Zaunfahnen-Diebstahl auf Schalke

12.12.2018

CL

Zaunfahnen-Diebstahl auf Schalke

Foto: firo

Während des Champions League-Spiels zwischen dem FC Schalke 04 und Lokomotive Moskau soll eine Zaunfahne gestohlen worden sein.

Bei der Zaunfahne soll es sich um die knapp zehn Meter große Fahne des Fanclubs "Schalke FanClub UK" handeln, die während des Spiels auf der Gegengerade und somit unmittelbar im Bild der Fernsehkameras hing. Die Besitzer der Fahne sollen während des Spiels nicht in unmittelbarer Nähe zu ihrer Fahne gesessen und den vermeintlichen Diebstahl somit nicht bemerkt haben.

Der "Schalke FanClub United Kingdom" besteht seit 2010 und hat hauptsächlich Mitglieder, die in Großbritannien leben. Die Besitzer der Fahne veröffentlichten in den sozialen Netzwerken auch ein Video der Fernsehübertragung, wo der Diebstahl aufgenommen worden sein soll.

Ausschreitungen vor dem Spiel

Vor dem Spiel kam es zu unschönen Szenen rund um die VELTINS-Arena. Bei körperlichen Auseinandersetzungen wurden zwei Lokomotive-Fans und ein Schalke-Ordner verletzt. Mitten drin: Hooligans vom niederländischen Verein Twente Enschede, zu dem die aktive königsblaue Fanszene eine Freundschaft pflegt. Bereits im April 2017 gab es bei Ausschreitungen zwischen Hooligans von Schalke 04 und Ajax Amsterdam Unterstützung aus Enschede. 

Im Rahmen der Europa-League-Begegnung mischten sich Twente-Anhänger in die Gruppe der Schalker, um gegen ihre Landsmänner aus der niederländischen Hauptstadt zu kämpfen. Seit Jahren gibt es im niederländischen Fußball Probleme mit gewaltbereiten Hooligans.

Fußball wurde auch noch gespielt: Am Ende gewann der FC Schalke 04 das letzte Champions League-Gruppenspiel durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 1:0. Alessandro Schöpf besorgte in der 91. Minute das Tor des Tages - und somit drei Punkte für Königsblau. An der Tabellensituation der Gruppe hat der späte Sieg nichts mehr ändern können. Die Schalker, die in der Bundesliga nur knapp vor einem Abstiegsplatz stehen, standen schon vor dem Spiel als Zweiter ihrer Gruppe fest und somit mit beiden Beinen im Achtelfinale der Königsklasse. RS

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