RL West

Wuppertals Windmüller lässt Zukunft offen

04. Mai 2019, 08:00 Uhr

Foto: Micha Korb

Nach dem 2:0-Erfolg des Wuppertaler SV gegen den Bonner SC können die Zukunftsplanungen beim WSV langsam aber sicher beginnen. Mehrere Verträge laufen aus. Einer davon ist der von Defensivspezialist Gino Windmüller (29).

Für den ehemaligen Essener war der Sieg seines WSV gegen Bonn ein wichtiger, gleichzeitig aber auch sehr verdienter Erfolg: „Ich denke, dass wir in der ersten Halbzeit mehr Spielanteile hatten, uns aber nicht die ganz großen Chancen heraus erspielt haben. Nach dem Seitenwechsel hatten wir dann deutlich mehr Übergewicht und haben uns den Sieg verdient.“

Durch die drei Punkte haben die Wuppertaler einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht, der ihnen nun zumindest sportlich wohl nicht mehr zu nehmen ist. Dennoch machte Windmüller nach dem Spiel deutlich, dass sich nun niemand zurücklehnen dürfe: „Wir hoffen, dass der Klassenerhalt jetzt unter Dach und Fach ist. Trotzdem müssen wir auch die kommenden Spiele mit voller Power angehen, weil man nie weiß, was passiert. Ich hoffe, wir holen noch so viele Punkte wie möglich.“

Blick in Wuppertal geht schon Richtung Uerdingen

Möglich sind für den Wuppertaler SV noch neun Punkte, da neben den Spielen gegen Kaan-Marienborn und den 1. FC Köln auch noch das Nachholspiel gegen die U23 von Borussia Dortmund ansteht. Das ganz große Highlight wartet für den WSV dann aber am 25. Mai, wenn im eigenen Stadion das Reviersport-Niederrheinpokal-Finale gegen den KFC Uerdingen ansteht. Windmüller ließ durchblicken, dass die Vorfreude darauf trotz des laufenden Ligabetriebs schon groß ist: „Natürlich blicken wir auf das Spiel voraus, aber wenn wir die Wochen davor vergessen, dann werden wir da auch mit einem schlechten Gefühl ins Finale gehen. Deswegen müssen wir die Partien vorher ordentlich absolvieren.“

Auch wenn der Ex-RWE-Spieler schon etwas in die Zukunft blickte, wollte er den Blick noch nicht zu weit nach vorne werfen. Der Vertrag des 29-Jährigen läuft im Sommer aus - wie es danach weitergeht, ließ er noch offen: „Ich lasse das alles auf mich zukommen. Jeder weiß, dass die Situation im Verein nicht ganz so einfach ist und damit müssen wir Spieler umgehen. Wir versuchen einfach erst einmal unseren Job zu machen und den Rest wird man dann sehen.“

Autor: Maximilian Villis

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren