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Bochum-Neuzugang: “Dürfen uns nicht vorher aufgeben“

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Eduard Löwen stand bei der 1:3-Pleite gegen Hertha erstmals beim VfL Bochum in der Startelf. RevierSport hat mit Löwen vor dem Kracher beim FC Bayern gesprochen.

Am Samstag (15.30 Uhr) steht für den VfL Bochum ein großes Highlight an – die Auswärtspartie beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München! Die Favoritenrolle ist klar verteilt: Der Bundesliga-Aufsteiger aus Bochum ist der krasse Außenseiter. Alles andere als ein klarer Sieg der Bayern wäre eine faustdicke Überraschung.

RevierSport hat im Vorfeld mit Neuzugang und Mittelfeldmann Eduard Löwen (24) gesprochen:

Allerdings dürfen wir nicht mit der Einstellung nach München fahren, dass sowieso nichts möglich ist. Sonst könnten wir auch zuhause bleiben. Im Endeffekt muss man in jedem Spiel alles geben. Wenn wir einen guten Tag erwischen und Bayern einen schlechten, dann kann auch was für uns gehen. Wir sollten alles daransetzen, um dort etwas zu holen und dürfen uns nicht vorher aufgeben.

VfL-Mittelfeldspieler Eduard Löwen.

Eduard Löwen, die unglückliche Niederlage gegen Hertha hat bei den Fans Spuren hinterlassen. Wie hat das Team das Spiel gegen Hertha verarbeitet?

Bei uns war es ähnlich. Wir waren sehr enttäuscht, weil wir es spielerisch gut machten, viel Ballbesitz hatten und dem Gegner überlegen waren. Das Problem war, dass wir durch unsere einfachen Fehler Gegentore kassiert haben. Im letzten Drittel hat zudem der letzte Pass gefehlt. Persönlich finde ich, dass meine Standards in dieser Partie weitestgehend nicht gut waren. Jetzt gilt es aber, dass wir uns auf das Spiel gegen Bayern fokussieren.

Der Optimismus im Bochumer Umfeld vor dem Spiel beim FC Bayern hält sich in Grenzen. Erst recht beim Blick auf die letzten Resultate der Bayern gegen Hertha, Leipzig und Barcelona. Wie blicken Sie dem Auftritt in München entgegen?

Das ist natürlich nachvollziehbar. Wir spielen gegen Bayern München, eine der besten Mannschaften der Welt. Ich habe mir das Spiel gegen Barcelona angeschaut. Bayern hat den Gegner zerlegt. Allerdings dürfen wir nicht mit der Einstellung nach München fahren, dass sowieso nichts möglich ist. Sonst könnten wir auch zuhause bleiben. Im Endeffekt muss man in jedem Spiel alles geben. Wenn wir einen guten Tag erwischen und Bayern einen schlechten, dann kann auch was für uns gehen. Wir sollten alles daransetzen, um dort etwas zu holen und dürfen uns nicht vorher aufgeben.

Wie muss man spielen, um bei einer der besten Vereinsmannschaften der Welt bestehen zu können?

Wir wissen natürlich um die Qualität des Gegners. Es wird sehr wichtig sein, dass wir kompakt stehen, die Räume eng halten und wenig Fehler machen. Wir müssen sehr diszipliniert auftreten und die wenigen Möglichkeiten, die wir bekommen, effizient nutzen. Das hat uns Hertha im vergangenen Spiel vorgemacht, als sie gegen uns aus sehr wenig drei Tore erzielt haben.

Auch wenn die Aufgabe fast unlösbar erscheint, wie groß ist dennoch die Vorfreude sich mit den Besten zu messen?

Bei mir persönlich ist die Vorfreude sehr groß. Wir spielen gegen Bayern – das ist etwas ganz Besonderes. Dieses Spiel sollten wir auch ein Stück weit genießen. Jeder Einzelne muss versuchen, das Beste rauszuholen.

Hatten Sie in Ihrer Karriere bereits ein Erfolgserlebnis gegen die Bayern?

Tatsächlich ja. Das war vor zwei, drei Jahren. Da hatten wir mit Nürnberg ein Heimspiel gegen Bayern und 1:1 gespielt. In der 86. Minute hatten wir einen Elfmeter verschossen und somit das Siegtor verpasst. Damals passte sehr viel. Wir standen defensiv sehr gut und konnten Nadelstiche setzen. Das ist der Punkt, den ich meinte: Möglich ist auf jeden Fall etwas, auch wenn es sehr schwer wird. fn mit gp

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PepAncelotti 2021-09-16 13:31:11 Uhr
"Wenn wir einen guten Tag erwischen und Bayern einen schlechten, dann kann auch was für uns gehen."

Ne, dann verliert man etwa nur 1-3.
6 Gegentore wird der VfL mindestens kassieren.

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