Dank mehr Einsatzzeit entwickelt sich Nick Ruppert. Der Spieler des Fußball-Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel weiß, wem er zu danken hat.

Westfalenliga 2

Wanne-Eickels Dreierpacker Nick Ruppert peilt die 15-Tore-Marke an

Stefan Stobbe
07. September 2020, 08:00 Uhr
Nick Ruppert will 15 Tore erzielen. Foto: Thorsten Tillmann

Nick Ruppert will 15 Tore erzielen. Foto: Thorsten Tillmann

Dank mehr Einsatzzeit entwickelt sich Nick Ruppert. Der Spieler des Fußball-Westfalenligisten DSC Wanne-Eickel weiß, wem er zu danken hat.

Die Formkurve zeigte bei Nick „Ruppi“ Ruppert in den vergangenen Jahren stark nach oben. Und auch beim 5:1-Sieg gegen Concordia Wiemelhausen zeigte der 21-Jährige, dass in dieser Spielzeit wieder mit seinem Torriecher zu rechnen sein wird. Sein Dreierpack trug maßgeblich zum gelungenen Saison-Auftakt des DSC Wanne-Eickel bei.

Doch so sehr in den Vordergrund wollte sich Ruppert ob seiner drei Tore gar nicht stellen. „Es war ja eine Teamleistung“, sagte er grinsend. Auch auf sein mögliches viertes Tor angesprochen, das ihm der DSC-Top-Stürmer Dawid Ginczek stibitzte, reagierte er cool. „Ich gönne ihm das von Herzen. Die nächsten Spiele lege ich ihm auch gerne eins auf“, lachte er.

Die Aufgaben der Offensive sind beim DSC in dieser Spielzeit auf mehrere Schultern verteilt. Neben Ginczek als Stürmer kommen noch Marvin Piechottka und eben Ruppert über Außen hinzu. „So ist es am besten“, meinte DSC-Trainer Sebastian Westerhoff.

Der hatte seinen kleinen Anteil am Dreierpack des jungen Stürmers. „Der Trainer hat mir schon vor dem Spiel gesagt, dass ich auch ruhig über Außen meine Abschlussstärke ausspielen und aggressiv jedem Ball nachgehen soll. Das hat heute gut geklappt“, sagte Ruppert und sein Trainer freute sich mit: „Das passt natürlich richtig gut.“

Ruppert steckt sich hohes Ziel

Nach den zehn Toren in der Vorsaison und sieben in der Spielzeit 17/18 hat sich Ruppert in diesem Jahr die Latte etwas höher gelegt. „Mein Ziel ist es schon, das noch mal zu toppen. 15 Tore würde ich schon gerne machen, auch wenn ich jetzt über die rechte Seite spiele. Aber in erster Linie steht natürlich die Mannschaft“, schloss er politisch.

Seine positive Entwicklung führt Ruppert zum einen auf die individuelle Arbeit zurück, zum anderen aber auch auf die mittlerweile schon angesammelte Erfahrung. Auch Westerhoff musste in diese Rechnung einbezogen werden. „Er gibt mir das Vertrauen und ich bekomme meine Einsatzzeiten“, sagte Ruppert.

Wurde er zuvor noch oft in den letzten Minuten eingewechselt, ist er mittlerweile aus der Startelf der Wanne-Eickeler kaum noch wegzudenken. Dieses Vertrauen dankt er mit Toren und Einsatz.

So wie auch Sturmpartner Ginczek, hätte auch Ruppert Lust auf die Oberliga, blieb aber verhalten. „Die ersten fünf Spiele sind richtungsweisend. Wenn es da aber gut läuft, würde ich da mitgehen. Aber sonst heißt es erstmal, ganz ruhig“, erklärte er.

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren