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Was wird aus Wuppertals Torjäger?

12. November 2018, 21:46 Uhr

Foto: Stefan Rittershaus

Seit Juli 2017 geht er auf Torejagd für den Wuppertaler SV. Seine Bilanz ist bärenstark. Da kommt es nicht von ungefähr, dass die Konkurrenz ein Auge auf ihn geworfen hat.

Die Rede ist von Christopher Kramer. Manuel Bölstler holte ihn im Sommer 2017 vom VfB Oldenburg ins Bergische Land und sollte dabei ein glückliches Händchen beweisen. Kramer, der im vergangenen Oktober 29 Jahre alt wurde, erzielte in 57 Pflichtspielen für den WSV satte 41 Tore! Diese Statistik weckt natürlich Begehrlickeiten. Die Frage ist: Wie lange bleibt Kramer, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft, noch in Wuppertal?

Nach unseren Informationen steh WSV-Sportvorstand Bölstler mit Kramer in Gesprächen über eine mögliche Vertragsverlängerung. Dennoch sollen die Wuppertaler Verantwortlichen auch nicht abgeneigt sein, Kramer bei einem lukrativen Angebot auch im Winter gehen zu lassen. Denn die Vereinskasse des WSV ist bekanntlich nicht gerade prall gefüllt. Da würde eine Ablösesumme im mittleren fünfstelligen Bereich dem Klub guttun. "Für Christopher gibt es keine offiziellen Anfragen. Aber wir wissen natürlich, dass er mit jedem weiteren Tor schwerer zu halten sein wird", erklärte Bölstler bereits vor Wochen gegenüber RevierSport.

Bei den Kollegen der Westdeutschen Zeitung gewährte nun Kramer einen Einblick in seien Zukunftspläne: "Ich führe aktuell keine Gespräche mit anderen Vereinen. Mein Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2019 und bislang hat sich kein Verein gemeldet. Vielleicht passiert das noch im Winter, vielleicht auch erst im Sommer. Manuel Bölstler und ich hatten bereits ein Gespräch. Es ist aber keine Entscheidung, die ich alleine treffen kann. Ich habe eine Familie, wir müssen das zu Dritt entscheiden. Außerdem bin ich auch bereits Ende 20, das spielt in meinen Überlegungen natürlich auch eine Rolle. Ich bin gerne beim WSV und stecke viel Herzblut in de Verein, möchte aber sportlich auch noch weiterkommen. Das ist mein erster Antrieb, nicht der finanzielle Aspekt." Also: Doch noch Hoffnung für alle WSV-Fans, dass der Torjäger auch über den 30. Juni 2019 an der Hubertusallee bleibt.

Im Fall Kamil Bednarski wird das nicht so sein. Denn dieser wird nach unseren Infos den WSV definitiv im kommenden Winter verlassen. Das Ziel des ehemaligen Essener Rot-Weissen ist noch unbekannt.

Autor: Krystian Wozniak

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