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Wagner lässt die Kapitäns-Frage auf Schalke noch offen

11. Juli 2019, 10:04 Uhr

Foto: firo

Nach dem Abgang von Ralf Fährmann nach Norwich City benötigt der FC Schalke 04 einen neuen Kapitän. Trainer David Wagner sieht dabei keinen Druck.

"Ich werde nach dem zweiten Trainingslager in Mittersill die beiden Kapitäne benennen", erklärte Wagner am Mittwoch der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung seine Vorgehensweise. Stand jetzt sei noch keine Entscheidung getroffen worden.


Doch wer käme als denkbarer und vielleicht sogar legitimer Nachfolger in Frage? Benjamin Stambouli beispielsweise. Der Franzose war bereits in der vergangenen Rückserie der Kapitän der Schalker, als Ralf Fährmann auf die Bank degradiert worden war. Stambouli führte Schalke auch im ersten Testspiel bei Rot-Weiß Oberhausen mit der Binde auf das Feld. 

McKennie als überraschende Lösung?

Laut WAZ sei Wagner aber ohnehin kein Freund großer Hierarchien. Neben den beiden von ihm bestimmten Kapitänen, soll die Mannschaft noch zwei weitere Spieler wählen, die den vierköpfigen Mannschaftsrat komplettieren. 

Eine überraschende Lösung wäre Weston McKennie. Der US-Amerikaner durfte beim Gold-Cup sein Nationalteam in einem Spiel auf das Feld führen. Sein junges Alter von 20 Jahren spricht aber eher dagegen, ihm eine derartige Verantwortung bereits aufzulasten. Zugleich sagte Wagner aber auch: "Es war eine große Sache für ihn, die Truppe als Kapitän zu führen."

Konoplyanka ist nur noch geduldet

McKennie weilt derzeit noch im Urlaub, wie zahlreiche andere Schalker Spieler auch. Das führte dazu, dass das Mannschaftsfoto am Mittwoch noch beträchtliche Lücken aufwies. Nicht mit auf dem Bild war auch Yevhen Konoplyanka. Der Ukrainer hält sich zwar auf Schalke fit, soll den Verein aber schnellstmöglich verlassen. Er ist vor Ort nur noch geduldet. "Er ist im individuellen Aufbautraining", berichtete Wagner.


Abkehr von der Dreierkette

Der 47-Jährige ließ sich zudem im Hinblick auf seine bevorzugte Spielweise in die Karten schauen - verbunden mit einer elementaren Änderung im Schalker Spiel. Die Dreierkette in der Abwehr, bevorzugtes Spielsystem in den letzten Jahren unter Markus Weinzierl und Domenico Tedesco, hat wohl keine Zukunft. "Ich bin kein Systemfanatiker, aber ich bevorzuge die Viererkette gegenüber der Dreierkette", sagte Wagner der WAZ. 

Eine flexible Spielweise spiele zwar auch für den neuen Trainer eine große Rolle, damit sei aber eher der Bereich vor der Abwehr gemeint. Ob 4-2-3-1, 4-4-2 oder 4-3-3 - Wagner wollte sich da nicht festlegen. Die Abkehr von der Dreierkette bedeutet in jedem Fall, dass die Defensive mit Ozan Kabak, Matija Nastasic und Salif Sané sowie Allzweckwaffe Stambouli eigentlich ausreichend besetzt ist.

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16.07.2019 - 23:30 - Meysegeyer

@reviersport

#Schrottdeutsch #Zensur

Schlechter und zensierender Journalismus zeichnet sich aus, indem er abweichende Meinung indifferent unterdrückt (also Posts löscht) und sich damit weigert, Diskussion (wohlgemerkt: nicht Pöbelei) zuzulassen.

Der grammatikalische Faupax in der Dachzeile ist nach meinem Einwand ja zumindest entfernt worden. Es steht hier aber immer noch, Fährmann sei "auf die Bank degradiert" worden. Was soll das? Hat etwa der Autor selbst die "Löschhoheit" gehabt?

Ich habe hier häufig genug über den Wert der Pressefreiheit parliert, der von meinem Diskussions-Kontrahenten ein ums andere Mal nicht nur in Frage gestellt, sondern schlicht negiert wurde. Jetzt stellen Sie sich mit der Löschung (und damit Gleichstellung) seiner Pöbeleien und meinen Post selbst in Frage?? "Herzlichen Glückwunsch", kann ich da nur sagen!

Journalismus ist ein schwieriges Geschäft - das weiß ich aus eigener Erfahrung. Und genau deshalb sage ich, administrative Aufgaben, wie beispielsweise die Überprüfung und Löschung von Posts dürfen nicht Praktikanten oder Berufsanfängern überlassen werden. Ich habe auf die proletenhaften Pöbeleien meines Kontrahenten stets mit größtmöglicher Höflichkeit (und zugegeben manchmal auch unterhaltsamem Wortwitz) reagiert. Deshalb darf ich auch wohl von Ihnen verlangen, dass Sie Ihren erigenen Verpflichtungen nachkommen.

15.07.2019 - 01:32 - Meysegeyer

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14.07.2019 - 23:21 - KB1904

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14.07.2019 - 22:58 - Schalker1965

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14.07.2019 - 19:37 - Meysegeyer

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14.07.2019 - 19:16 - Schalker1965

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14.07.2019 - 02:06 - Meysegeyer

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13.07.2019 - 18:48 - KB1904

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13.07.2019 - 18:29 - Schalker1965

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13.07.2019 - 17:40 - Schalker1965

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13.07.2019 - 17:30 - Meysegeyer

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13.07.2019 - 17:21 - Meysegeyer

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13.07.2019 - 14:35 - KB1904

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13.07.2019 - 13:16 - Schalker1965

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12.07.2019 - 13:08 - Meysegeyer

@Alles für Schalke/Schalker1965

Ich frage mich, wann endlich die auslaufenden Verträge beider Spieler verlängert werden.

12.07.2019 - 13:00 - Meysegeyer

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12.07.2019 - 10:06 - KB1904

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12.07.2019 - 09:55 - Schalker1965

Der künftige Kapitän sollte ein sog. "Stammspieler" sein, der, wenn er fit ist, auch regelmäßig auf dem Platz steht. Bin mir nicht sicher, ob Stambouli auf welcher Position auch immer gesetzt ist. Meistens hat er entweder auf der 6 oder in der Abwehr nur ausgeholfen. Ich halte daher Daniel Caligiuri für eher geeignet, da er innerhalb der Mannschaft ebenso also Führungsspieler akzeptiert ist. Benjamin Stambouli dann gerne als Vize-Kapitän.

12.07.2019 - 09:53 - Schalker1965

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12.07.2019 - 07:54 - KB1904

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12.07.2019 - 00:39 - Meysegeyer

@ernest004

Stambouli war meines Erachtens eine der wenigen positiven Erscheinungen in der vergangenen Saison. Sein Einsatz war vorbildlich, und er identifiziert sich mit dem Verein. Ich nehme an, dass er mannschaftsintern auch anerkannt wird. Ich fände ihn als Kapitän auch gut.

Wagner wird sich beim Trainingslager selbst ein Bild machen

12.07.2019 - 00:20 - Meysegeyer

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11.07.2019 - 22:10 - ernest004

- Meysegeyer: Bei Stamboul sollte es man belassen und seine Position damit stärken. Nach meiner Ansicht hat er es doch in der vergangenem Saison gut gemacht. Oder?

11.07.2019 - 22:04 - lappes

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11.07.2019 - 21:44 - Meysegeyer

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11.07.2019 - 20:40 - lappes

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11.07.2019 - 12:54 - Meysegeyer

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11.07.2019 - 11:22 - KB1904

Benjamin Stambouli ist in meinen Augen der Richtige für das Amt des Kapitäns.