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Wirtz für Wuppertal-Derby eine Alternative

03. August 2018, 17:43 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Gleich in seinem ersten Spiel hätte sich Enzo Wirtz zum Helden bei Rot-Weiss Essen aufschwingen können.

Doch in der Nachspielzeit ließ der Neuzugang vom Wuppertaler SV die Riesenchance zum 2:2-Ausgleich beim SV Rödinghausen liegen. Aus kürzester Distanz verfehlte der 22-Jährige das leere Tor, traf lediglich das Außennetz. Vor dem Spiel gegen seinen Ex-Klub (Sonntag, 14 Uhr) richtet sich der Blick jedoch wieder nach vorn.


„In 999 von 1000 Fällen geht der rein“, sagte Karsten Neitzel noch einmal während der Pressekonferenz vor dem Derby. Dabei bezog sich der Trainer nicht nur auf den Fehlschuss von Wirtz, sondern auch auf den unmittelbar vorangegangen Pfostentreffer von Marcel Platzek. „Auch Platzo muss den natürlich machen“, so Neitzel.

Doch beide verfehlten – der Albtraum eines jeden Angreifers. Wirtz hatte an der Szene auch am Tag danach noch zu knabbern: „Er war schon noch geplättet“, musste der 50-Jährige seinen Offensivmann erst einmal wieder aufbauen. Mit dessen Leistung war Neitzel nämlich eigentlich absolut zufrieden: „Er hat in 14 Minuten für drei gefährliche Aktionen gesorgt“, erinnerte er auch an zwei starke Vorlagen für Platzek.

Genau solche Aktionen wünscht sich der RWE-Trainer vom 22-jährigen Wirtz. Deshalb ist es durchaus denkbar, dass der Angreifer am Sonntag gegen seinen Ex-Klub sein Startelfdebüt für die Rot-Weissen gibt. Denn seine Qualitäten kennt Neitzel spätestens seit seinem ersten Spiel als RWE-Trainer. Im April gewann der WSV das letzte Aufeinandertreffen zwischen beiden Vereinen mit 3:1. Dreifacher Torschütze: Enzo Wirtz. Unter anderem mit einem sehenswerten Fallrückzieher, der ihm den Spitznamen „Cristiano“ eingebracht hat. 

Drei Wirtz-Tore – diesmal im „richtigen“ Trikot - würde Neitzel für Sonntag mit Sicherheit sofort unterschreiben. „Zuzutrauen ist ihm so eine Leistung“, ist sich der Trainer sicher.

Autor: Hendrik Niebuhr

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03.08.2018 - 22:56 - Bronkai

Naja, was Wirtz in der Nachspielzeit in Rödinghausen getan hat, dafür war er in Wuppertal bekannt.
Daran muss man sich in Essen natürlich erstmal gewöhnen. Nicht umsonst hat er in 67 Spielen, nur 9mal für den WSV getroffen.

03.08.2018 - 19:26 - BS

Ein Loch wurde in Rödinghausen ja schon angestochen.

03.08.2018 - 18:46 - RWE OLDIE

Zockt die Asitaler weg und legt den Grundstein für ne geile Saison.......