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Vergleich abgelehnt
Bei Klasnic-Prozess ist kein Ende in Sicht

Foto: firo

Der Berufungsprozess zum Fall Ivan Klasnic zieht sich weiter in die Länge.

Weil sich die Parteien bis zum Verkündungstermin am Donnerstag nicht auf den richterlichen Vergleichsvorschlag über drei Millionen Euro einigen konnten, geht der Rechtsstreit um die Nierenerkrankung des früheren Fußball-Profis Klasnic gegen zwei ehemalige Vereinsärzte des Bundesligisten Werder Bremen in die nächste Runde. Ein Ende ist zurzeit nicht abzusehen.

Wie das hanseatische Oberlandesgericht in Bremen dem SID bestätigte, wurde am Donnerstag ein neues ärztliches Gutachten in Auftrag gegeben, das bis zum 31. Mai 2019 erstellt werden soll. Weiterverhandelt wird in dem Prozess, der bereits seit über zehn Jahren läuft, damit frühestens im Herbst 2019. In erster Instanz hatte sich Klasnic gegen die Vereinsärzte durchgesetzt.

Im März 2017 hatte das Landgericht Bremen dem 38 Jahre alten Klasnic ein Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 Euro zugesprochen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die schwere Erkrankung von Klasnic zu spät erkannt und falsch behandelt worden war. Der frühere kroatische Nationalspieler musste sich bereits drei Transplantationen unterziehen. sid

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