Der personelle Umbruch geht bei Westfalia Herne weiter. Der insolvente Westfalen-Oberligist präsentierte über die Weihnachtstage die nächsten zwei Zugänge. 

Zwei Zugänge

Westfalia Herne bedient sich in der Oberliga Niederrhein

RevierSport
27. Dezember 2019, 20:22 Uhr

Foto: Klaus Pollkläsener

Der personelle Umbruch geht bei Westfalia Herne weiter. Der insolvente Westfalen-Oberligist präsentierte über die Weihnachtstage die nächsten zwei Zugänge. 

Es werden einige neue Namen auf dem Spielberichtsbogen bei Westfalia Herne stehen, wenn der Oberligist Anfang Februar beim SC Paderborn II ins neue Pflichtspiel-Jahr startet. Sieben Akteure haben den Traditionsverein bislang verlassen (u.a. Manuel Dieckmann, Bilal Abdallah, Nazzareno Ciccarelli/alle Hammer SpVg). Allerdings gab der Klub auch einige Zugänge bekannt. 

Nun präsentierte Herne die nächsten zwei Transfers. Beide kommen aus der Oberliga Niederrhein. Von Germania Ratingen wechselt Kaan Terzi ans Schloss Strünkede. Der 20-jährige Mittelfeldspieler lief in der aktuellen Saison siebenmal für die Germania auf. Er wurde in der Jugendabteilung der SG Wattenscheid 09 ausgebildet. 

Etwas mehr Erfahrung kann Maximilian Eisenbach vorweisen. Der 23-jährige Defensivsakteur kommt vom TVD Velbert. 

Eibold erhofft sich defensive Stabilität

"Max hat knapp 70 Oberligaspiele auf dem Buckel und kam in Velbert zuletzt auf wenig Einsätze. Wir mögen bekanntlich junge Spieler, wozu Max mit 23 natürlich auch zählt, aber er bringt die gewisse Reife mit und ist ein echtes Zweikampfmonster. Max soll und wird unserer Defensive eine gewisse Stabilität geben. Wir freuen uns sehr, dass auch Max seine Zusage gegeben hat und uns verstärkt", verriet Hernes Sportlicher Leiter Tim Eibold.


Auch über Terzis Zusage freute sich Eibold. Er sei ein intelligenter Spieler: "Er ist giftig und brennt auf seine Einsätze. Sportlich und menschlich ist der Junge aus Gelsenkirchen oberstes Regal."

Falls das Insolvenzverfahren in Herne eröffnet werden sollte, bekommt die Westfalia neun Punkte abgezogen. Dann wäre der SCW punktgleich mit dem Vorletzten aus Erndtebrück.

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