Amateurfußball

Wenige Abbrüche, fast 3000 Angriffe auf Schiedsrichter

09. Juli 2019, 13:36 Uhr

Foto: Funke Foto Service

Nur jedes 2000. Fußballspiel in Deutschland musste in der Saison 2018/19 wegen gewaltsamer Angriffe abgebrochen werden. 

Diese Statistik veröffentlichte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Dienstag in seinem fünften "Lagebericht Amateurfußball". Demnach seien gut 0,05 Prozent (685) der insgesamt mehr als 1,3 Millionen per Schiedsrichterbericht ausgewerteten Spiele betroffen gewesen.

"Der Spielbetrieb in Deutschland mit bis zu 80.000 Spielen am Wochenende läuft weitgehend störungsfrei. Nur in einem sehr geringen Teil aller absolvierten Spiele meldeten die Unparteiischen in der vergangenen Saison eine Störung. Die Zahlen werden dabei immer aussagekräftiger, denn wir erfassen prozentual immer mehr Spiele", sagte der 1. Vizepräsident Rainer Koch. Die prozentual geringen Werte relativierten "in keiner Weise das Leid der Betroffenen. Jeder einzelne Fall ist einer zu viel!"




Zuletzt hatten mehrere Extremfälle Schlagzeilen gemacht. Die Schiedsrichter melden auch Gewalt- oder Diskriminierungsfälle, die nicht zu einem Spielabbruch führten, was bei etwa jedem 200. Spiel der Fall war. Etwa 4000-mal wurde Gewalt gemeldet, 2725-mal Diskriminierung. 2906-mal wurden Schiedsrichter angegriffen - eine leichte Steigerung gegenüber der Vorsaison (2866), obwohl rund 50.000 Spiele weniger absolviert wurden. "Soziale Konflikte brechen hier auf dem Fußballplatz durch", sagte DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann. sid

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10.07.2019 - 10:55 - asaph

Das sich viele Migranten und Kinder aus von Migranten bei uns NICHT integrieren WOLLEN, weil sie unser Wertesytem nicht akzeptieren und lieber heute wie morgen die Scharia einführen wollen, sollte man sie auch nicht in unsere Amateurligen integrieren. Sie können ja eigene Stadien bauen oder kaufen und eine eigene Amateurliga gründen...

09.07.2019 - 14:31 - Uwka

Die Wahrheit ist doch: Der gesellschaftliche Wandel, herbeigeführt durch viel, viele Dinge. Leider ist die Wahrheit oft nicht das, was die kleinen Grünen Männchen hören wollen.

09.07.2019 - 14:10 - Rattenfänger

Der Pottwal auf dem Foto wurde ja gesperrt - aber leider hat er unzählige Brüder im Geiste!

09.07.2019 - 13:55 - Steini77

Und wie kann man dem entgegen wirken? Mehr aussagekräftige Strafen, von Finger heben und "Du, Du, Du" wird es nicht besser. Wer den Schiri oder einen anderen Spieler Körperlich angreift gehört Gesperrt von der Sport-Kammer: Hart und drastisch.