Dem Wuppertaler SV droht die Insolvenz. Vier Spieler haben den Verein verlassen. Kapitän Gaetano Manno bleibt an Bord, er arbeitet aber auch schon an der Karriere nach der Fußballlaufbahn.

RL

WSV-Kapitän holt Plan B aus der Schublade

16. Januar 2019, 14:23 Uhr

Foto: privat

Dem Wuppertaler SV droht die Insolvenz. Vier Spieler haben den Verein verlassen. Kapitän Gaetano Manno bleibt an Bord, er arbeitet aber auch schon an der Karriere nach der Fußballlaufbahn.

Der 36-jährige Manno wird am Freitag in Hagen ein Bistro eröffnen. "Das ist mein Plan B. Ich muss mich ja so langsam um die Zeit nach dem Fußball kümmern. Ich freue mich auf diese neue Herausforderung", sagt Manno dem RevierSport. Das "Caffé Lounge da Manno" findet man in der Altenhagener Adolfstraße.

Vielleicht wird auch der ein oder andere Fan des Wuppertaler SV den neuen Laden des WSV-Kapitäns besuchen. Manno macht kein Geheimnis daraus, dass er den WSV tief in seinem Herzen trägt. "Hier habe ich tolle Momente in meiner Karriere erlebt. Hier werde ich meine Karriere auch beenden", verrät der Familienvater, dessen Vertrag nach der Saisonende ausläuft.


Ob Manno, der im Juli 37 Jahre alt wird, über die aktuelle Spielzeit weiter kicken wird, lässt er noch offen. "Man weiß nie. Ich habe noch keine Entscheidung getroffen. Aktuell haben wir alle aber andere Sorgen. Es geht darum, dass der WSV nicht untergeht und das benötigte Geld zusammenbekommt. Ich glaube fest daran, dass der Verein es schafft und wir alle gemeinsam eine gute Restrunde hinlegen", betont der ehemalige Zweit- und Drittligaspieler.

Der Deutsch-Italiener startete seiner Karriere beim SSV Hagen. Später spielte er für TSG Sprockhövel, VfL Bochum II, Wuppertaler SV, VfL Osnabrück, SC Paderborn, Rot-Weiß Erfurt, Preußen Münster und Viktoria Köln. Seit August 2015 trägt er wieder das Trikot des WSV. Für die Wuppertaler spielte Manno bereits zwischen 2005 und 2007. wozi

10.000 Euro futsch! Rückschlag für den Wuppertaler SV

Bis zum 19. Januar muss der WSV 100.000 Euro auf dem Crowdfunding-Konto gesammelt haben, um einem Insolvenzantrag zu entgehen. Aktuell sind 81.391698 Euro (Stand: 16. Januar, 14.20 Uhr) auf dem für den WSV eingerichteten Konto eingegangen. Dabei hatte der WSV eigentlich schon 10.000 Euro mehr auf der Habenseite.

Die 10.000-Euro-Spende wurden jedoch zurückgezogen, so dass der WSV drei Tage vor Toreschluss noch rund 20.000 Euro benötigt.


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16.01.2019 - 23:02 - rwekopo

Obwohl,so`n Sion oder auch Mühlen-Kölsch schmeckt zwischendurch auch ganz gut,genau wie Schumacher oder Uerige Alt.Aber ich bin ganz bei C-bra,KöPi ist datt leckerste von all die Biere!!

16.01.2019 - 20:58 - Schäl Sick

@C-bra

Danke, ich bleib meinem Sünner Kölsch treu. Prost!

16.01.2019 - 19:13 - C-bra

Kölsch?! Ist da nicht diese Flüssigkeit, die beim Ausscheiden aus dem menschlichen Körper zwar die Temperatur, nicht aber den Geschmack geändert hat? Trinkt mehr KöPi!

16.01.2019 - 18:17 - Hotteköln

@krayerbengel:
Wer trinkt denn so was?
:):)

16.01.2019 - 18:06 - krayerbengel

Wenn er Umsatz machen möchte kommt nur Stauder in Frage. .

16.01.2019 - 17:52 - KeeperLDSV

@Hotteköln
1. Seit wann gibt es denn in Köln Bier, ich dachte bis jetzt immer das es sich um gefärbtes Wasser handelt! ;-)
2. Seit seiner Zeit in Bochum, da gibt es wenigstens richtiges Bier, müsste er eigentlich wissen welches Bier er verkaufen sollte! :-)

16.01.2019 - 17:44 - Hotteköln

Wie auf dem Bild zu sehen, verkauft er Carlsberg. Mir völlig unverständlich. Aus seiner Zeit bei VIKTORIA müsste er eigentlich wissen woher das beste Bier kommt.
Trotzdem alles gute :)