In Wickede hat sich seit der vergangenen Saison einiges getan. Nach einem schwachen Jahr und dem vorletzten Platz beim Abbruch wurde der Kader stark verbreitert.

Westfalenliga

Westfalia Wickede will die Vorsaison vergessen machen

RevierSport
04. August 2020, 13:22 Uhr
Wickede steckt mitten in der Vorbereitung. Foto: Frank Oppitz

Wickede steckt mitten in der Vorbereitung. Foto: Frank Oppitz

In Wickede hat sich seit der vergangenen Saison einiges getan. Nach einem schwachen Jahr und dem vorletzten Platz beim Abbruch wurde der Kader stark verbreitert.

Ganze 15 Neuzugänge konnte Westfala Wickedes Sportlicher Leiter Daniel Dukic an Land ziehen. Dem gegenüber stehen sieben Abgänge. „Wir haben jetzt einen Kader von 27 Mann, der Altersschnitt liegt bei 23 Jahren“, erklärt Dukic.

Auch auf dem Trainerstuhl gab es eine Veränderung. Kurz vor der Corona-Pause konnte ein alter Bekannter verpflichtet werden. Die Rede ist von Marko Schott. Der übernahm das Team bereits in der Saison 2010/11. In seiner sechsjährigen Amtszeit konnte der 45-Jährige seine Mannschaft sogar fast in die Oberliga führen. „Damals haben wir leider im Aufstiegsspiel verloren“, erinnert sich der Sportliche Leiter. Nach seinem Abgang im Jahr 2017 ist er nun also wieder zurück.

Damit sich das neu zusammengestellte Team schnell aneinander gewöhnt, startete der BV Westfalia sehr früh in die Vorbereitung. „Wir trainieren jetzt seit drei Wochen wieder. Davor hatten wir vier Wochen lang immer wieder Spaßeinheiten, damit sich die Jungs kennenlernen“, sagt Dukic. Vergangene Woche folgte dann das erste Testspiel. Nach einem 0:2 Rückstand gab es am Ende ein 2:2 gegen Landesligist SV Horst-Emscher. „Das war für das erste Spiel schon ganz ordentlich“, meint der Sportliche Leiter.

Dukic freut sich auf die Derbys

Für die kommende Saison will sich das Team Etappenziele setzen. „Die Hinrunde wollen wir auf einem einstelligen Tabellenplatz abschließen. Danach schauen wir mal, was geht.“ Die Konkurrenz sieht Dukic als sehr stark an. „Es wurde ja diskutiert, ob wir die Staffel wechseln müssen. Als dann entschieden wurde, dass wir in unserer Liga bleiben war ich erst mal froh, weil ich mich auf die Derbys freue. Auf den zweiten Blick ist mir aber klar geworden, dass das nicht einfach wird.“

Die Liganeulinge schätzt der Sportliche Leiter als gefährlich ein. Besonders hart sei außerdem, dass es mindestens fünf Absteiger, gleichzeitig aber nur einen Aufsteiger gibt – eine schwierige Saison. „Daher haben wir uns bewusst für den großen Kader entschieden“, erläutert er.

Der Kader hat nur noch wenige Wochen, um sich einzuspielen. Ab dem 16. August geht der BVW daher als Vorjahressieger beim Hellweg Kronen Cup an den Start. Dort steht neben der Titelverteidigung natürlich auch die Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel auf dem Programm. Am 6. September ist das Team von Cheftrainer Schott zu Gast beim SC Neheim.

Autor: Dennis Zaremba

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