Europa League

Zahlreiche Verbote für Eintracht-Fans in London

07. Mai 2019, 16:42 Uhr

Foto: firo

Am Donnerstag kämpft Eintracht Frankfurt beim FC Chelsea um den Einzug ins Finale der Europa League. Die mitreisenden Fans müssen sich auf zahlreiche Einschränkungen einstellen.

Neben den üblichen Verboten von Pytotechnik und Drogen, für deren Einhaltung sogar Spürhunde im Einsatz sind, weist Eintracht Frankfurt seine Fans darauf hin, dass an der Stamford Bridge auch das Rauchen strengstens untersagt ist. Auch E-Zigaretten sind verboten. 


Zudem heißt es in der Fan-Information: "Im Stadion müssen alle Fans die für sie vorgesehenen Plätze einnehmen. Das dauerhafte Stehen oder der Aufenthalt in anderen Bereichen ist nicht gestattet. Im Stadion wird kein Alkohol ausgeschenkt." Auch Taschen und Rucksäcke dürfen nicht mit ins Stadion genommen werden. 

Große Zaunfahnen brauchen Brandschutzzertifikat

Weitere Einschränkungen müssen die Eintracht-Fans bei ihren Zaunfahnen und Bannern beachten. Diese sind nur bis zu einer Größe von 250x80 cm erlaubt. Größere Banner müssen bis Mittwochnachmittag mitsamt eines Fotos sowie eines Brandschutzzertifikats an julian.schneider@eintrachtfrankfurt.de eingereicht werden und vom FC Chelsea genehmigt werden. Andere Fanutensilien wie Schwenkfahnen jeglicher Größe, Trommeln oder andere Instrumente und Megafone sind den Frankfurtern an der Stamford Bridge ebenfalls verboten. 

Für das Rückspiel im Europa-League-Halbfinale in London steht der Eintracht lediglich ein Kontingent von 2.235 Tickets im Gästeblock zur Verfügung. Knapp 15 000 Anfragen waren dafür bei den Frankfurtern eingegangen.

Den Fans, die beim Verkauf leer ausgegangen sind und trotzdem nach London reisen, empfiehlt die Polizei das Spiel in den Pubs rund um den „Covent Garden“ zu verfolgen. Die Fanabteilung hat zudem für Ihre Mitglieder ein Public Viewing im Pub "Bierschenke" organisiert. fn

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07.05.2019 - 20:34 - Kuk

Wen ich mich richtig erinnere, hat die Katastrophe im Brüsseler Heyselstadion 1985 zu einem Umdenken geführt.
Sitzplätze sollen solche Katastrophen verhindern oder zumindest unwahrscheinlicher werden lassen.

07.05.2019 - 18:21 - GelsenCity

Was ist nur aus unserer freien westlichen Welt geworden? Hat das Stehen im Stadion etwas mit Terrorgefahr zu tun? Müssen Fußballclubs sowie deren Fans für Verfehlungen/Blauäugigkeit von Politikern diese Bevormundungen hinnehmen?

07.05.2019 - 17:51 - F.C.Knüppeldick

Das stimmt,das ist natürlich eine andere Sache.Wenn es keinen Terror geben würde,wäre das übertrieben!

07.05.2019 - 17:28 - D.Ullmann

Nachdem London ja auch schon von Terroranschlägen heimgesucht wurde, kann man die Maßnahmen natürlich verstehen. Gerade Fanutensilien stehen da beim Ausschluss an erster Stelle. Wenn man Sicherheit fordert, muss man selbst schon einige Opfer bringen.

07.05.2019 - 17:14 - F.C.Knüppeldick

Wahnsinn-was darf man denn-darf man noch atmen ? Das hört sich für mich wie die neue DDR an..haha.Wird denn im Covent Carden Bier ausgeschenkt oder nur Claustaler ?