18.10.2018

Regionalliga

Wuppertal will gegen den Pokalschreck bestehen

Foto: Ketzer

Am Freitag ist der Wuppertaler SV zu Gast beim SV Rödinghausen. Die Mannschaft hat sich in der jüngsten Vergangenheit zum waschechten Pokalschreck gemausert und steht auch in der Regionalliga im oberen Tabellendrittel.

Keine leichte Aufgabe für das Team von Trainer Adrian Alipour. „Ich schätze Rödinghausen als einen guten Gegner ein. Sie stehen nicht umsonst auf dem Platz, auf dem sie momentan stehen“ warnt Alipour vor dem kommenden Gegner. Wenn man sich die aktuelle Tabelle anschaut, weiß man sofort, was der Trainer meint: Mit 21 Punkten steht die Mannschaft auf dem vierten Platz und hat seine letzten drei Spiele alle gewonnen.

Doch nicht nur in der Liga läuft es zurzeit gut für Rödinghausen – auch im Pokal haut das Team einen höherklassigen Gegner nach dem anderen heraus. Zuletzt musste Drittligist Preußen Münster im Westfalenpokal dran glauben. Zuvor besiegte die Mannschaft Zweitligist Dynamo Dresden im DFB-Pokal. „Wer als Viertligist Mannschaften wie Dresden und Münster aus dem Pokal haut, der ist definitiv ein ernstzunehmender Gegner“, ist sich der WSV-Trainer sicher.


Der WSV ist seit vier Spielen ungeschlagen


Verstecken müssen sich die Wuppertaler aber nicht: Die Mannschaft ist seit vier Spielen ungeschlagen und will diese Serie am Freitag fortsetzen. „In jedem Spiel ist immer alles drin und es ist auch viel von der Tagesform und von individuellen Faktoren abhängig. Manchmal ist auch ein bisschen das Glück entscheidend“, ist Alipour überzeugt.

Aktuell belegen die Wuppertaler den zehnten Tabellenplatz mit 16 Punkten. Damit trennen die Mannschaft nur vier Punkte von einem Abstiegsplatz, aber auch Gegner Rödinghausen liegt nur fünf Punkte entfernt. Die Saison ist noch jung, das weiß auch der WSV-Coach: „Die Liga ist zurzeit noch sehr ausgeglichen“, stellt er fest.

Verletzungsbedingt fehlen wird dem Trainer Daniel Grebe. Der Mittelfeldspieler wurde operiert und wird am Freitag definitiv keine Option sein. Mit an Bord ist aber Christopher Kramer. Der Angreifer ist mit neun Toren mit Abstand der Top-Torjäger seiner Mannschaft. Doch nicht nur in seinem Team ist er unangefochtener Knipser: Auch in der Regionalliga West ist er auf Platz eins und ist somit ein unglaublich wichtiger Spieler für Wuppertal – auch im Kampf um die drei Punkte am Freitag gegen Rödinghausen.

Autor: Charmaine Fischer

Kommentieren

18.10.2018 - 21:52 - am Zoo

Naja Hotte,
ihr werdet das wohl dieses Jahr endlich schaffen - sei es euch gegönnt :-)
Träumereien wie im Tal oder Essen dürfen erlaubt sein - entsprechen aber nicht der Realität.
Haltet euch dann aber auch bitte in Liga 3!!!! und kommt nicht wieder direkt zurück.
Ärmere Traditionsvereine wollen auch mal wieder hoch - mit weniger Geld, aber viel, viel Tradition und schlafenden Fans im Rücken....

18.10.2018 - 17:57 - Hotteköln

Für mich gehört Rödinghausen nach wie vor zu den TOP 3 Favoriten

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