David Zajas (37) ist der neue Mann an der Seitenlinie von A-Junioren-Bundesligist Wuppertaler SV. Mit RevierSport sprach Zajas über seine neue Aufgabe beim WSV und den hohen Stellenwert des

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WSV: Der Stellenwert der Jugendabteilung ist gestiegen

Julian Preuß
18. Juni 2020, 18:12 Uhr
David Zajas möchte die A-Jungend des Wuppertaler SV zum Klassenerhalt führen. Foto: Dietmar Wäsche

David Zajas möchte die A-Jungend des Wuppertaler SV zum Klassenerhalt führen. Foto: Dietmar Wäsche

David Zajas (37) ist der neue Mann an der Seitenlinie von A-Junioren-Bundesligist Wuppertaler SV. Mit RevierSport sprach Zajas über seine neue Aufgabe beim WSV und den hohen Stellenwert des "Löwenstalls" für die Wuppertaler. 

Ende Mai übernahm David Zajas die U19 des Wuppertaler SV von Marcel Heinemann, den es wieder zurück zum FC Remscheid zog. Rund drei Wochen sind seitdem vergangen. Seit etwa zwei Wochen befindet sich der Nachwuchs des WSV wieder im Training. Für Zajas beginnt nach drei Jahren beim TuS Hordel ein neues Kapitel. "Als feststand, dass der WSV einen neuen Trainer für die U19 sucht, hat mich Thomas Richter kontaktiert. In mehreren Gesprächen konnten wir uns auf gemeinsame Ziele einigen", blickt der A-Lizenz-Inhaber zurück. 

Nachwuchsabteilung wird für den Wuppertaler SV immer wichtiger

Das übergeordnete Vorhaben, junge Spieler zu entwickeln, bekommt beim Wuppertaler SV eine ganz eigene Bedeutung. Die Wuppertaler kämpfen seit Monaten gegen finanzielle Schwierigkeiten. Zuletzt beschrieb der langjährige WSV-Präsident Friedhelm Runge eine Insolvenz der Vereins als alternativlos. Es bleibt nicht viel Geld für Spieler, die die erste Mannschaft in der Regionalliga-West unterstützen. Verstärkung ist daher aus der eigenen U19 zu erwarten, die auch in der neuen Saison wieder in der A-Junioren-Bundesliga antreten wird. 

Neu-Trainer Zajas ist sich seiner Verantwortung bewusst. "Der Stellenwert einer guten Jugendabteilung ist nicht nur beim Wuppertaler SV gestiegen. Wir haben hier den Vorteil, in der höchsten deutschen Spielklasse für diesen Jahrgang zu spielen. Auch in der Vergangenheit wurden immer wieder Spieler hochgezogen", beschreibt Zajas. Unter seinem Vorgänger Pascal Bieler schafften beispielsweise Talente wie Nick Osygus den Sprung ins Regionalliga-Team. 

Trainingsplanung und Spielplan unterscheiden sich kaum vom Seniorenbereich

Vor seiner Trainerstation bei der DJK TuS Hordel arbeitete Zajas bereits im Talentwerk des VfL Bochum und weiß deshalb, wie er mit den Jungen Spielern umgehen muss. "In Sachen Trainingsplanung und Spielplan gibt es hier nahezu keine Unterschiede. Lediglich der Umgang mit den Spielern ist ein bisschen anders", erklärt der 37-Jährige, der persönlich viel Wert auf die spielerische Leistung legt. 

"Vor dem Ergebnis sollte immer eine gewisse Art und Weise stehen, wie sich das Team präsentiert. Genau das möchte ich den Jungs vermitteln", so Zajas über seine persönlichen Ziele. Sportlich dürfte es vor allem der Klassenerhalt sein, den der neue Mann mit seinen Schützlingen erreichen will. "Das wird in der kommenden Spielzeit aber alles ein bisschen anders. Schließlich steht auch noch nicht fest, wie viele Mannschaften letztendlich absteigen werden", zeigt er auf. 

Hier gibt es weitere Informationen zum Wuppertaler SV.

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