Die Entscheidung, wie es im diesjährigen Westfalenpokal weitergeht, ist gefallen. Sechs Mannschaften werden den Sieger unter sich ausmachen und einen DFB-Pokal-Teilnehmer ausspielen.

RL

Westfalenpokal: Diese sechs Klubs spielen um die DFB-Pokal-Teilnahme

21. April 2021, 13:30 Uhr
Foto: RS

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Die Entscheidung, wie es im diesjährigen Westfalenpokal weitergeht, ist gefallen. Sechs Mannschaften werden den Sieger unter sich ausmachen und einen DFB-Pokal-Teilnehmer ausspielen.

Der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) wird den laufenden Wettbewerb um den Westfalenpokal 2020/21 mit den noch verbliebenen sechs westfälischen Teilnehmern aus der 3. Liga und der Regionalliga West zu Ende führen. Darauf verständigten sich Vertreterinnen und Vertreter aller aktuell für den Pokal qualifizierten Clubs am Dienstagabend im Rahmen einer Videokonferenz mit dem Verbands-Fußball-Ausschuss (VFA). Die teilnahmeberechtigten Mannschaften unterhalb der vierten Spielklasse erhalten in der kommenden Saison (2021/22) direkt einen Startplatz im Krombacher Westfalenpokal.

"Ziel war und ist es, den Krombacher Westfalenpokal sportlich zu Ende zu führen. Auch, um einen westfälischen Teilnehmer für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde melden zu können. Ich bin froh und allen Vereinen sehr dankbar, dass wir zusammen eine praktikable und solidarische Lösung im Sinne des Fair-Plays gefunden haben", sagt Pokalspielleiter Klaus Overwien.

Termine und Austragungsort bereits fixiert

Wie am Niederrhein - RevierSport berichtete - werden auch in Westfalen Drittligist SC Verl sowie die Regionalligisten  SV Lippstadt 08, SC Wiedenbrück, SC Preußen Münster, Sportfreunde Lotte und SV Rödinghausen den Westfalenpokal-Sieger 202/2021 und den damit verbundenen DFB-Pokal-Teilnehmer für die Saison 2021/2022 ermitteln. 


Verl und Co. werden bis zum 26. Mai in zwei Viertelfinalspielen (plus zwei Freilose) und Halbfinalpaarungen die Finalbegegnung ermitteln. Das Endspiel um den Westfalenpokal soll am 29. Mai im Rahmen des "Finaltag der Amateure" steigen. Ort des Geschehens ist - unabhängig von den Finalteilnehmern - die SportClub Arena in Verl.

Die Auslosung für das Viertelfinale ist für Freitag, 23. April (12 Uhr), geplant und soll auf der Facebook-Seite des FLVW live gestreamt werden.

Zweites DFB-Pokal-Ticket geht an den besten Regionalligisten

Bereits ausgeschiedene Vereine aus dem diesjährigen Wettbewerb starten erneut in der ersten Runde der Saison 2021/2022. Bislang konnten nur vier Partien in der ersten Runde ausgetragen werden. Vor Beginn des Wettbewerbs um den Krombacher Westfalenpokal 2021/22 werden die Erstrunden-Paarungen neu ausgelost.

Als zweitgrößter Landesverband innerhalb des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) vergibt der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) ein zweites Ticket für die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal. In diesem Jahr erhält dieses Startrecht automatisch der beste westfälische Regionalligist, in der kommenden Saison der Meister der Oberliga Westfalen. Aktuell wäre der SC Preußen Münster als bestplatzierter Regionalligist im DFB-Pokal startberechtigt.

Kommentieren

21.04.2021 - 16:23 - frankiboy5l

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W: 2 von 6

Was ist wohl einfacher ?

21.04.2021 - 14:31 - Stauder09

Ich wäre für zusätzlich zu 1000 Euro (1. Runde) noch für eine Ausschüttung von 5% der weiteren Antrittsgelder für die erreichten weiteren Runden, aufgeteilt auf die 58 Mannschaften, die nun nicht im Westfalenpokal weiterspielen.

175.500 Euro (1. Runde)
351.000 Euro (2. Runde): davon 5% sind 17.550 Euro bei 58 Mannschaften je ca. 300 Euro
702.000 Euro (Achtelfinale), gleiche Rechnung ca. 605 Euro
1,404 Millionen Euro (Viertelfinale): ca.1210 Euro
2,807 Millionen Euro (Halbfinale): ca. 2420 Euro

Sollte einer der Westfalenvertreter ins Halbfinale kommen, wäre das für jede der 58 Mannschaften 1000+4535 = 5535 Euro (+ eine entsprechende Ausschüttung durch den zweiten Vertreter)...

21.04.2021 - 13:54 - 09-Onkel

Bekommen die Vereine auch 1000,- € wie die Kollegen von Niederrhein?