WSV feiert in Homberg Kevin Hagemann

10.02.2019

NR-Pokal

WSV feiert in Homberg Kevin Hagemann

Foto: mabo Sport

Im Viertelfinale des RS-Niederrheinpokals setzte sich der Wuppertaler SV beim Oberliga-Primus VfB Homberg knapp mit 1:0 (1:0) durch. Am Ende war es ein Arbeitssieg für die Mannschaft von Trainer Adrian Alipour.

Die Ausgangslage: Im heimischen PCC-Stadion gingen die Duisburger gegen den Regionalligisten auf dem Papier zwar als Außenseiter in die Partie, doch mit fünf Punkten Vorsprung auf den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga Niederrhein wartete keine leichte Aufgabe auf den Tabellensechsten der Regionalliga West. Für den WSV war es das erste Pflichtspiel nach der gelungenen Rettung.

Das Spiel: Insgesamt war es eine zähe Angelegenheit, die wetterbedingt schlechten Platzverhältnisse machten beiden Mannschaften das Leben enorm schwer. „Es war ganz viel Kampf und Krampf. Der Platz war ein absoluter Acker. Da war an Fußballspielen nicht zu denken“, ärgerte sich Adrian Alipour, dessen Team vor etwa 1000 Zuschauern durch den frühen Treffer von Kevin Hagemann aus der 18. Minute am Ende das Halbfinalticket buchen konnte. Der VfB Homberg hielt zwar insgesamt gut dagegen, konnte sich aber kaum ernsthafte Torchancen erspielen. „Es war ein typisches, faires und intensives Pokalspiel“, fasste Homberg-Trainer Stefan Janßen zusammen.

Der Spieler des Spiels war ganz klar WSV-Stürmer Kevin Hagemann, der nach dem Abgang von Christopher Kramer zum TSV Steinbach noch mehr in den Fokus gerückt ist. Sein Distanzschuss aus 20 Metern krachte von der Latte hinter die Linie und brachte Wuppertal letztlich auf die Siegerstraße: „Ich freue mich wahnsinnig für Kevin. In der Vorbereitung habe ich ihm permanent gesagt, dass er aus allen Lagen schießen soll - mit der Hacke, aus der Drehung, mit dem Oberschenkel, egal wie. Das hat er beherzigt“, freute sich sein Trainer.


[Widget Platzhalter]

Der Aufreger des Spiels: Wie schon angesprochen sorgten die miserablen Platzverhältnisse für mächtig Ärger bei den Trainern. „Der Rasen hat im Winter extrem gelitten. Unser Platzwart hat alles gegeben, damit der Platz einigermaßen zu bespielen war. Aber er kam unserem Kombinationsspiel nicht zu Gute“, äußerte Janßen seinen Unmut: „Aber das ist ganz normal im Amateurbereich. Hier können einfach nicht wie in der Bundesliga in der Halbzeit alle Löcher gestopft werden.“

Die Konsequenzen: Nach einer dennoch erfolgreichen Pokalsaison steht für den VfB Homberg bereits am kommenden Sonntag der Liga-Alltag an. Dann ist der ETB SW Essen zu Gast am Rheindeich. Der Wuppertaler SV trifft im Halbfinale auf den Oberligisten 1. FC Monheim. Am Samstag reist die Alipour-Elf in der Regionalliga zum ambitionierten Aufsteiger SV Straelen.


Autor: Fabian Kleintges-Topoll

Kommentieren

11.02.2019 - 10:07 - van melk

Ein großes Danke an den VFB als Gastgeber.
Erstens die Tribünenhälfte für Gäste zu reservieren , damit möglichst alle bei dem schlechten Wetter ein Dach über dem Kopf haben.
Zweitens die höfliche Begrüßung und Verabschiedung des Stadionsprechers !
Das nötigte uns doch einen dankenden und anerkennenden Applaus ab.
So einen Umgang sind wir als Gast gar nicht gewohnt.
Selbst unsere Hitzköpfe haben es mit guten Benehmen gelohnt.

So sollte eine Sportveranstaltung ablaufen.

11.02.2019 - 00:53 - Überdingen

Glückwunsch am Zoo....für Faires auftreten....von mir aus
könnten wir das Endspiel auch beim WSV spielen...aber erstmal sehen was im Halbfinale so alles passiert;)
Homberg cooler Club....werden aufsteigen.

10.02.2019 - 20:17 - am Zoo

ja klar, schon gut. Wären wir auf euch getroffen hätte ich mich über die Hälfte der Zuschauereinnahmen gefreut - vielleicht 4-5000 Zuschauer bei uns. Und dann aus. Ihr seit zu stark!!!
Nun haben die Essener euch "am Hals" nicht falsch verstehen und wir haben einen "vermeintlich" schwächeren Gegner, wobei die sich auch ein Bein ausreißen werden. Nur das Endspiel in Essen wäre nicht mein Ding.
RWE gegen KFC, da wird die Hütte voll!!!!

10.02.2019 - 19:59 - den'gi

Langsam, langsam erstmal müssen Halbfinale gespielt und gewonnen werden.
Ich bin erstmal froh, im HF auf den RWE zu treffen. Hatte ich mir so erwünscht, dass es so kommt.
Heute für uns super gelaufen.

10.02.2019 - 19:38 - am Zoo

Danke den'gi,
falls ihr gegen RWE weiterkommt, und wir auch, wo wäre wohl das Finale?
Doch nicht in Essen, oder?

10.02.2019 - 19:19 - den'gi

Glückwunsch an den WSV!

10.02.2019 - 17:38 - am Zoo

Sehe ich genau so wie Herr Fabian Kleintges-Topoll.
Pokalkampf auf schwerem Geläuf - allen Spielern rutschte oder holperte der Ball immer wieder davon.
Gefallen hat mir, das der WSV nicht eine richtige Chance für Homberg zugelassen hat.
Dem VFB drücke ich nun die Daumen für den Aufstieg - fairer und netter Gastgeber!!!
Bratwürstchen (2Stück) waren auch lecker :-)

Mehr zum Thema