Nach einer desaströsen Hinrunde fand YEG Hassel in der Westfalenliga wieder in die Spur. Trainer Ahmet Inal (38) strebt professionellere Strukturen an und möchte Hassel wieder zu einem unangenehmen Gegner formen. 

Westfalenliga

YEG Hassel: Trainer Inal will Fast-Absteiger konkurrenzfähig machen

Julian Preuß
25. Juli 2020, 18:00 Uhr
Ahmet Inal brachte YEG Hassel wieder in die Spur. Foto: Carsten Klein

Ahmet Inal brachte YEG Hassel wieder in die Spur. Foto: Carsten Klein

Nach einer desaströsen Hinrunde fand YEG Hassel in der Westfalenliga wieder in die Spur. Trainer Ahmet Inal (38) strebt professionellere Strukturen an und möchte Hassel wieder zu einem unangenehmen Gegner formen. 

Als der Kontaktsport ab Mitte Juni wieder erlaubt war, nutzte Ahmet Inal die Gelegenheit, um seine Mannschaft zur ersten Trainingseinheit zu bitten. Seitdem befindet sich Westfalenligist YEG Hassel in der Vorbereitung auf die neue Saison. Nun bleiben dem 38-jährigen Trainer noch gut fünfeinhalb Wochen, um die Gelsenkirchener wieder in Form zu bringen. Vieles soll anders werden, damit sich eine desaströse Hinrunde wie in der vergangenen Saison nicht wiederholt. 

24er-Kader soll Konkurrenzkampf fördern

„Da wir prinzipiell ohne Pause trainiert haben, sind die Jungs recht fit“, beschreibt Inal mit Blick auf den 24-Mann starken Kader. „Wir halten den Kader bewusst groß, um den Konkurrenzkampf zu fördern“, ergänzt er. Der Kern der Mannschaft aus der Vorsaison bleibt zwar erhalten. Dennoch können noch weitere Zugänge folgen. „Aktuell laufen noch Gespräche“, berichtet Inal, der sich für seine junge Truppe noch einen erfahrenen Spieler wünscht. 

Dieser soll dann den neuen Weg vorleben, den YEG Hassel in Zukunft gehen möchte. Temperamentvoll, aber gleichzeitig diszipliniert – so soll die Spielweise der Gelsenkirchener in Zukunft aussehen. „Hassel war in der Vergangenheit immer ein unangenehmer Gegner. Und das soll die Mannschaft auch wieder werden. Wir möchten in der Westfalenliga wieder konkurrenzfähig werden“, kündigt Inal an. 

Ahmet Inal bringt die Euphorie wieder nach Hassel

Den ersten Schritt dahin hat YEG schon im Winter der vergangenen Spielzeit gemacht. Mit der Verpflichtung von Ahmet Inal, der als Trainer von der SpVgg Erkenschwick in den Gelsenkirchener Norden kam, kehrte auch die Euphorie in das Team zurück. Mit den beiden Siegen gegen Westfalia Wickede und den FSV Gerlingen erwischte Hassel den besten Start aller Abstiegskandidaten. „Wir haben gezeigt, dass wir da unten nicht hingehören. Ich bin überzeugt, dass wir den Klassenerhalt auch sportlich geschafft hätten“, ist sich Inal sicher. 

Bevor jedoch im September die ersten Spieltage anstehen, wartet noch viel Arbeit auf Inal und die weiteren Verantwortlichen des Vereins. Schließlich soll der Klub professioneller aufgestellt werden. „Sei es die Medienarbeit, oder dass die Klamotten der Spieler geordnet sind. Es sind die Kleinigkeiten, die wir verbessern möchten“, erklärt Inal und ergänzt: „Die Jungs sollen sich auf den Fußball konzentrieren können und sich so wenig wie möglich kümmern müssen.“ Dann wären zumindest die Rahmenbedingungen geschaffen, damit YEG Hassel auf dem Platz wieder ein unangenehmer Gegner wird.

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