Für den FC Schalke 04 steht mit dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen ein richtungsweisendes Spiel im Kampf um Europa an. Für die größte Überraschung sorgte S04-Trainer David Wagner dabei im Vorfeld auf der Torwartposition. 

Neuer Torwart und Stürmer

Vor Bremen: Schalke-Trainer Wagner tauscht auf vier Positionen

Tizian Canizales
30. Mai 2020, 14:45 Uhr
David Wagner, Trainer des Bundesligisten FC Schalke 04, beschwert sich. Foto: dpa

David Wagner, Trainer des Bundesligisten FC Schalke 04, beschwert sich. Foto: dpa

Für den FC Schalke 04 steht mit dem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen ein richtungsweisendes Spiel im Kampf um Europa an. Für die größte Überraschung sorgte S04-Trainer David Wagner dabei im Vorfeld auf der Torwartposition. 

Da wird gegen Bremen nun doch wieder Alexander Nübel auflaufen. Den hatte Wagner nach der 0:3-Niederlage beim 1. FC Köln zunächst als Stammkraft abgesetzt und dem jungen Markus Schubert das Vertrauen geschenkt. Der überzeugt zunächst auch, hatte speziell nach dem Corona-Restart aber immer wieder eklatante Patzer in seinem Spiel. So verschuldete er gegen Borussia Dortmund zwei Gegentore und sah auch bei den Niederlagen gegen Augsburg (0:3) und Düsseldorf (1:2) nicht immer glücklich aus. Nun soll es also der bei Teilen der Fans für seinen bevorstehenden  Bayern-Wechsel verschmähte Nübel wieder richten. 

Schalke mit Dreierkette, Gregoritsch im Sturm

Insgesamt tauscht Wagner im Vergleich zum Düsseldorf-Spiel vier Mal und ändert das System. So rückt er vom im Nachgang kritisierten 5-4-1 ab und lässt gegen Bremen wohl ein 3-4-2-1 spielen, bei dem die äußeren Mittelfeldspieler Juan Miranda und Jonjoe Kenny in der Defensivbewegung zusammen mit dem Innenverteidigertrio Salif Sané, Ozan Kabak und Jean-Clair Todibo eine Fünferkette bilden sollen. 


Neu ins Team rücken neben Alexander Nübel auch die eben geannten Todibo und Miranda. Dazu hat Wagner seine Strumspitze getauscht. Michael Gregoritsch ersetzt den zuletzt harmlosen Guido Burgstaller. 

Schalke braucht gegen Werder Bremen auf jeden Fall einen Sieg, wollen sie weiter ernsthaft um die Europapokalplätze mitreden. Bei fünf Punkten Rückstand auf den VfL Wolfsburg und Platz sechs ist das Polster aus der starken Hinrunde bereits mehr als aufgebraucht und die Elf von David Wagner steht unter Zugzwang. Die Bremer haben als Tabellensiebzehnter dagegen in den letzten beiden Spielen nicht verloren und auch kein Gegentor gefangen, müssen aber weiter liefern. Ansonsten drohen sie, den Relegationsplatz und Fortuna Düsseldorf aus den Augen zu verlieren. Beiden Teams steht also ein richtungsweisendes Spiel bevor. 

So spielen die Teams

FC Schalke 04: Nübel - Kabak - Miranda - Sané - Todibo - Kenny - Caligiuri - McKennie - Matondo - Schöpf - Gregoritsch


SV Werder Bremen: Pavlenka - Vogt - Langkamp - Moisander - Gebre Selassie - Friedl - M. Eggestein - Klaassen - Rashica - Bittencourt - Sargent

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30.05.2020 - 15:22 - Bayerischschalke

Todibo zu bringen, halte ich für eine sehr gute Idee, meinetwegen auch als LV, oder im DM. Marinda für Oczipka hätte ich mir schon viel früher mal gewünscht. Bei Schubert könnte es auch sein, dass die Nerven grad nicht mitspielen und man ihn mal ein bisschen aus der Kritik nehmen will. Könnte okay sein. Warum jetzt aber wieder Schöpf und Gregoritsch spielen? Hier hätte ich gerne Kutucu und Raman zusammen mit Matondo gesehen.
Man wird sehen, vielleicht hat man aber auch alles richtig gemacht.
Hauptsache erstmal Tore und ein Sieg.