WSV-Trainer will neue Spieler

17.12.2018

RL West

WSV-Trainer will neue Spieler

Foto: Thorsten Tillmann

Der Wuppertaler SV beendet das Spieljahr 2018 auf einem ordentlichen sechsten Tabellenplatz. Doch so ganz zufrieden ist man an der Hubertusallee nicht.

Vor der Saison hatte der WSV gestandene Regionalligaspieler wie Dennis Malura, Kamil Bednarski, Angelo Langer oder Jonas Erwig-Drüppel verpflichtet. Die Rot-Blauen wollten angreifen, an die Tür zur 3. Liga klopfen. Doch zur Winterpause beträgt der Rückstand auf Spitzenreiter Viktoria Köln 15 Punkte. "Wir brauchen nicht auf die Viktoria zu schauen. Solange wir die Spiele gegen die Mannschaften aus dem Tabellenkeller nicht gewinnen, macht für mich ein Blick auf die Tabelle nur wenig Sinn", sagt Adrian Alipour.


Unter Alipour, der am 5. September das Cheftrainer-Amt beim Wuppertaler Sportverein übernahm, verlor die Mannschaft um Kapitän Gaetano Manno nur drei Partien. Doch der ambitionierte Trainer ist nicht vollends zufrieden. "Ich erwarte einfach mehr Konstanz. Wenn ich beispielsweise Rödinghausen sehe, deren Spiele wir oft analysieren, weil sie immer eine Woche vorher gegen unseren nächsten Gegner spielen, dann kann ich nur den Hut vor der Mannschaft ziehen. Rödinghausen hat alle Gegner ab Tabellenplatz neun weggeknallt und steht zurecht auf Platz zwei", erklärt Alipour.


In der Winterpause will der 40-Jährige neue Akteure nach Wuppertal holen. Leute, die einen starken Charakter besitzen. "Wir brauchen Spieler, die gegen Rot-Weiss Essen und den TV Herkenrath gleichermaßen motiviert sind, die es zu schätzen wissen, dass sie für den Wuppertaler SV spielen: Wir brauchen Spieler, die eine große Demut und den nötigen Respekt vor dem nächsten Gegner mitbringen. Mit fünf Prozent weniger Leistung haben wir keine Chance." Auch an der Einstellung will Alipour ab dem 7. Januar, dem Trainingsauftakt, arbeiten.

„Wir haben dann harte Wochen vor uns. Das wird meine erste komplette Vorbereitung mit der Mannschaft sein und ich werde versuchen den Spielern meine Ideen noch mehr einzuimpfen“, sagt Alipour.

Für die Restrunde haben sich die Wuppertaler keine bestimmte Platzierung oder Punktezahl vorgenommen. Vielmehr will der WSV im RevierSport-Niederrheinpokal erfolgreich sein. Im Viertelfinale steht die Partie beim VfB Homberg an. Mit drei Siegen wäre der WSV in der Hauptrunde des DFB-Pokals.

Wuppertaler SV-Trainer Alipour hat Blut geleckt

Alipour selbst hat bei seiner ersten Station als Profitrainer, denn in Wuppertal übt er das Amt hauptberuflich aus, Blut geleckt. Die Unterschiede zur Arbeit beim ASC Dortmund seien riesig, sagt er. "Wie Tag und Nacht", betont Alipour und ergänzt: "Es macht hier großen Spaß. Ich habe in der Oberliga gearbeitet, jetzt ist es die Regionalliga. Natürlich möchte ich noch weiter nach oben. Ich habe wirklich Blut geleckt."

WSV-Sportvorstand Manuel Bölstler attestiert seinem Trainer einen "hervorragenden Job". Bölstler: "Das, was Adrian macht, hat alles Hand und Fuß. Seit er hier ist, hat sich sportlich einiges verändert. Wir entwickeln uns stets weiter. Ich bin froh, dass wir Adrian Alipour als Trainer für den Wuppertaler SV gewinnen konnten."

Autor: Krystian Wozniak

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17.12.2018 - 19:13 - Jünther, Jötz und Jürgen

Wir sind froh das die Sportliche Leitung den Durchblick besitzt und mit dem Minietat immer noch was auf die Beine stellt. Wer den Verein verlassen kann, wurde vernünftig kommuniziert. Woanders sucht man noch den Durchblick.

17.12.2018 - 16:19 - BenTheManKFC

Reichwein, Schwertfeger, Rüter, Mohammad + Schelenz könnte ihr haben. Die sollten euch weiterhelfen ;)

17.12.2018 - 16:02 - Baggermax

neue Spieler könnt ihr haben. wir haben mindestens 6-7 Spieler abzugeben. und mit ehemaligen RWE-Spielern kennt ihr euch ja schon aus

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