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RWE - Fanvertreter im Aufsichtsrat
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Zitatgeschrieben von entelippensDo

Zitatgeschrieben von Happo

Zitatgeschrieben von Happo

Hi Ralf,

Dein Fazit zur Saison unterschreibe ich.

Hab´ da mal ne Frage:
RWE hat ja wie es heißt, das Heimrecht von den Krayern abgekauft.
Wieviel Geld dafür locker gemacht wurde, ist mir natürlich nicht bekannt.
Da gestern aber nur 4007 Zuschauer anwesend waren, befürchte ich. es war ein Minusgeschäft.
Täusche ich mich da?

Rot-Weisse Grüße
der HappoZwinker


Hi Ralf,
meine Frage ist dezent übergangen worden.
Aber ich lass nicht locker.

LG


Sorry Happo, in der Tat durchgegangen.
Ich bin mir nicht mehr ganz sicher welche Zuschauerzahl kostendeckend gewesen wäre (was ja dann auch noch von der Art der verkauften Karten (Vip vs. West) abhängig ist), aber wir haben definitiv nicht viel draufgezahlt und das wäre dannn als "Ablöse" für Yesilova zu sehen.
Ein wirkliches finanzielles Risiko sind wir damit nicht eingegangen, es sei denn wir hätten vor dem Spiel schon als Absteiger festgestanden...
Wären wir gesichert gewesen, hätte man durch den Lippens-Auftritt sicher noch den ein oder anderen ins Stadion locken können.
Im Nachhinein war das mit der Ente aber eine Schnapsidee (die ich allerdings vorher auch gut fand) und hat uns insbesondere im Zusammenhang mit dem Saisonverlauf dann zurecht Kritik eingebracht.


wieviel Abloese hat der gute Mann den gekostet.
und erzaehl jetzt bitte nicht ueber Geld spricht man nicht,die Abloese fuer Obst und Fritz sind ja auch bekannt.
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Die Ablösesummen von Obst und Fritz sind bekannt ?
Dann nenn mir mal eine offizielle Quelle, die die Höhe der Ablöse hat verlauten lassen.
Bei Fritz bin ich mir zudem ziemlich sicher, dass da keine Ablöse im Spiel war..

Zu Yesilova: Wenn Du richtig liest steht da, dass "ein etwaiges Draufzahlen aus dem Kraydeal als Ablösesumme zu sehen wäre"
Mit anderen Worten: Die Höhe der "Ablösesumme" ist davon abhängig, was Kray von uns im Vorfeld für das Spiel bekommen hat und was wir dann letztlich aus dem Spiel erlöst haben.
Und diese Differenz kenn ich -wie in meinem Ursprungspost geschrieben- eben nicht im Detail.
Etwas klarer geworden ?
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Einen Hauch von Sommerloch versprühte die AR-Sitzung letzten Dienstag im Stadion Essen.
In der Rekordzeit von 2 Stunden waren wir „durch“. Erstmals unter der Leitung von Dr. Helf und mit Dr. Hermes als neues AR-Mitglied.

Zunächst wurden kurz die bisherigen Eindrücke, die jeder Einzelne im Verlauf der bisherigen Vorbereitung von der Mannschaft gewinnen konnte, ausgetauscht.
Immerhin waren mit Dr. Helf, Dr. Öhlert, Prof. Dr. Welling und mir (ich muss irgendwann doch noch meinen Doktortitel nachholen ...) gleich 4 Anwesende 1 oder 2 Tage mit im Trainingslager.
Wenn man hieraus ein Fazit ziehen will, kann es vielleicht so lauten:
Spieltechnisch vielleicht der beste Kader der Nachinsolvenz-Ära, aber ohne nicht ein paar Spiele unter dem berühmten und offenbar nur in Essen so massiven „Erfolgsdruck“ gesehen zu haben, kann und will man nicht in Euphorie verfallen.
Weitere Neuverpflichtungen sind eine budgetäre Frage. Hier muss man sehen, was mit Yesilova und Osvold wird und auch wie sich der „Fall Harttgen“ entwickelt.
Wo wir gerade bei diesem Thema sind:
Am 04.08. wird ein Urteil verkündet, allerdings ist dieses nicht letztinstanzlich und man muss davon ausgehen, dass beide Seiten das Urteil nicht akzeptieren werden, wenn es gegen sie ausfällt.
Es gibt da übrigens nur „Sekt oder Selters“, sofern man sich -dafür spricht im Moment wenig- - nicht außergerichtlich vergleicht.
Wir sehen uns hier weiterhin in einer deutlich besseren Ausgangsposition als die Gegenseite,

In Sachen Kölmel wird übrigens am 06.10. ein erstinstanzliches Urteil ergehen. Hier sind wir nicht so optimistisch, weil die Rechtslage auch deutlich komplexer ist. Aber auch hier wird es danach wahrscheinlich in die nächste Instanz gehen.

MW stellte dann den aktuellen Stand der Vertriebsaktivitäten vor. Sein Team hat aktuell „Hochsaison“, da bis zum Saisonstart ein Großteil der Verträge unter Dach und Fach sein sollte.
Die Situation um die städtischen Gesellschaften, die Ihr Engagement bei RWE in den letzten 2-3 Jahren kontinuierlich zurückgefahren haben, macht es da nicht einfacher. Zudem war die letzte Saison nicht dazu geeignet, sie als „verkaufsfördernd“ einzustufen.
Ziel ist es dennoch auch in diesem Bereich die Einnahmen gegenüber der Vorsaison leicht zu steigern.

Hinsichtlich der Übernahme des Stadionbetriebes durch RWE ist man weiter in Gesprächen mit der GVE und hat auch schon organisatorische Strukturen ausgearbeitet. Allerdings ist das Zahlenmaterial an der einen oder anderen Stelle noch zu „dünn“ um einen echten Businessplan zu erstellen und letztlich sicher abschätzen zu können, welche finanzielle Konsequenzen so eine Maßnahme dann für die Stadt oder RWE hat. Da ist also noch Arbeit.

Da Thema Sportbeirat wird in den nächsten Tagen und Wochen von MW und Frank Kurth intensiviert hinsichtlich Kandidaten und Definition der Tätigkeitsbereiche.

Ansonsten können wir es eigentlich alle kaum erwarten, dass es wieder losgeht und wir im Stadion erleben können, ob wir die Weichen richtig gestellt haben.
In diesem Zusammenhang der Hinweis, dass es momentan so aussieht, dass gute Chancen bestehen, dass unser erstes Heimspiel an einem Freitagabend stattfindet!

Darauf den Dienstag wäre die nächste AR-Sitzung. Da wir aber nicht im Stadion Zoo tagen wollen, wurde diese auf Montag, den 08.08. vorverlegt.
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@entelippensDo
Vielen Dank für die AR-Info, Ralf!

Bei mir ist es urlaubsbedingt, dass ich mich erst so spät bedanken kann, aber bei meiner Planung hatte der erste Spieltag RL West absoluten Vorrang. Nur der RWE!


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Bin ein bischen spät dran, sorry.
Auf der FFA-hompage ist der Text schon seit Mitte letzter Woche oben.
Hatte ich noch vor dem Köln Spiel geschrieben....


Bericht von der AR-Sitzung am
08.08.2016

Aufgrund des Spieles beim WSV, was
bekanntlich letzten Dienstag stattfand, wurde die AR-Sitzung um einen
Tag vorgezogen.

Trotz Ferienzeit war das Gremium bis
auf 2 Personen vollständig.

Maik Rodenberg war eingeladen, da er
zur Zeit mir einer Bachelor-Arbeit beschäftigt ist, die sich um das
Thema RWE dreht.

In der Arbeit geht es um die
Ausgliederung einer Spielbetriebsgesellschaft eines Profivereines am
konkreten Beispiel RWE.

Im Rahmen seiner Arbeit ist es wichtig
zu erkennen, welche Schwerpunkte der Verein RWE, seine Fans,
Mitarbeiter, Gremien in so einem Fall setzen, um
Handlungsempfehlungen bei der Rechtsformwahl abgeben zu können.

Liegt der Schwerpunkt dabei eher auf
Wahrung der Vereinsidentität/Mitbestimmung oder der
Kapitalbeschaffung oder geht es darum Gründungs-und spätere
Managementkosten möglichst niedrig zu halten.?Diese drei Dinge
sollten wir -unabhängig voneinander gewichten, durch Vergabe von 30
Punkten.

Erwartungsgemäß hatte bei mir
natürlich die Wahrung der Vereinsidentität/Mitbestimmung absolute
Priorität, gefolgt von Kapitalbeschaffung. Abgeschlagen dann
Gründungs-/Managementkosten, da diese aus meiner Sicht bei
erfolgreicher Kapitalbeschaffung zu vernachlässigen sind.

Interessant dabei zu hören, dass die
Rechtsform „e.V“ für Profifußballmannschaften in der Lehre als
„Rechtsformverfehlung“ angesehen wird.

Wichtig ist aber „auf'm Platz“ und
da konnte man nach 2 Auftaktsiegen doch in recht entspannte Gesichter
schauen. Auch nach dem WSV-Spiel muss man feststelle:n Wiedenbrück
und Bonn haben Ihre beiden anderen Spiele gewonnen und der WSV hat
noch nicht verloren in dieser Saison ,bei einem höchst respektablen
3:3 gegen die Kölner Viktoria.

Die Struktur des Kaders scheint zu
stimmen (ja, wir brauchen noch einen Stürmer, die Suche geht weiter,
bis zum Ende der Transferperiode ist noch etwas Zeit)

Wir haben aktuell 10 U-23 Spieler im
Kader, von denen immer 4 im 18er Kader sein müssen.

Neben den Torhütern Heller und Maxi,
von denen einer naturgemäß immer im Kader steht, müssen somit aus
den verbleibenden 8 U-23 Spielern mindestens weitere 3 im Kader
stehen.

Dies sollte aus dem Kreis der Spieler
Kwadwo, Cokkosan, Ivan, Jesic, Obst, Lukas, Demircan und Becker gut
möglich sein, ohne “Platzhalter“, die keine realistische
Einsatzchance haben.

In diesem Zusammenhang war es auch gut
zu hören, dass das Thema „Kooperationspartner“ wieder Fahrt
aufnimmt.

Das Thema Förderspiele gestaltet sich
aus unterschiedlichsten (meist terminlichen) Gründen doch recht
schwierig, so dass die Umsetzung des ursprünglichen Planes absolut
favorisiert wird.

Die vertragliche Situation der
einzelnen Spieler wurde kurz skizziert, wobei für die nächste
Spielzeit bereits max. 17 Spieler gebunden sind, 6 davon allerdings
mit überwiegend leistungsabhängigen Klauseln. Z.B muss eine
bestimmte Anzahl von Spielen/Einsätzen erfolgen für eine
Vertragsverlängerung.

Wie immer haben wir uns auch mit
budgetären Fragen beschäftigt.

Hoch 3 ist im DK-Bereich ein toller
Erfolg nach der desaströsen Vorsaison, aber im Bereich der Sponsoren
müssen wir noch das eine oder andere Brett bohren.

Der gute Saisonstart wird hier aber
sicher zusätzlich hilfreich sein.

Beim Thema Sportbeirat wird man
gemeinsam mit Frank Kurth, der „gesetzt“ ist weitere Kandidaten
suchen und ansprechen, wobei es uns wichtig ist, dass man auch in
diesem Gremium nicht im eigenen Saft kocht, sondern durchaus auch
unterschiedliche Typen dort zusammen kommen.

Das Thema Harttgen ist leider doch noch
nicht abgeschlossen, da hier von der Gegenseite noch ein -aus meiner
laienhaften Sicht-juristischer Winkelzug vorgenommen wurde.

Dies wird aber die letzte Schleife
gewesen sein, so dass wir Anfang Oktober hier Klarheit haben werden.

Auch in der Sache „Kölmel“, die
vom gleichen Richter am selben Tag verhandelt wird.

Das löst schon etwas Erstaunen aus, da
es sich um völlig unterschiedliche und, insbesondere im Fall Kölmel
,höchst komplexe Rechtsfälle handelt.

Aber eine Spezialisierung bei Richtern
scheint es offensichtlich nicht zu geben. Respekt !

Wenn wir gegen die Viktoria am Samstag
punkten, glaube ich fest an eine gute, bis sehr gute Saison
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Bericht von der AR-Sitzung am 13.09.2016
(Erstveröffentlichung 16.09. FFA homepage/facebook

Heute gehen wir die Tagesordnung mal der Reihe nach durch.
Mit dem sportlichen Bereich wurde begonnen, wobei neben der 1. Mannschaft auch die A-Jugend eine Thema war.
Die lange Tor-und Ergebnisflaute, die gegen Ahlen zum Glück zunächst beendet werden konnte, war natürlich bei den sportlich Verantwortlichen Gegenstand von Analysen.
Neben den offensichtlichen, individuellen Fehlern in der Defensive wurde insbesondere fehlendes Tempo und die fehlende, letzte Überzeugung beim Abschluss als Problemfelder identifiziert.
Die Verpflichtung von Ngankam soll beim Thema „Tempo“ für Verbesserung sorgen und auch die Rückkehr von Bednarski kann hier vielleicht helfen.
Ein Stück „Überzeugung“ hat man sich hoffentlich in Ahlen geholt, wo man erstaunlich effektiv vor dem gegnerischen Tor agierte.
Das Thema „Ivan“ ging ja schon durch die Presse.Man kann nur hoffen, dass der Spieler „versteht“, denn ein Ivan mit der richtigen Einstellung bringt uns fußballerisch sicher weiter.

Die A-Jugend macht Sorgen und hier muss und wird man in den nächsten Wochen genau hinschauen. Ebenso wie bei der 1. Mannschaft kann man am Kader jetzt jedoch bis zum Winter erstmal nichts mehr verändern.

Beim Thema Finanzen wurden aktuelle Zahlen zum Ticketing (incl. Hoch 3) und zu Sponsoren besprochen und analysiert.
Die letzte Saison wirkt hier (negativ) nach, das ist nicht zu leugnen. Umso erfreulicher ist es, das man weiterhin zuversichtlich sein kann, die gesetzten Einnahmeziele für die gesamte Saison zu erreichen.
Nachdem der Kader nunmehr feststeht, wurde auch das vor der Saison vom AR freigegebene Budget der 1. Mannschaft überprüft.
Auch hier gibt es natürlich variable Größen, wie Punktprämien, die aber wiederum auch die Einnahmeseite beeinflussen.
Wir würden gerne für 80 Punkte die Punktprämie zahlen, weil wir dann davon ausgehen dürfen, dass die Hütte dann immer ziemlich voll sein wird und wir das darüber dann locker refinanzieren können.
Aber auch hier: Alles im Plan !

RWE wird in Kürze dank der Krupp Stiftung auch in Steine investieren. Vielleicht ist es schon in Vergessenheit geraten, aber die Krupp-Stiftung hat uns dankenswerter Weise Mittel zugesagt, die die Seumannstraße zu einem attraktiven Begegnungszentrum für unsere RWE-Jugend machen sollen. In 2017 soll es hier losgehen.

Auch im Bereich der Geschäftsstelle haben sich in den letzten Wochen und Monaten personelle Veränderungen ergeben. Tim Dodt hat z.B. letzten Dienstag seinen Ausstand gegeben und wird künftig beruflich in Frankfurt tätig sein.
Die personellen Veränderungen hat man dazu genutzt das Organigramm der Geschäftsstelle nicht nur hinsichtlich der Personen sondern auch hinsichtlich der Struktur nochmal etwas zu optimieren.
Ziel dabei natürlich: Effektiver werden ohne zusätzliche Kosten zu produzieren.
Sag ich den Firmen, die ich in der Bank betreue auch immer, ist aber gar nicht so einfach :-)

Natürlich war auch die „Bedrohung“ durch die Blauen als Konzertagentur im Stadion Essen ein Thema. Hier ist und wird man aber durch die Vereinsgremien nicht über die Presse kommunizieren, sondern ist in persönlichen Gesprächen. Aber das Ganze ist bleibt natürlich Thema und wird nicht einfach hingenommen.

Ein abschließendes Wort zur Parkplatzsituation, hier insbesondere P1
Dem Verein liegt eines Stellungnahme der Polizei zu dem Thema vor, da diese dafür verantwortlich ist, wann die Schranke von P1 aufgeht. Die Jungs der RGE befolgen hier nur polizeiliche Anweisungen..
Obwohl man die grundsätzlichen Argumente (Verkehrssicherheit) der Polizei durchaus nachvollziehen kann, ist die Situation für den Verein und die dort parkenden Zuschauer unbefriedigend. Zumal die Schranke oft noch unten ist, wenn nur noch kleinere Fußgängergruppen die Zufahrt queren.

Wirklich wichtig ist aber jetzt am Wochenende auf'm Platz gegen Verl.
Ein 4. Heimspiel in Serie ohne eigenes Tor oder eigenen Punkt wird es nicht geben !
Nur der RWE !
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@entelippensDO
Vielen Dank für die ausführliche Info aus dem AR!


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10 Spieltage sind rum.
Man spricht in dieser Saisonphase immer davon, dass man nun ein erstes Zwischenfazit ziehen und erste Analysen machen kann. Ein guter Zeitpunkt also, um die sportliche Leitung Senioren (Lucas) und Junioren (Winkler) in die AR-Sitzung einzuladen und eigene Wahrnehmungen mit denen der Verantwortlichen abzugleichen.
So geschehen am vergangenen Dienstag
Jürgen Lucas machte den Anfang und gewährte dabei sehr detaillierte Einblicke in seine Gedankenwelt zur aktuellen Situation.
Zu detailliert um das jetzt hier ungefiltert in der Öffentlichkeit auszubreiten, aber trotzdem nachfolgend ein paar allgemeine Einblicke.
Man ist -wen wundert es- mit der aktuellen Punktausbeute nicht zufrieden. Nach der guten Vorbereitung und insbesondere nach dem gelungenen Saisonstart mit 2 Siegen (incl. einem gedrehten Spiel), fuhr man aus der Position der Stärke nach Wuppertal, konnte da aber in HZ 1 gar nicht und in HT 2 nur bedingt überzeugen.
Ähnliches passierte in Aachen. Mit 2 Siegen im Gepäck präsentierte man sich in Aachen wieder viel zu passiv.
Die Mannschaft ist offensichtlich immer noch nicht mental gefestigt, es fehlt häufig an Kreativität. Zu oft versucht man Spielsituationen in „gewohnter Art und Weise zu lösen, obwohl die Vorgaben z.T. Andere sind. Uns fehlen Überraschungsmomente.
Es fehlt zudem in vielen Situation an Tempo. Der Ball wird zu oft „geschleppt“
Individuelle Fehler im Defensivverhalten und eine stark ausbaufähige Torquote tun ihr Übriges.
Wobei die Anzahl der herausgespielten Chancen durchaus in Ordnung ist. Vor dem Tor wird zu oft noch die falsche Entscheidung getroffen:
Gegen Köln machten wir aus 4 klaren Chancen 0 Tore und Köln aus 6 Chancen 4 Tore.
Daher steht man da , wo man steht, im Niemandsland der Tabelle. Aber es ist auch nicht alles schlecht.
Insgesamt haben wir ca.90 Minuten diskutiert, und ich bin mit dem Gefühl da raus gegangen, dass Jürgen Lucas einen klaren Plan hat, wie er die Mannschaft weiterentwickeln will

Aus meiner Sicht fehlen uns 5 Punkte im Saisonplan, von denen man gegen Gladbach, Rödinghausen und auch gegen den BVB mit etwas glücklicherem Spielverlauf durchaus den einen oder Anderen hätte einsammeln können.
Sicherlich war das Wegbrechen der fest eingeplanten offensiven Korsettstange Kamil Bednarski auch ein Faktor, der nicht zu unterschätzen ist.
In den verbleibenden 7 Spielen der Hinrunde geht es ausnahmslos gegen Gegner aus der Tabellenregion 11-18. Das kann gut für uns sein, muss es aber nicht...
Aktuell heißt es mal wieder: Zu wenig Ertrag für die getätigten Ausgaben

Andi Winkler gab dann einen Einblick in den Jugendbereich, insbesondere A- und B-Jugend.
Bei der A gab es einen großen Umbruch, aktuell stehen 6, manchmal sogar 7 Jungjahrgänge in der Startelf, was dazu führte, dass man in den ersten Spielen ordentlich Lehrgeld zahlte. Dann folgten 7 Punkte aus 3 Spielen und aktuell ein Nichtabstiegsplatz. Alles Andere als Abstiegskampf ist aber unrealistisch. Hier kann man auch im Winter nicht einfach mal personell nachlegen, weil die Kadergröße verbandsseitig auf 24 begrenzt ist und somit nur bei einer „Abmeldung“ jemand neu dazustoßen kann.
Bei der B kann auch nur der Klassenerhalt das Ziel sein. Hier könnte es etwas einfacher werden, weil sich aktuell anscheinend 3 Teams herauskristallisieren, die ganz unten drin stehen.
Erfreulich ist, dass uns das NLZ durch 13 Spielerabgänge aus unterschiedlichen Jahrgängen (normale Fluktuation, nichts besonderes) schon ordentlich zusätzliches Geld in die Kasse gespült hat. Dieses zusätzlichen Erlöse haben dabei noch nicht einmal was mit bestehenden Spielerverträgen zu tun, sondern die Aufwandsentschädigung ,die ein aufnehmender Verein an einen abgebenden Verein mit NL-Status zu zahlen hat, ist schlicht signifikant höher.
Diese Zusatzeinnahmen werden z.T. auch in das NLZ reinvestiert, da wir Gelegenheit bekommen, in der Saison 18/19 eine Zertifizierung zu erhalten. Bei Erhalt des Zertifikates garantiert uns das jährlich Euro 50.000,-- DFB Zuschuss . Diesen erreichten Status hätten wir dann mindestens 3 Jahre inne. Von einer Zertifizierung mit 1,2 oder 3 Sternen gehen wir jetzt mal nicht aus. Da gäbe es dann noch mehr.
Da die Zertifizierung aber kein Selbstläufer ist, werden wir hier noch in etwas manpower investieren müssen.
Das Thema Kooperation im Jugendbereich ist hinter den Kulissen erfreulicher Weise schon weit fortgeschritten.
Ja, ich weiß, das war es schon einmal. Aber diesmal sollte es klappen. Wie immer werden hier aber keine Zwischenstände kommuniziert, sondern nur der Vollzug.

Maik Rodenberg stellte dann noch das Ergebnis seiner Bachelor-Arbeit vor, die sich ja um die passende Rechtsform eines Profifußballvereins am Beispiel RWE drehte.
Da die FFA plant, Maik hierzu noch in diesem Jahr als Referenten zu einer, für alle interessierten Fans offenen, Gesprächsrunde zu diesem Thema einzuladen, wird hierzu noch nichts verraten.
Das das Ergbnis der Bachelor-Arbeit für RWE allerdings nicht ansatzweise bindend ist, versteht sich von selbst. ;-)

Das Thema „Harttgen“ ist vom Tisch. Es hat sicherlich einige verwundert, dass man jetzt doch einen Vergleich geschlossen hat, aber das war eine einstimmige und daher aus unser aller Sicht richtige Entscheidung. Man kann hier sicher sein, dass die sich abzeichnende Entscheidung des Landgerichtes bei der Höhe berücksichtigt wurde.
Aber so ein Urteil wäre-egal wie es ausgefallen wäre- nicht die letzte Instanz gewesen.
Und das kann sich dann ziehen..,..
Daher hatten beide Seiten einen gewissen Leidensdruck:
RWE hätte aus kaufmännischer Vorsicht weiter etatbelastende Rückstellungen gebildet, Uwe Harttgen hätte bis zu einem letztinstanzlichen Urteil aber keinerlei Geld gesehen.
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Vielen Dank für die Infos. Die Aussagen von Jürgen Lucas passen. Wäre ja auch schlimm wenn nichtZwinker. Interessant sind diese Aussagen doch bestimmt für alle, die unsere sportliche Leitung einschl. Trainer für unfähig halten. Es scheint doch eher so, als ob das spielende Personal in der vierten Liga überfordert ist.
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@ entelippensDo
Auch von mir wieder Herzliches Dankeschön.
Deine Berichte sind ein wichtiger Bestandteil der Vereinstransparenz.
Jugendarbeit mit NLZ-Hntergrund scheint ein schwieriges Pflaster zu sein. Hoffentlich klappen wenigstens die Klassenerhalte für U19 und U17.
Ich finde es als Außenstehender ganz schön schwierig für einen Viertligisten ein NLZ vorzuhalten und dies jetzt auch (noch) zertifizieren zu lassen. Bitte nicht falsch verstehen, ich halte das Vorgehen für richtig. Aber der Aufwand dafür ist wahnsinnig hoch.
Auf langfristige Sicht dürfen wir nicht nachlassen mit dem NLZ. Sonst geht die Schere gegenüber den Profi-Vereinen noch weiter auseinander. Deshalb: Hut ab für die RWE-Mitarbeiter im NLZ!


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Zitatgeschrieben von Nobby Frhoff 19

Vielen Dank für die Infos. Die Aussagen von Jürgen Lucas passen. Wäre ja auch schlimm wenn nichtZwinker. Interessant sind diese Aussagen doch bestimmt für alle, die unsere sportliche Leitung einschl. Trainer für unfähig halten. Es scheint doch eher so, als ob das spielende Personal in der vierten Liga überfordert ist.


Ich glaube, das Wichtigste wird sein, jetzt den handelnden Peresonen einfach mal etwas Zeit zu geben. Wir hatten nach Wrobel immer das Problem, dass -aus unterschiedlichsten Gründen-keiner Gelegenheit hatte, längerfristig also zumindest über 2 Spielzeiten etwas aufzubauen.
Letztlich musste jeder zu großen Teilen mit dem Personal der Vorgänger klarkommen.
SD und JL sollten wir daher abschließend erst nach dem Ende der nächsten Saison bewerten.
Erst der Kader für die kommende Saison wird zu 100 % Ihre Handschrift tragen.
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Zitatgeschrieben von cantona08

@ entelippensDo
Auch von mir wieder Herzliches Dankeschön.
Deine Berichte sind ein wichtiger Bestandteil der Vereinstransparenz.
Jugendarbeit mit NLZ-Hntergrund scheint ein schwieriges Pflaster zu sein. Hoffentlich klappen wenigstens die Klassenerhalte für U19 und U17.
Ich finde es als Außenstehender ganz schön schwierig für einen Viertligisten ein NLZ vorzuhalten und dies jetzt auch (noch) zertifizieren zu lassen. Bitte nicht falsch verstehen, ich halte das Vorgehen für richtig. Aber der Aufwand dafür ist wahnsinnig hoch.
Auf langfristige Sicht dürfen wir nicht nachlassen mit dem NLZ. Sonst geht die Schere gegenüber den Profi-Vereinen noch weiter auseinander. Deshalb: Hut ab für die RWE-Mitarbeiter im NLZ!


Ja , es ist schwierig, umso mehr muss man anerkennen, was hier u.a. Andy Winkler in den letzten Jahren hier geleistet hat.
Sollten wir jetzt hoffentlich eine Kooperation realisieren können, erhoffe ich mir davon nochmal einen Schub, der vielleicht auch nochmal den eienn oder anderen Gönner für unsere Jugendabteilung anlockt.

Bzgl. Klassenerhalt der A-und B-Jugend:
Ich habe bisher nur das letzte Heimspiel der B-Jugend gegen Bochum sehen können. da haben sie mir bis auf die Schlußviertelstunde (Überzahl) nicht gefallen.
Es wird auf jeden Fall für Beide schwerer als im letzten Jahr. Bleibe optimistisch ;-)
Die C-ugend ist aber momentan der Hammer. Platz 2 direkt hinter dem BVB !
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Zitatgeschrieben von entelippensDo

Zitatgeschrieben von Nobby Frhoff 19

Vielen Dank für die Infos. Die Aussagen von Jürgen Lucas passen. Wäre ja auch schlimm wenn nichtZwinker. Interessant sind diese Aussagen doch bestimmt für alle, die unsere sportliche Leitung einschl. Trainer für unfähig halten. Es scheint doch eher so, als ob das spielende Personal in der vierten Liga überfordert ist.


Ich glaube, das Wichtigste wird sein, jetzt den handelnden Peresonen einfach mal etwas Zeit zu geben. Wir hatten nach Wrobel immer das Problem, dass -aus unterschiedlichsten Gründen-keiner Gelegenheit hatte, längerfristig also zumindest über 2 Spielzeiten etwas aufzubauen.
Letztlich musste jeder zu großen Teilen mit dem Personal der Vorgänger klarkommen.
SD und JL sollten wir daher abschließend erst nach dem Ende der nächsten Saison bewerten.
Erst der Kader für die kommende Saison wird zu 100 % Ihre Handschrift tragen.

Ich denke, daß diese Saison im Mittelfeld enden wird. Wenn wir in der nächsten Saison auch nicht vorn mitspielen, können wir hoch3 in die Tonne hauen.
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Zitatgeschrieben von entelippensDo

SD und JL sollten wir daher abschließend erst nach dem Ende der nächsten Saison bewerten.
Erst der Kader für die kommende Saison wird zu 100 % Ihre Handschrift tragen.



Dann sind aber 2/3 von Hoch3 vorüber. Nur noch 1 Patrone im Lauf für die dritte Saison.

Es müssen viele Dinge sehr gut laufen, bei RWE fast unvorstellbar.

BLUMENSTECKERGEWINNER 2017 !!!

NICHT HIER, NICHT HEUTE, UND DU SCHON MAL GAR NICHT (Waldi Wrobel)

"Wir waren überrascht von der Gegenwehr des Gegners"
(Trainerspruch des Jahres 2017, Sven Demandt, RWE)

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Da es im November keine AR-Sitzung geben wird und MW sich ja gerade erst zu wichtigen Themen rund um RWE geäußert hat, habe ich nicht wirklich relevante Infos, die ich raus hauen kann.
Außer einem persönlichen Statement zur sportlichen Gesamtsituation im Verein.

Betracht man die letzten 6 Ligaspiele (3 Siege , 3 Unentschieden), ergänzt um den zwischenzeitlichen Pokalerfolg gegen Baumberg, haben wir keine Ergebniskrise.
Dennoch war in diesen Spielen sicher nicht alles Gold was glänzt, insbesondere das Spiel gegen Sprockhövel hat mir die Zornesröte ins Gesicht getrieben, aber:
Wir müssen gegenüber der Vorsaison eine positive sportliche Entwicklung konstatieren.
Wir sind zwar 13 Punkte hinter der Tabellenspitze zurück, haben aber noch 2 Nachholspiele in der Hinterhand.
Das sah letzte Saison deutlich finsterer aus.
Was aber auch deutlich wurde: Zumindest 3 Mannschaften können wir aktuell nicht das Wasser reichen:
Gegen V. Köln, BVB 2 und BMG 2 haben wir in 3 (Heim!)Spielen lediglich ein mageres Pünktchen gemacht bei einer Tordifferenz von 1:7 !
Daher erübrigen sich aus meiner Sicht jegliche Rechenspielchen, was die Tabellenspitze angeht. Es werden kaum alle 3 der vorgenannten Teams gleichzeitig langfristige Krisen bekommen.
Man darf aber den Eindruck gewonnen haben, dass wir in dieser Saison tatsächlich mal eine echte Basis schaffen können, um in der folgenden Spielzeit weiter oben anzugreifen.
Dazu wird aus meiner Sicht aber wieder eine dosierte Veränderung im Kader erforderlich sein.
Denn wie gesagt: Es reicht für ganz oben noch nicht und ob es nächstes Jahr leichter wird (Münster droht mit Abstieg...) bezweifle ich mal.
Eine Veränderung auf der Person des Trainers/sportlichen Leiters werden wir aber sicherlich nicht vornehmen müssen.
Die Trefferquote bei den Transfers war deutlich besser als im Jahr davor, dass ausgerechnet die „Bank“ Timo Brauer aktuell schwächelt, ist irgendwie tragisch.
Aber der kommt schon wieder in die Spur:
Was man weiterhin bemängeln kann, ist, dass wir es fast nie geschafft haben, mal über eine längere Zeit im Spiel eine gewisse Dominanz auszustrahlen und den Sack frühzeitig zuzumachen.
Sprockhövel war dabei ein peinlicher Rückfall in alte Zeiten. Ein vermeintlich schwacher Gegner wird durch unterirdische Zweikampfführung und pomadigen Spielaufbau aufgebaut und agiert über 90 Minuten fast auf Augenhöhe. Darf nicht sein, aber letztlich passte das Ergebnis ja zum Glück noch.
In diesem Zusammenhang empfinde ich die Statements unseres Trainers in den Pressekonferenzen als sehr angenehm in Ihrer Art und sehr deutlich und fundiert in Ihren Analysen.

Der Blick über den Tellerrand auf unsere A- und B-Jugend zeigt einen bisher ordentlichen Saisonverlauf. Das es für beide Teams nicht leicht werden würde, war schon vor der Saison klar.
Beide Teams sollten aber das Zeug haben, die Klasse zu halten.
Sicherlich nicht schön in diesem Zusammenhang, der Rückzug der RWE AG/Innogy aus dem Sponsoring, aber das werden wir hoffentlich kompensieren. Da habe ich schon sehr großes Vertrauen in das Vertriebsteam.
Was uns im Zusammenhang mit der Jugend natürlich auch nicht gefallen kann, ist die Tatsache, dass wir bisher weder einen Kooperationspartner vertraglich fixieren konnten, noch das wir die Alternativ-/Übergangslösung „Förderspiele“ wirklich nach vorne bringen konnten.
Das Thema Förderspiele, als wirkliche Alternative zum Kooperationspartner, ist für mich nach den bisherigen Erfahrungen praktisch tot. Es scheint nicht zu funktionieren, da es immer wieder (gute) Gründe gibt, warum ein Förderspiel grade jetzt nicht passt.
Aber es scheint beim Thema Kooperationspartner offensichtlich voranzugehen.

Die Posse um die Stadionvermarktung hat ja nach aktuellen Medienberichten einen vorläufigen Höhepunkt erreicht.
Ich denke, das Thema, dass die Blauen das übernehmen ist nach den gegenseitigen „Pressemitteilungen“ jetzt vom Tisch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man sich da noch mal zusammenrauft. Und das ist -in diesem konkreten Fall gut so !
Trotzdem bleibt natürlich zu hoffen, dass die GVE zeitnah einen kompetenten Vermarkter für „Nichtfußball“-Veranstaltungen im Stadion Essen findet-
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Das war ein sehr interessanter und lesenswerter Beitrag! Danke dafür!
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Ich möchte mich auch dafür bedanken.


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Nachdem in dieser Woche sowohl die
letzte AR-Sitzung als auch das letzte Pflichtspiel des Jahres 2016
war, hole ich heute mal etwas weiter aus. Es wird zum Jahresausklang
also etwas umfangreicher.
Beginnen möchte ich mit dem Spiel in
Düsseldorf, was einzig dazu taugte, mir die Weihnachtsstimmung zu
versauen.
Vielleicht ist es naiv zu glauben, dass, wenn man vor dem letzten Spiel eines Kalenderjahres und vor
einer 2 monatigen Pflichtspielpause steht, automatisch nochmal alles
raus haut, was man hat.
Nach 10 Minuten war aber klar, dass man auf Essener Seite eher gedachte, sich besinnlich in die Winterpause zu verabschieden.
Keine Körpersprache und Abspiel- und Stockfehler in einer Häufigkeit, die man so lange nicht mehr gesehen hat.
Zumindest wusste ich nach 14 Minuten, wie man mit flach hereingegebenen Ecken (wir haben das ja auch schon häufiger versucht...) tatsächlich Erfolg haben kann.
Voraussetzung: Ne Menge Dusel und 3 Abwehrspieler, die sich bei der Klärung jeweils auf den anderen
verlassen.
Nach dem 1:0 der Fortuna bis zur Pause kein Aufbäumen der Roten, aber auch keine Chancen mehr für die
Heimmannschaft. Defensiv ließ insbesondere der überragende Zeiger nichts anbrennen.
Aber offensiv ? Der Ball war, wenn man versucht hat nach vorne zu spielen, nach spätestens 2 Ballkontakten wieder beim Gegner. Und das lag nicht an den Platzverhältnissen, da
die Düsseldorfer das Mittelfeld zügig und mit stellenweise ansehnlichen Kombinationen überbrückten. Am 16er war aber „Ende“.
Nach der Pause der nachvollziehbare Wechsel (Becker/Ngankam und Malura zurück auf die RV-Position.
Es dauerte aber weitere 15 Minuten, bis auf der Tribüne das Gefühl aufkam, dass die Roten langsam aber
sicher begriffen, dass, wenn es spielerisch nicht läuft, zumindest läuferisch und kämpferisch alles raus haut.
Prompt viel dann der Ausgleich, nachdem Platzo zunächst eine 100%ige vergab, der Nachschuss (mit der Hand ?) zur Ecke abgewehrt wurde und diese dann von Malura am langen Pfosten
über die Linie gedrückt wurde.
Jetzt war man im Spiel und man war drauf und dran, das Spiel komplett zu drehen, bevor wieder ein
Standard (wir haben bisher in der gesamten Saison lediglich ein Gegentor aus Standards, 11er ausgenommen, kassiert !) in Minute 84 zum Stimmungskiller wurde.
Trotz der „Nichtleistung“ über 60 Minuten war hier mindestens ein Punkt drin, wenn man bei 2 Standards
„griffiger“ gewesen wäre.
Und das ist auch ein Qualitätsmerkmal.
Auch die Topteams der Liga glänzen nicht permanent, sie stellen sich aber häufig deutlich cleverer an.

Was können wir aus den ersten 20Spieltagen mitnehmen:

Positiv:

--Platzierung
--Im Laufe der Saison Stabilität in der Defensive gefunden/wenig Torchancen für die Gegner
--Integration von 2 A-Jugendspielern gelungen
--Wir haben KEIN Torwartproblem

Negativ:

--Abstand zur Spitze zu groß
--Zu langsamer Spielaufbau im Mittelfeld, zu langes Ballhalten, unnötige Zweikämpfe bei eigenem
Ballbesitz
--Wir schlagen keinen Gegner in dieser Liga mit halbherziger Einstellung (mit Ausnahme von Sprockhövel im
Heimspiel. Auswärts würde ich das so aber lieber nicht nochmal versuchen...)
--Schleichender Zuschauerschwund .

Auch die, die sich in Ihrer Analyse eher in den Negativpunkten wiederfinden, müssen aber ganz objektiv
(da messbar) festhalten, dass wir uns tabellarisch und vom Punktedurchschnitt unter der Führung von Lucas/Demandt deutlich weiterentwickelt haben.

Eine gewisse Basis ist gelegt, aber RWE, wäre nicht RWE, wenn dann nicht plötzlich von anderer Seite
Knüppel in die Beine geflogen kommen und damit versuche ich den Schwenk zur AR-Sitzung zu bekommen. Und da beginnen wir mit dem Wirtschaftlichen:

Die RWE AG hat Ihren Sponsorenvertrag,der zum Ende der letzten Saison auslief, bekanntlich nun doch nicht verlängert.
Darauf deutete in den zahlreichen in 2016 geführten Gesprächen nichts hin. Aus Konzernsicht wollte man
zunächst -und das ist absolut verständlich- erst den Börsengang der neuen RWE-Tochter Innogy umsetzen , um dann zu entscheiden, in welchem Umfang und mit welcher Firma man das langjährige Sponsoring
fortsetzen wollte.
Das Mitte Oktober dann der komplette Rückzug des Konzerns RWE für unseren RWE verkündet wurde, kam
daher völlig überraschend.
Nicht falsch verstehen: Das Sponsoren absagen ist ein völlig normaler Vorgang und man ist dem Konzern im
Verein unendlich dankbar, unser Roten über lange Zeit so nennenswert unterstützt zu haben.

Aber aus dieser langfristigen Zusammenarbeit resultiert auch eine gewisse Verantwortung und dieser
ist der RWE-Konzern aus meiner Sicht in der Form, wie derAusstieg aus dem Sponsoring nun ablief, nicht gerecht geworden.

Das stürzt uns jetzt nicht direkt in eine finanzielle Depression, aber so ein Einschnitt muss auch erst
mal anderweitig aufgefangen werden. Denn schließlich wollen wir die eben angesprochene, jetzt erreichte sportliche Basis nicht aufgeben, sondern diese im Sinne von „Hoch 3“ weiter entwickeln.

Eine weitere, negative Entwicklung im Sponsoringbereich in den letzten Jahren ist bekannt und somit in den Planungen berücksichtigt. Trotzdem sollte man das einmal erwähnen:
Die städtischen Betriebe im weiteren
Sinne (incl. Sparkasse Essen) haben Ihr Sponsoring seit der Saison 2008/2009 auf eine Drittel der damaligen Zuwendungen zurückgeführt.

Selbst im Vergleich zur Oberliga-Saison (!) 2010/2011 haben sich die Zuwendungen dieser Betriebe im Vergleich zur aktuellen Saison seitdem um rund 15 % reduziert!

Auf der anderen Seite hatten sich die Umsätze, die städtische Betriebe direkt von unserem RWE generieren (Stadionsicherheit, Catering etc.) im neuen Stadion zwischenzeitlich
auf knapp 2 Mio Euro erhöht (von 0,725 Mio in 2011/2012)

Natürlich ist das nicht gleichbedeutend mit dem Gewinn, der im Stadtsäckel bleibt, aber
zumindest ein nennenswerter Beitrag des Vereins für Arbeitsplätze in der Kommune und man sollte zudem davon ausgehen können, dass am Ende auch ein gewisser Gewinn für die städtischen Betriebe übrig
bleibt.

Trotz allem hat der Verein es bisher geschafft, seit der Insolvenzsaison 2010/2011 die Sponsoring Erlöse
ohne städtische Betrieb im weiteren Sinne und RWE AG um rund 550 % zu steigern !
Per Saldo führte dies dazu, dass wir trotz der genannten negativen Entwicklungen unsere gesamten
Sponsoringerlöse seit 2010/2011 kontinuierlich steigern konnten. Bis zur letzten Saison 2015/2016 insgesamt um rund 135 %.

Es wird bei einem Daueraufenthalt inLiga 4 sicher nicht einfacher, Zuschauer, Sponsoren, VIPs etc. bei
Laune zu halten, sprich davon zu überzeugen, Ihr Engagement nichtzurückzufahren.
Man hört schon einige sagen „spielt erst mal wieder vernünftig/erfolgreich Fußball, dann engagiere ich
mich auch wieder".

Durchaus verständlich, aber damit kannibalisieren wir uns auf Dauer selbst, denn es bleibt bei der
Maxime, nur das auszugeben, was wir einnehmen.
Ein weiteres Argument, was häufiger auftaucht, ist das der Geldverschwendung durch falsche
Personalentscheidungen (Sportdirektor, Trainer und als Folge davon Spielerverpflichtungen).

Das ist in der Rückschau immer einfach zu kritisieren, aber jede relevante Personalie, die uns im Nachhinein zusätzliches Geld (Abfindung) gekostet hat, war -neben dem Konsens in den Gremien- auch von breiter bis sehr breiter Zustimmung der (Fan-)basis getragen. Zumindest zu dem Zeitpunkt, wo sie getroffen wurde.

Die Verhandlungen mit dem Kooperationspartner im Jugendbereich sind weiter fortgeschritten.
Stand heute gehen wir optimistisch davon aus, dass wir in der Winterpause hierzu Vollzug melden können.

Durch den Böller im Wuppertalspiel (aus dem WSV-Block) wurde unser Sicherheitsbeauftragter Modest so
schwer verletzt, dass er mit einem Knalltrauma stationär aufgenommen werden musste.
Aus tiefsten Herzen und auch an unsere Adresse: Beschränkt das Böllerwerfen bitte auf die Silvesternacht.

Apropos „werfen“: Zwar keine Böller, aber andere Wurfgeschosse aus unserem Block gegen
Rödinghausen haben uns bei der Spruchkammerverhandlung Euro 5.000,- Strafe eingebracht.
Da ein Werfer identifiziert wurde, mussdi eser nun damit rechnen, vom Verein zivilrechtlich dafür
belangt zu werden.

Mit Kölmel werden wir zunächst keinen Vergleich schließen. Der Vorschlag, der aktuell auf dem Tisch liegt,
wird von uns nicht akzeptiert. Es wird hier also zu einem Urteil kommen, was allerdings -egal wie es ausfällt- mit Sicherheit noch eine weitere Instanz durchlaufen wird.

Zum Abschluss noch eine Terminvorschau für 2017.

Freitag, 06.01.2017 ab 19:07 Uhr:

„Angrillen“ im Stadion Essen. FFA
und Westtribüne laden ein, sich bei einem gepflegten Stauder die
Saison (noch) schön(er) zu saufen. Lecker Grillgut gibt es auch.
Dort können dann auch noch die
RWE-Kalender 2017 für 5,-- Euro erworben werden. Der Reinerlös geht
von der FFA an die Essener Chancen.

Dienstag 17.01.2017 ab 19:07 Uhr:

RWE-Jahreshauptversammlung „light“
im Stadion Essen, organisiert von der FFA.
Vorstand, AR und sportliche Leitung
stellen sich den Fragen der interessierten Fans/Mitglieder.
Ich würde mich sehr freuen, wenn
gerade die kritischen Geister diese Veranstaltung nutzen, mit den
Verantwortlichen einen sachlichen und vor allem persönlichen Dialog
zu führen.

Ich wünsche Euch schöne Feiertage und einen guten Rutsch!
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Vielen Dank für die interessanten Informationen! Auch Dir ein schönes Fest und guten Rutsch ins Jahr 2017!
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Sehr informativ..

Wünsche dir auch Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Gruß aus Herne

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