Beim Wuppertaler SV brodelt es hinter den Kulissen. Trotz des jüngsten 1:0-Erfolges in Aachen soll Alexander Eichner von Trainer Adrian Alipour nicht vollends überzeugt sein.

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WSV-Boss wollte Ex-RWE-Trainer holen

14. März 2019, 16:54 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Beim Wuppertaler SV brodelt es hinter den Kulissen. Trotz des jüngsten 1:0-Erfolges in Aachen soll Alexander Eichner von Trainer Adrian Alipour nicht vollends überzeugt sein.

Denn: Wie RevierSport erfuhr, soll der designierte neue WSV-Vorstandsvorsitzende Eichner - am 8. April will sich Eichner bei der Jahreshauptversammlung zur Wahl stellen - bereits einen Alipour-Nachfolger in der Hinterhand haben. Sven Demandt (54) soll Eichners Wunschkandidat auf den Cheftrainer-Posten beim WSV sein. Weder Eichner noch Demandt waren für RevierSport für eine Stellungnahme erreichbar. 

Demandt, der zwischen April 2016 und Oktober 2017 Rot-Weiss Essen trainierte, war zuletzt auch auf dem Aachener Tivoli zugegen. Er beobachtete den 1:0-Sieg des WSV bei der Alemannia. "Das war ein Befreiungsschlag. Die Mannschaft lebt und kämpft. Es herrscht ein riesiger Riesenzusammenhalt", freute sich Alipour gegenüber der Wuppertaler Rundschau.


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Doch auch Alipour, der in Wuppertal einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020 besitzt, dürfte die Gerüchte um seine Person kennen. Denn Eichner gab gegenüber der Wuppertaler Rundschau zu, dass es ein Trainer-Thema gegeben hat. Dieses soll nun aber nicht mehr aktuell sein. Alipour kann sich aktuell glücklich schätzen, dass der ehemalige Sportvorstand und heutige sportliche Leiter Manuel Bölstler voll hinter dem ehemaligen Trainer des ASC Dortmund steht. Eichner: "Das Trainerthema hatte sich vor dem Aachen-Spiel erledigt. Wie bekannt, hatte sich Manuel Bölstler  hinter das Trainerteam gestellt. Ich habe Manuel Bölstler gefragt, ob es ein Thema ist. Er stellte fest: Nein. Der Erfolg gibt ihm Recht." Bölstler bekräftigt: "Im Umfeld gab es bereits Stimmen, wie ich hörte. Ich sehe das definitiv nicht so. Und das Spiel in Aachen bestätigt mich in meiner Einschätzung. Adrian und das Team machen einen hervorragenden Job – und das bei ständig neu aufkommenden Baustellen. Er und die Mannschaft haben mein vollstes Vertrauen."

Wie lange läuft Bölstlers Vertrag?

Es bleibt spannend rund um die Hubertusallee: Denn klar ist auch, dass zwischen Eichner und Bölstler nicht mehr als ein professionelles Verhältnis besteht. Dass beide noch Monate oder gar Jahre zusammenarbeiten werden, scheint unrealistisch zu sein. Aktuell stellt sich auch die Frage, wie lange denn Bölstlers Vertrag gültig ist. Der alte Stand war, dass der Kontrakt bis zum 30. Juni 2020 läuft. Zuletzt tauchten Informationen auf, dass Bölstler in den letzten Wochen seinen Kontrakt um weitere zwei Jahre verlängert hatte. Eichner äußert sich zu dem Thema aktuell nicht. Bölstler hält sich ebenfalls zurück und sagte der Wuppertaler Rundschau: "Ich weiß, was ich unterschieben habe. Und Teile des aktuellen Vorstandes waren ja auch vorher bereits Teil dessen und sollten auch wissen, was sie unterschrieben haben. Mich interessiert das Thema derzeit aber reichlich wenig. Wir müssen die Klasse halten, das ist das Wichtigste."

Autor: Krystian Wozniak

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15.03.2019 - 13:41 - van melk

Bitte folgenden Satz mehrmals lesen :
Ich habe Manuel Bölstler gefragt, ob es ein Thema ist. Er stellte fest: Nein.

Der Rest des Artikels ist Schaumschlägerei.

14.03.2019 - 21:59 - Gutessen

Muss man nicht verstehen, erst sind alle verzweifelt weil kein Geld kommt und dann wird's wieder aus dem Fenster geworfen

14.03.2019 - 21:56 - Der_Oppa

Dieser Kommentar wurde entfernt.

14.03.2019 - 17:12 - Lackschuh

Ist die RL eigentlich ein Irrenhaus? der Club ist fast Insolvent, der jetzige Trainer hat noch ca. 15 Monate Berechtigung auf Entlohnung und da beschäftigt sich ein WSV (einzelne Person?) mit so einer teuren Demandt-Personalie, die es zudem nachweislich nicht wert (Ok, persönliche Sicht) ist!

Das muss man nicht verstehen und es mangelt beim WSV nicht an Geld, sondern an Hirn!