Der Wuppertaler SV steht in der dritten Runde des RevierSport-Niederrheinpokals. Beim Debüt des neuen Trainers Adrian Alipour siegte der WSV vor 478 Zuschauern gegen den A-Ligisten SV Rees deutlich mit 8:0 (4:0).

NR-Pokal

WSV-Kantersieg bei Alipour-Debüt

Florian Fischer
05. September 2018, 23:00 Uhr
Foto: Stefan Rittershaus

Foto: Stefan Rittershaus

Der Wuppertaler SV steht in der dritten Runde des RevierSport-Niederrheinpokals. Beim Debüt des neuen Trainers Adrian Alipour siegte der WSV vor 478 Zuschauern gegen den A-Ligisten SV Rees deutlich mit 8:0 (4:0).

Turbulente Tage beim Wuppertaler SV. Nachdem am Dienstag der bisherige Trainer Christian Britscho von seinen Aufgaben entbunden wurde, präsentierte der Regionalligist bereits am Mittwochnachmittag einen neuen Trainer. Adrian Alipour wurde vom Westfalen-Oberligisten ASC 09 Dortmund losgeeist, um den WSV wieder in die Spur zu bringen. Seine erste Prüfung hatte der 39-Jährige dann auch schon am Abend nach seiner Präsentation. In der 2. Runde des RevierSport-Niederrheinpokals traf der Wuppertaler SV auf den A-Ligisten SV Rees.


Favorit lässt Kreisligisten keine Chance
 
Sein erstes Spiel konnte Alipour, der in der Saison 2016/17 schon mal für einen Monat als Co-Trainer beim WSV fungierte, auch direkt souverän für sich entscheiden. Die Wuppertaler ließen den Gästen vom unteren Niederrhein keine Chance und siegten standesgemäß mit 8:0 (4:0). Der neue Trainer konnte auch direkt erste Schlüsse aus der Partie ziehen: „Ich weiß ja generell, was ich für Pläne habe mit der Mannschaft, was wir sportlich erreichen wollen und wie wir diese Dinge erreichen wollen. Natürlich war der Gegner schwächer als die kommenden, aber mir war wichtig, dass wir den Ball gut haben laufen lassen, ein sehr gutes Positionsspiel hatten und zu den acht Toren auch noch viele gute Chancen kreiert haben.“
 
Bereits nach elf Minuten brachte Gaetano Manno die Hausherren in Führung. Der WSV-Kapitän schlenzte einen Freistoß aus 16 Metern über die Mauer ins rechte Eck. Nur drei Zeigerumdrehungen später klingelte es erneut im Tor der Gäste. Torjäger Christopher Kramer verwertete eine Flanke von Manno zum 2:0. Erneut Manno und Kramer (35., 41.) sorgten für die 4:0-Pausenführung. „Die beiden haben sehr gut harmoniert“, freute sich Alipour über die Leistung seiner Offensivkräfte.

Bednarski verschießt Elfmeter

Auch in der zweiten Halbzeit spielte erwartungsgemäß nur der WSV. Doch diesmal musste ein Reeser Spieler herhalten, um den Torreigen zu eröffnen. Nach einer Flanke vom agilen Jonas Erwig-Drüppel, wollte der Reeser Verteidiger Marcel Schlösser den Ball mit dem Kopf klären, doch dieser flog über Gäste-Torwart Alex Miller hinweg ins Gehäuse (54.). 

In der 62. Minute hatte der eingewechselte Kamil Bednarski die Chance per Foulelfmeter weiter zu erhöhen, doch er scheiterte am Pfosten. Zehn Minuten später allerdings traf auch der ehemalige Essener. Nach einem schönen Zuspiel von Manno nahm der Bednarski den Ball mit der Brust an und versenkte diesen volley im Tor. 

Danach ließ es der Regionalligist etwas ruhiger angehen. Erst kurz vor Schluss schraubten die Hausherren durch Manno und Kramer (87., 88.) das Ergebnis in die Höhe. „Im Endeffekt haben wir uns achtbar geschlagen. Unser Ziel war es, nicht wie Lohberg zweistellig zu verlieren. Wir sind nicht eingebrochen und es war ein sehr faires Spiel. Etwas bitter sind die beiden Treffer kurz vor Schluss“, zeigte sich der Trainer des SV Rees, Mike Nieuwenhuis, dennoch zufrieden.

Autor: Florian Fischer

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