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Wuppertaler SV: So bewertet Marco Königs die Saison

Dennis Zaremba
18. April 2021, 09:20 Uhr
30 Spiele, acht Tore: Marco Königs erlebt beim WSV eine gute Saison. Foto: Stefan Rittershaus

30 Spiele, acht Tore: Marco Königs erlebt beim WSV eine gute Saison. Foto: Stefan Rittershaus

Marco Königs wechselte vor der Saison von Preußen Münster zum Wuppertaler SV. Dort gehört er zu den absoluten Stammspielern. Der Torjäger ist sehr zufrieden mit der Rückrunde seiner Mannschaft und will den Platz im Mittelfeld festigen.

Vor der Saison kam Marco Königs aus Münster ins Stadion am Zoo. Der Angreifer gehört zu den absoluten Stammkräften im Team von Björn Mehnert. Lediglich ein Spiel hat der Torjäger mit einer Gelb-Rot-Sperre aussetzen müssen. In 30 Partien war Königs acht Mal erfolgreich. So auch beim 2:0-Erfolg über den 1. FC Köln II.


In nur 15 Minuten Einsatzzeit besorgte die Nummer 48 die Entscheidung. Und das trotz einer längeren Verletzungspause. In einem Kopfballduell prallte er mit Sava Cestic zusammen und holte sich einen Cut am Kopf. Der Stürmer gab nach dem Spiel Entwarnung. „Es ist alles gut. Ich dachte, ich kriege noch einen Turban verpasst, aber der Doc hat es geklebt. Dann ging es direkt in das nächste Kopfballduell und ein paar Minuten später habe ich das 2:0 gemacht.“

WSV wollte „Wiedergutmachung“ für Niederlage gegen Gladbach II

Nach einem Querpass von Beyhan Ametov war der Angreifer zur Stelle und drückte den Ball über die Linie. Damit sicherte Königs einen aus seiner Sicht verdienten Erfolg. "Wir haben ein super Spiel gemacht. Klar waren da eins, zwei gute Situationen, die Köln hatte, aber wir hatten auch unsere Möglichkeiten“, analysierte der Mann, der schon in der 2. Bundesliga spielte.


Nach einem schwachen Auftritt beim 0:1 gegen Gladbachs U23 sei das genau das richtige Signal der Mannschaft gewesen. „Mittwoch haben wir verdient, aber unglücklich verloren. Wir wollten Wiedergutmachung. Uns haben viele Jungs gefehlt, aber die, die auf dem Platz standen, haben das alle gut gemacht“, lobte der 31-Jährige auch seine Teamkollegen.

Rückrunde „sehr zufriedenstellend“

Durch den Sieg setzen sich die Wuppertaler weiter im Mittelfeld fest. Ein Bild, das in der Hinrunde noch kaum vorstellbar war. „Wir haben bislang echt eine super Rückrunde gespielt. Neun Siege und zwei Unentschieden in 14 Spielen – ich denke, da kann man gut mit leben. Mit Blick auf die Hinrunde, wo wir nicht gut gespielt haben, ist das natürlich sehr zufriedenstellend“, meint Königs.


Mit dem Abstieg haben die Wuppertaler in dieser Saison nichts mehr zu tun, ist er sich sicher. „Ich glaube, wir sind so selbstbewusst, dass wir sagen können: Wir wollen im Mittelfeld bleiben.“ Dafür würde auch ein Erfolg im Nachholspiel gegen den FC Wegberg-Beeck helfen. Das Ziel sei laut Königs klar definiert: „Wir wollen im nächsten Spiel zu Hause die nächsten drei Punkte holen.“

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18.04.2021 - 20:35 - am Zoo

Marco - weiter so!!!!!