Westfalenliga 2

YEG Hassel: Inal über die Suche nach dem Topstürmer

RevierSport
18. Januar 2021, 14:57 Uhr
Amet Inal, Trainer bei YEG Hassel, verteilt Anweisungen. Foto: Frank Oppitz

Amet Inal, Trainer bei YEG Hassel, verteilt Anweisungen. Foto: Frank Oppitz

YEG Hassel steht trotz starkem Kader nur auf dem 13. Platz der Westfalenliga 2. Für Trainer Ahmet Inal ist aber klar, dass seine Mannschaft in andere Tabellenregionen gehört.

Der Fußball steht in den Amateurligen nach wie vor still. Während es in der Oberliga mittlerweile schon schwierig erscheint, überhaupt die Hinrunde zu Ende spielen zu können, machen sich Westfalenligisten wie YEG Hassel vorsichtige Hoffnungen. Um die Hinserie zu komplettieren, müssten die Gelsenkirchener um Ahmet Inal noch elf Spiele bestreiten. „Ich glaube, dass es im März zumindest mit dem Training weitergehen könnte. Dann wäre die Resthinrunde noch locker machbar“, gibt sich der Coach im Gespräch mit RevierSport optimistisch.


Momentan steckt seine Mannschaft rein tabellarisch im Abstiegskampf. Eine Region, in der sie vor der Saison die Wenigsten vermutet hätten. Allerdings gibt die bis dato ungleichmäßig verteilte Anzahl von Spielen ein verschwommenes Bild ab. „Wir haben zwei Spiele weniger als die Meisten unserer Konkurrenten gemacht, hatten zudem sehr schwere Auftaktspiele“, weiß auch Inal. „Wir haben da unten nichts verloren und ich habe keine Zweifel daran, dass wir da ganz schnell wieder rauskommen werden“, betont der 39-jährige weiter.
Langfristig sieht er seine Mannschaft aber auf einem guten Weg. „Mein Anspruch ist es, in den nächsten drei Jahren um den Aufstieg in die Oberliga mitspielen zu können.“ 

Tugyan kommt aus Sodingen

Um diese Ziele auch erreichen zu können, läuft die Kaderplanung derweil auf Hochtouren. Mit Serthan Tugyan vom Westfalenligisten SV Sodingen hat sich der Verein bereits eine weitere Alternative für das Mittelfeld gesichert. Des Weiteren drückt der Schuh für Inal aber vor allem im Sturm. „Wir suchen dringend einen richtigen Stoßstürmer. Ungefähr so ein Typ, wie ich es in meiner aktiven Laufbahn war. Ich hab nicht viel gemacht, wusste aber immer wo das Tor steht“, schmunzelt der Übungsleiter. Dass es schon im Januar zu der gewünschten Verstärkung kommt, schließt er nicht aus. „Wir führen momentan gute Gespräche mit einigen passenden Kandidaten.“ 


Neben der vakanten Rolle des Knipsers, steht das Gerüst für die nächste Saison bereits jetzt. Der größte Teil des jungen Kaders wird YEG Hassel auch in der kommenden Spielzeit treu bleiben.

Autor: Lukas Block

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