BVB-Sportdirektor Zorc fordert einen Sieg bei Hertha BSC. Denn er gibt inzwischen offensiv den Titel als Ziel aus. Dortmund.

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Zorc: „Tun alles, um Meister zu werden“

Sebastian Weßling
14. März 2019, 14:22 Uhr

Foto: firo

BVB-Sportdirektor Zorc fordert einen Sieg bei Hertha BSC. Denn er gibt inzwischen offensiv den Titel als Ziel aus. Dortmund.

Dass es gegen Hertha BSC nicht so einfach ist, hat Borussia Dortmund schon in der Hinrunde gemerkt: Das 2:2 gegen die Berliner war der einzige Punktverlust in einem Bundesliga-Heimspiel, alle anderen Partien wurden gewonnen. Nun steht am Samstag das Rückspiel in Berlin an (18.30 Uhr/Sky), und ein Unentschieden wäre den Dortmundern dieses Mal zu wenig. „Wir wollen gewinnen“, gibt Sportdirektor Michael Zorc vor. „Wir haben gesagt, dass wir alles versuchen wollen, um Deutscher Meister zu werden. Dafür brauchst du entsprechende Ergebnisse.“ 


In der Vergangenheit sträubten sich die Dortmunder noch recht intensiv gegen derart forsche Ankündigungen, nun aber, nachdem die Mannschaft aus allen Pokalwettbewerben ausgeschieden ist, hat sich die Tonart geändert – auch um die Spannung und die Ansprüche hochzuhalten. Diese Erkenntnis, diese Haltung sei im Klub, vor allem aber in der Mannschaft in den letzten Wochen gereift, erklärt Zorc. „Wir sind nur noch in dem einen Wettbewerb aktiv und wollen alles dafür tun“, meint er – weiß allerdings auch, dass es in Berlin alles andere als leicht wird, drei Punkte zu holen. „Wir brauchen eine Topleistung, um bei der Hertha zu bestehen.“

Favre mit Respekt gegen seinen Ex-Klub

Auch Trainer Lucien Favre hat großen Respekt vor dem Klub, der einst seine erste Station in der Bundesliga war. „Sie sind sehr unangenehm, das das haben wir schon beim 2:2 zu Hause festgestellt“, sagt der Schweizer. „Sie können mehrere Systeme spielen, das ist eine gefährliche Mannschaft. Sie sind sehr kompakt und spielen sehr schnell nach vorne nach Balleroberungen.“


Wie muss man dagegen spielen? Da möchte Favre nicht allzu sehr ins Detail gehen: „Wir müssen uns auf alle Fälle vorbereiten, denn sie spielen mehrere Systeme“, sagt er. „Wir müssen gut verteidigen und sehr gut angreifen. Clever spielen.“ Das allerdings ist meist leichter gesagt als getan.

Autor: Sebastian Weßling


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