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Raman und Co. lassen Fortuna jubeln

Foto: firo

In der Fußball-Bundesliga gelang Aufsteiger Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC mit einem überzeugenden 3:1 der zweite Saisonsieg. Takashi Usami, Rouwen Hennings und Benito Raman trafen gegen in der zweiten Halbzeit nur zehn Berliner.

Für die unkonventionellen Mittel im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga haben sie bei Fortuna Düsseldorf auch Arena-DJ Marcus Haefs. Der Leadsänger der Düsseldorfer Punkband Cashbar Club legte vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC am Samstagnachmittag fast nur musikalische Hilferufe auf. Auch das legendäre Help von den Beatles aus dem Jahr 1965 durfte nicht fehlen. Die Hoffnungsklänge aus den Lautsprechern sollten nach sechs Bundesliga-Niederlagen in Serie ihre Wirkung nicht verfehlen. Vor 39 743 Zuschauern gelang mit einem 4:1 (0:0) durch die Tore von Takashi Usami (50.), Rouwen Hennings (63.) und Benito Raman (84./90.+1) der ersehnte zweite Saisonsieg.

Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel hatte im Vergleich mit dem 0:3 in Mönchengladbach vom vergangenen Sonntag auf drei Startpositionen verändert: Der Pole Marcin Kaminski rückte für Kaan Ayhan in die Innenverteidigung, Kevin Stöger für Alfredo Morales ins defensive Mittelfeld, dazu kam Adam Bodzek für Marvin Ducksch zum Zug.

Es entwickelte sich gegen seit vier Spielen erfolglosen Herthaner ein ordentliches Match mit Vorteilen für die spielerisch in der ersten Halbzeit besseren Gäste. Die sorgten mit dem rechten Außenverteidiger Valentino Lazaro und dem auf der linken Bahn agierenden Javairo Dilrosun für Gefahr. Gerade mit dem 20-jährigen Niederländer Dilrosun, der in der kommenden Woche erstmals im Aufgebot der Oranje-Elftal stehen wird, hatte Fortune Matthias Zimmermann alle Mühe.

Platzverweis spielt Fortuna in die Karten

Es war durchaus kein Nachteil, dass sich die Gäste kurz vor der Pause selbst dezimierten. Außenverteidiger Maximilian Mittelstädt bezahlte zwei absichtliche Foulaktionen in der 27. Und 41. Minute mit Gelb-Rot. Zunächst hielt er Dodi Lukebakio im Konter am Ärmel fest, dann behinderte der Herthaner den nach vorn preschenden Jean Zimmer. Zweimal unfair den Konter ausgebremst machte folgerichtig Gelb-Rot.

Mit einem Profi mehr auf dem Rasen hatte die Fortuna in Halbzeit zwei die Möglichkeit, den ersehnten zweiten Heimsieg einzufahren. Und die Funkel-Mannen nahmen gegen ein defensives 5-4-1 des Kontrahenten nun das Herz in die Hand. Der Japaner Takashi Usami steigerte mit seinem Führungstreffer das Selbstvertrauen der Roten. Schön herausgespielt über einen Flügelwechsel von Adam Bodzek und ein Direktzuspiele von Niko Gießelmann semmelte Usami im Hertha-Strafraum die Kugel passgenau in den rechten Torwinkel.

Die Berliner kamen nun gar nicht mehr in den Vorwärtsgang. Fortuna erspielte sich Chance um Chance – und traf erneut. Jean Zimmers flache Hereingabe von der rechten Angriffsseite braucht Rouwen Hennings freistehend vor dem Hertha-Gestänge über die Torlinie schieben. Mehr war möglich angesichts einer Flut an Konterchancen. Ein drittes Tor legte noch der eingewechselte Benito Raman nach,der gerade eine Minute auf dem Feld stand, um per Solo das 3:0 zu besorgen. Davie Selkes 1:3 in der 88. Minute kam zu spät. Raman stellte in der Nachspielzeit sogar auf 4:1.

Autor: Michael Ryberg

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