Die 1:2-Niederlage im Viertelfinale gegen den Oberligisten SV Schermbeck bedeutet das Aus für den DSC Wanne-Eickel im Westfalenpokal. Zusätzlich muss der Westfalenligist um seine zwei Torjäger bangen, die sich in der Partie verletzt haben.

Nach Pokalaus

Westfalenligist DSC Wanne-Eickel bangt um seine Torjäger

Charmaine Fischer
21. November 2019, 09:11 Uhr

Foto: Gerd Hermann

Die 1:2-Niederlage im Viertelfinale gegen den Oberligisten SV Schermbeck bedeutet das Aus für den DSC Wanne-Eickel im Westfalenpokal. Zusätzlich muss der Westfalenligist um seine zwei Torjäger bangen, die sich in der Partie verletzt haben.

Der erste Schock erfolgte in der 56. Minute: Marvin Piechottka musste verletzungsbedingt vom Platz. Keine zehn Minuten später lag Dawid Ginczek mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Platz und konnte das Feld nur mit der Unterstützung seiner Mitspieler verlassen. „Dawid hat wohl einen Schlag auf den Spann bekommen. Zunächst hatten wir den Verdacht auf Mittelfußbruch, aber er konnte nach der Partie schon wieder auftreten. Es wird sich zeigen, was er hat, wie auch bei Marwin“, erklärte DSC-Trainer Sebastian Westerhoff.


Ein längerer Ausfall der beiden Spieler wäre für den Verein mehr als bitter: Ginczek ist mit elf Buden der Top-Torschütze der Mannschaft - der drittbeste Wert in der Liga. Piechottka ist der zweitbeste Schütze der Wanne-Eickler und liegt mit insgesamt acht Treffern auf Platz neun der besten Torjäger der Liga. „Wenn beide Stürmer ausfallen sollten, dann ist das natürlich ein Brett, wenn man überlegt, dass sie zusammen auf 19 Tore kommen“, betonte Westerhoff.

Auf dem Transfermarkt in der Winterpause aktiv werden will der DSC-Coach zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht: „Erstmal warten wir jetzt ab, wie schwer die Verletzungen wirklich sind. Außerdem haben wir einen großen Kader, mit dem ich auch plane“, erklärte er.

Trotz des Pokal-Aus und dem Verletzungspech: In der Liga läuft es gut für das Team aus Wanne-Eickel. Mit 30 Punkten belegt die Mannschaft aktuell den zweiten Tabellenplatz und ist direkter Verfolger von Spitzenreiter SG Finnentrop-Bamenohl, die die Tabelle mit 35 Zählern anführen. „Ursprünglich war es unser Ziel unter die besten Fünf zu kommen. Aber bislang läuft es ja gut und ich denke man kann schon über einen möglichen Aufstieg reden“, ist sich Westerhoff sicher. Auch Trainer-Kollege Thomas Falkowski vom SV Schermbeck wünscht dem Verein den Aufstieg: „Ich hoffe, dass wir uns eines Tages mal in der Oberliga begegnen.“

Doch bevor dies der Fall ist, muss der DSC Wanne-Eickel zunächst seine zwei letzten Hinrunden-Spiele gegen den SV Hohenlimburg und der Spvgg Erkenschwick erfolgreich über die Bühne bringen. „Das werden nochmal zwei schwere Spieler, aber alles ist möglich und wir geben unser Bestes“, gibt Westerhoff zu verstehen. 

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