Die Landesregierung Nordrhein Westfalens um Ministerpräsident Armin Laschet hat weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen bekanntgegeben. So wird Fußball als Vollkontaktsport ab Pfingstsamstag wieder möglich sein. 

Lockerungen

Das ist für Fußballer in NRW ab Samstag erlaubt

Tizian Canizales
28. Mai 2020, 12:47 Uhr
Fußballer dürfen in NRW ab Pfingstsamstag wieder mit Vollkontakt trainieren und spielen. Foto: Funke Foto Services

Fußballer dürfen in NRW ab Pfingstsamstag wieder mit Vollkontakt trainieren und spielen. Foto: Funke Foto Services

Die Landesregierung Nordrhein Westfalens um Ministerpräsident Armin Laschet hat weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen bekanntgegeben. So wird Fußball als Vollkontaktsport ab Pfingstsamstag wieder möglich sein. 

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet hat bekanntgegeben, dass in Nordrhein Westfalen ab Pfingstsamstag wieder Gruppen von bis zu zehn Personen im öffentlichen Raum zusammenkommen dürfen. Es muss lediglich sichergestellt werden, dass diese Personen im Falle einer Corona-Infektion zurückverfolgbar sind.


Unter den gelockerten Bedingungen wurde außerdem Breitensport ohne zwingenden Körperkontakt wieder gestattet. Dazu zählt auch der Amateurfußball, was Henrik Lerch, Pressesprecher des Fußballverbandes Niederrhein (FVN), im Gespräch mit RevierSport begrüßte. "Wir freuen uns sehr, dass der Fußball, wie wir ihn kennen und lieben, bald wieder mit zehn Spielern erlaubt ist. Trikotzupfer, Standardsituationen, all das wird wieder möglich sein", sagte er. 

Spiele mit elf gegen elf weiter verboten

Wie auch für normale Treffen im öffentlichen Raum gilt allerdings die Obergrenze von zehn Personen, die zurückverfolgbar sein müssen. Das bedeutet, dass es von Trainingseinheiten stets eine Teilnehmerliste geben muss. "Das ist der nächste Schritt zurück zur Normalität. Die Vereine können wieder mit Vollkontakt trainieren. Allerdings gilt in geschlossenen Räumen natürlich weiter die 1,5-Meter-Abstandsregel", erklärte Lerch seine Sicht auf die Dinge. 

Auch ein Fünf-gegen-Fünf zwischen zwei verschiedenen Vereinen hält er für möglich. "Wenn die Teilnehmer die Vorschriften einhalten können, sollen sie das gerne machen. Allerdings rate ich von Fünfer-Turnieren mit mehr als zehn Spielern ab. Ich verstehe die neuen Regelungen so, dass immer nur dieselben zehn Personen miteinander in Kontakt kommen dürfen", sagte der Pressesprecher des FVN.

Keine speziellen FVN-Empfehlungen

Ansonsten lässt der Fußballverband Niederrhein den Vereinen aber freie Hand. "Wir werden keine Empfehlungen aussprechen oder unsere Planungen umwerfen. Wenn die Vereine Lust auf Training und Spielformen haben, und die Auflagen erfüllen können, sollen sie gerne wieder Fußball spielen", erklärte er. 

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