Westfalenliga 2

Wanne-Eickels Kader bekommt ein neues Gesicht

Julian Preuß
11. Juli 2019, 14:10 Uhr

Foto: Klaus Pollkläsener

Der DSC Wanne-Eickel hat einen radikalen Umbruch vollzogen. Sebastian Westerhoff (33) übernahm den Trainerposten von Holger Flossbach. Mit einer neu formierten Mannschaft strebt er einen Platz unter den ersten fünf Teams an.

Mit dem Ende der vergangenen Spielzeit endete gleichzeitig auch eine Ära beim DSC Wanne-Eickel. Holger Flossbach verabschiedete sich mit einem vierten Platz von der Trainerbank. Nachfolger wurde Sebastian Westerhoff, der zuletzt noch als spielender Co-Trainer in Wanne-Eickel aktiv war. Zudem hat sich das Gesicht des Kaders stark verändert. Dennoch möchte Westerhoff wieder unter die Top-Mannschaften der Liga, um damit möglicherweise wieder um den Aufstieg in die Oberliga mitzuspielen. Wanne-Eickel startet mit einem Auswärtsspiel beim BSV Schüren in die neue Saison (11. August, 15 Uhr). Nach einem spielfreien Wochenende bestreitet die Westerhoff-Elf das erste Heimspiel in der Mondpalast-Arena gegen den SV Sodingen (25. August, 15 Uhr).

DSC möchte wieder unter die besten Fünf

„Wir konnten uns in den letzten Jahren in dieser Tabellenregion etablieren. Deshalb möchten wir da auch in der kommenden Saison wieder hin“, sagt der neue Trainer an, der dennoch eine ausgeglichene Saison erwartet und deshalb kein genaues Ziel vorgab. „Außerdem haben uns sechs Spieler verlassen – darunter vier Leistungsträger. Gleichzeitig kamen 13 Neuzugänge sowie einige Akteure aus der eigenen U19 dazu“, berichtet Westerhoff. Damit ist die Kaderzusammenstellung beendet. Der 33-Jährige ist sich sicher, die Abgänge der Stammkräfte mit der neu gewonnenen Qualität ersetzen zu können.

Westerhoff: nervös vor der ersten Ansprache als Cheftrainer

Seit gut einer Woche bereitet Westerhoff seine Spieler konditionell auf die neue Spielzeit vor. Es folgt noch ein kurzes Trainingslager, ehe die Teilnahme am Cranger-Kirmes-Cup ansteht. Dort peilt der DSC im dritten Anlauf den Turniersieg an. „Es macht viel Spaß mit der Mannschaft zu arbeiten. Aber es war schon ungewohnt, das Team am ersten Trainingstag als Cheftrainer zu begrüßen. Vor der ersten Ansprache war ich schon ein bisschen nervös“, gestand er. Die Art, wie er mit seinen Spielern umgeht, möchte er trotz seines neuen Postens nicht verändern: „Ich bin immer noch der gleiche Ansprechpartner für die Jungs, der ich auch schon vorher war. Wahrscheinlich kann ich auch keine autoritäre Art annehmen,“ meint er.

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