten 3:2-Endstand.

Durch den Sieg qualifizierte sich Union letztlich als Tabellenfünfter für die Europa League. Der VfL Bochum beendet seine Comeback-Saison in der Bundesliga auf Platz 13, womit jeder im und rund um den Verein hochzufrieden ist.

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