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Schalke-Einzelkritik
Konoplyanka überzeugt, Fährmann patzt

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Foto: firo

Am 31. Bundesliga-Spieltag hat Schalke 04 auf fremdem Platz beim leidenschaftlich kämpfenden 1. FC Köln ein 2:2 (1:2)-Remis geholt. Die Einzelkritik.

Ralf Fährmann (5): Den Flatterball von Risse zum 2:2 darf er halten - diesen Anspruch muss ein Torwart seiner Klasse haben. Schon beim 1:2 ließ er Bittencourts Schuss ins kurze Eck rutschen. Gegen Terodde parierte er gut (55.).

Benjamin Stambouli (3,5): Bei einem Handspiel forderten die Kölner Elfmeter, aber der Arm war angelegt. In vielen Zweikämpfen den berühmten Tick schneller am Ball.

Naldo (3): Normalerweise holt sich Naldo die Bälle in der Luft oder mit langem Bein am Boden - vor dem 1:0 fischte er ihn fast im Liegen ab und spielte danach ganz überlegt noch einen messerscharfen Pass auf Konoplyanka.

Thilo Kehrer (3,5): In seiner Platzecke gab’s in der ersten Halbzeit die tiefsten Wasserlachen - damit hatte er mehr Probleme als mit den Kölner Stürmern. Solide Vorstellung.

Daniel Caligiuri (4): Der Dauerläufer bekommt auch bei einer großen Rotation keine Pause, er ist zu wichtig. Diesmal kämpfte er aber auf der letzten Rille.

Weston McKennie (4): Bentaleb bekam eine Pause - Tedesco brauchte einen neuen Sechser und gab McKennie den Vorzug vor Meyer. Der US-Boy machte als Fighter seinen Job.

Leon Goretzka (3): Hatte mehr Aktionen mit Durchschlagskraft als zuletzt, zog auch kräftiger in die Tiefe. Sein Freistoß in der 3. Minute verfehlte das Tor knapp.

Bastian Oczipka (2,5): Kam neu in die Elf, stand zunächst ziemlich neben sich. Steigerte sich dann aber, weil über seine linke Seite (dank Konoplyanka) fast alles lief und legte auch das 2:0 auf.

Breel Embolo (2,5): Mit langem Bein brachte er Schalke in der fünften Minute mit 1:0 in Führung. Der Schweizer trug die Gefahr von der rechten Seite vors Tor und hätte nach einem Tritt von Heintz einen Elfmeter bekommen können (16.). Blieb nach munterer Leistung zur Pause in der Kabine.

Franco Di Santo (4): In der ersten Halbzeit als klassischer Mittelstürmer mit vielen Fleiß-Aktionen, aber ohne Zug zum Tor. Nach einer Stunde scheiterte er an Horn.

Yevhen Konoplyanka (1): Ein Tor (zum 2:0), eine Vorlage (zum 1:0), ein Schuss an den Innenpfosten (Minute 29): Konos Gegenspieler Sörensen wurde schon nach einer halben Stunde verwirrt ausgewechselt. Danach machte Konoplyanka aber weiter und scheiterte unter anderem nach einem Lauf über 50 Meter an Horn. Sein bestes Spiel für Schalke.

Guido Burgstaller (ab 46., 4): Durfte in der ersten Halbzeit auf der Bank durchschnaufen und löste dann Embolo ab. Kam aber nicht voll auf Touren.

Nabil Bentaleb (ab 64.): Kam für den entkräfteten Konoplyanka und sollte Stabilität bringen, weil die Ordnung verloren gegangen war.

Amine Harit (ab 88.): Kam für Di Santo.

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