Pokal

Wildcards? So soll es im Niederrheinpokal weitergehen

29. März 2021, 19:35 Uhr
Im vergangenen August holte sich Rot-Weiss Essen den Pokal. Foto: Thorsten Tillmann

Im vergangenen August holte sich Rot-Weiss Essen den Pokal. Foto: Thorsten Tillmann

Nicht nur die Amateurligen liegen seit Monaten brach, auch die Verbandspokale sind noch längst nicht ausgespielt. Der Fußballverband Niederrhein denkt über Wildcards im kommenden Jahr nach.

Seit Monaten rollt im Fußballverband Niederrhein (FVN) kein Ball. Die Ligen sind unterbrochen, bis zum offiziellen Saisonende am 30. Juni 2021 scheint es maximal noch den Landesligen möglich zu sein, eine Saison mit 50 Prozent der für eine Wertung benötigten Spiele zu absolvieren. 


Ein weiteres Sorgenkind ist noch der Niederrheinpokal. Ende Oktober sollte die erste Runde über die Bühne gehen, doch im Zuge der sich damals verschärfenden Maßnahmen konnten von den angesetzten 32 Partien lediglich elf absolviert werden. Heißt: Noch immer sind 53 Mannschaften im Wettbewerb, darunter zahlreiche Amateurvereine, die eben seit Monaten nicht trainieren geschweige denn spielen dürfen. Bis zum 30. Juni muss der FVN seinen Teilnehmer am DFB-Pokal für die anstehende Spielzeit stellen - und im Vergleich zu den Ligen genießt der Niederrheinpokal Priorität.

Amateurteams könnten Wildcard für das nächste Jahr kriegen

Dennoch ist klar, dass es unmöglich sein wird, den Pokal komplett auszuspielen. Die Drittligisten MSV Duisburg und KFC Uerdingen sowie die Regionalligisten dürften zwar spielen, für sämtliche unterklassigen Teams wäre ein Aufeinandertreffen allerdings wohl eine sinnlose Angelegenheit. So kursiert im FVN nun eine neue Idee: Sollten Mannschaften in diesem Jahr verzichten und sich freiwillig aus dem Wettbewerb zurückziehen, könnten diese eine Art "Wildcard" für den Niederrheinpokal in der kommenden Saison erhalten - und dort dann ganz normal wieder ab der 1. Runde antreten - auch ohne vorherige Qualifikation über die Kreispokale. 


"Die Idee kam zuletzt von einem Vereinsvertreter im Rahmen einer Video-Konferenz", sagte Wolfgang Jades vom FVN am Montagnachmittag in einem öffentlichen Live-Videotalk der Neuen Rhein Zeitung / Neuen Ruhr Zeitung (NRZ). Die Vorschlag stieß laut Jades auf positive Resonanz - auch innerhalb des Verbandes. 

Jades möchte Losentscheid vermeiden

Über das Angebot soll demnächst entschieden werden. "Wir würden das sicherlich annehmen", sagte Ralf Gemmer, Trainer des Landesligisten SV Scherpenberg. Sein Verein hätte in dieser Saison in der ersten Runde auf den Wuppertaler SV getroffen - ein attraktives Los. Ein Duell gegen einen Regionalligisten ohne Zuschauer und dementsprechend ohne Einnahmen erscheint für Gemmer nicht gerade sinnvoll.


Sollten viele Amateurklubs schließlich verzichten, könnte eventuell mit den Dritt- und Regionalligisten der Pokal womöglich noch im Mai oder Juni ausgespielt werden. Klar ist aber: Gezwungen werden kann von den Amateurteams niemand. "Sie haben sich alle qualifiziert, wir können keinen Verein einfach ausschließen", sagte Jades. Sollte der Niederrheinpokal indes aber nicht zu Ende gespielt werden können, müsste der Verband bei der Benennung seines Teilnehmers eine anderweitige Lösung finden. "Das allerschlimmste wäre sicher ein Losentscheid", betonte Jades.

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30.03.2021 - 11:17 - Außenverteidiger

Warten wir mal ab. Stand heute hat uns der Pokal brutal geschadet. Ein Aufstieg ist wichtiger. Gerade im Hinblick auf unsere Zukunft. Ein Aufstieg zu Lasten einer Pokalteilnahme ist moralisch und ethisch vertretbar.

29.03.2021 - 23:50 - rwekopo

frankiboy;????.Was hat das jetzt mit dem Artikel zum Niederrheinpokal zu tun!?

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29.03.2021 - 22:09 - JeffdS

Alles klar bei Dir ..

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29.03.2021 - 21:13 - frankiboy5l

Ich frage mich gerade, welche Idee hatte der Bebilderer bei dieser seiner Auswahl.
Sollte da nicht ein darbender 3. Ligist angepinnt sein ?
Den diesjährigen Vertreter wirft das doch nur weiter aus der Bahn und da helfen auch keine Unterstützungs Versuche der Organe, wie das letzte Spiel im Oberhausener SNR und die veröffentlichen Bilder zeigen.

https://www.kick.tv/elfmeter-schock-in-der-nachspielzeit-rot-weiss-oberhausen-rot-weiss-essen-regionalliga-west/
Quelle Ruhrkick.tv

Zwei Stimmen dazu:
I. Ich habe mir die Szene bestimmt zehnmal angesehen. Am PC ist es schwer, den richtigen Moment zu stoppen. Letztendlich gebe ich dir Recht. Auf jeden Fall war es schwer zu erkennen, zumindest viel schwerer als das Handspiel im Strafraum.

II. So, ich habe mir jetzt die Einzelbilder angeschaut.
Einwandfrei abseits, genau wie später Heber, der viel zu spät aus dem Abseits heraus will und dann wieder ins Spiel eingreift.

Allerdings hatte ich mir auch genau die gelbe Karte und den erschrienen Freistoß angeschaut.
Winter geht im Bogen zum auf ihn fliegenden Ball und will ihn mit rechts wegballern.
Hatte er ihn mit links weggespitzt, wäre er schneller am Ball gewesen und hätte ihn auch berührt.
Aber, auch [s]#27 Behounek[/s]* berührt den Ball nicht, tritt aber genüßlich in die vor ihm liegenden Beine und hebt mit großem Getöse ab. Ich meine, die gelbe Karte gehört dem Schauspieler.
Wenn ich jetzt das gerechte Spielergebnis aufrufe, dann gewinnt die Heimmannschaft RWO durch 3 Elfmetertore gegen den ehemaligen Favoriten RWEs 3 : 0.

* Dank unserem Kleeblättchen aus der Spieltach Box kenne ich jetzt sogar Eßener Spieler.
Ich hab`s vorher geahnt #38 O.Kefkir war der Tiefflieger

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