Oberligist Westfalia Herne musste zum Ende der Hinrunde Insolvenz anmelden. Sportlich lief es für die Unruhen abseits des Platzes für die Mannschaft vom Sportlichen Leiter Tim Eibold erstaunlich gut. 

Oberliga Westfalen

Westfalia Herne: Hinrunde im Zeichen der Insolvenz

Justus Heinisch
25. Dezember 2019, 11:35 Uhr

Unruhen gab es bei Westfalia Herne. Der Verein musste die Insolvenz anmelden. Foto: Klaus Pollkläsener

Oberligist Westfalia Herne musste zum Ende der Hinrunde Insolvenz anmelden. Sportlich lief es für die Unruhen abseits des Platzes für die Mannschaft vom Sportlichen Leiter Tim Eibold erstaunlich gut. 

Tim Eibold über ...

... die Hinrunde 2019/20: Sportlich gesehen lief es ganz gut. Ohne die Insolvenz und den möglichen Punktabzug wäre die Situation ein bisschen befriedigender. Wir haben nun einen Cut gemacht und bekommen viele junge Spieler dazu. Da müssen wir durch.

... personelle Veränderungen in der Winterpause: Mit Zugängen sind wir in Gesprächen. 


Das Personalkarussell dreht sich in Herne. Kapitän Maurice Temme wird den Klub wohl verlassen. Genauso wie Manuel Dieckmann, Bilal Abdallah, Nazzareno Ciccarelli (alle Hammer Spielvereinigung), Philipp Rößler und Maurice Haar (beide TuS Bövinghausen) und Christian Fuchs. Einen Zugang präsentierte Eibold bereits. Tarik Baydemir wechselte von Rhynern nach Herne.

... die Ziele für 2020: Trotz des Punktabzugs wollen wir in der Liga bleiben. Wir hoffen das Beste, ein glückliches Händchen bei den Verpflichtungen und darauf, dass der Verein in der Oberliga bleibt.


... die Vorbereitung: Wir testen unter anderem gegen den Regionalligisten Bergisch Gladbach (11. Januar) und die Niederrhein-Oberligisten Straelen (18. Januar) und Bocholt (2. Februar). Auch ein Test gegen Türkspor Dortmund um Trainer Kevin Großkreutz wird angesetzt.

... die Ziele für die Halle: In Hellern treffen wir unter anderem auf den VfL Osnabrück und die Sportfreunde Lotte. Mal gucken, was dabei herumkommt. Wir lassen uns überraschen. Beim Turnier in Herne vom SV Sodingen konnten wir nicht zusagen. Das ist bitter, damals stand hinter dem Kader noch ein Fragezeichen. Die Situation ließ das nicht zu. 

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