Die Kreisliga-A-Zweitvertretung des Bezirksligisten Vogelheimer SV hat im Essener Amatuerfußball auf sich aufmerksam gemacht. Der Grund: Trainer-Legende Otto Prell kehrt zur neuen Saison an den Lichtenhorst zurück und hat gleich 13 Zugänge im Gepäck.

KL A

Vogelheimer SV: Trainer-Legende übernimmt Reserve mit 13 Zugängen

07. Juli 2020, 10:28 Uhr
Einst waren Fadi Hassouni (links) und Otto Prell in der Ersten der Vogelheimer tätig. Nach zehn Jahren begegnen sich sich wieder in der VSV-Reserve. Foto: Michael Gohl

Einst waren Fadi Hassouni (links) und Otto Prell in der Ersten der Vogelheimer tätig. Nach zehn Jahren begegnen sich sich wieder in der VSV-Reserve. Foto: Michael Gohl

Die Kreisliga-A-Zweitvertretung des Bezirksligisten Vogelheimer SV hat im Essener Amatuerfußball auf sich aufmerksam gemacht. Der Grund: Trainer-Legende Otto Prell kehrt zur neuen Saison an den Lichtenhorst zurück und hat gleich 13 Zugänge im Gepäck.

Der Vogelheimer SV rüstet auf. Und das gilt allen voran für die Reservemannschaft. Die Kreisliga-A-Truppe wird in Zukunft von Essens Trainer-Legende Otto Prell (59) trainiert. Prell, einst selbst ein erfolgreicher Verbandsliga-Kicker, trainierte die Erste der Vogelheimer zwischen 2010 und 2014 in der Landesliga. Nun übernimmt er die Zweite in der Kreisliga A.

"Bei unserer zweiten Mannschaft mussten und haben wir einen radikalen Umbruch vollzogen. Die letzte Saison war eine Katastrophe für den Verein und hat allen Verantwortlichen viel Kraft und Nerven gekostet. Mein Kompagnon Almir Barucic und ich haben viel Zeit und Energie in unsere neue zweite Mannschaft gesteckt. Mit Otto Prell haben wir den besten Trainer für dieses Projekt begeistern können. Wir haben viele gute Jungs geholt und freuen uns riesig auf die neue Saison", erzählt Patrick Meyer, Sportchef am Vogelheimer Lichtenhorst.

Ehemalige Landesligaspieler kommen zurück

Nicht zuletzt aufgrund des Trainers Otto Prell kehren auch einige ehemalige Landesligaspieler nach Vogelheim zurück. Wie zum Beispiel Fadi Hassouni (reaktiviert) und Aleksandar Jovic (FSV Kettwig). Das sind aber nur zwei von insgesamt 13 Zugängen. Die da wären: Björn Bylski, Kevin Windisch (beide eigene 3. Mannschaft), Marc Luer, Tim Hiemer, Rafael Kastelan (alle TuS 84/10 Bergeborbeck), Aladin Hassouni (AL Arz Libanon), Güney Irmak (Juspo Altenessen), Noel Laubing, Willi Laubing, Sidney Laubing (alle Teutonia Schalke) und Marcel Augustin (reaktiviert).

"Das sind alles tolle Charaktere und wir konnten viele ehemalige Vogelheimer Jungs wieder für uns gewinnen. Unser Ziel ist es, eine ruhige und dennoch erfolgreiche Saison zu spielen. Ich behaupte einfach mal, dass diese Truppe gemeinsam mit Otto Prell im oberen Bereich der Tabelle landen wird. Wir werden mit dem Abstieg nichts zu tun haben", ist sich Meyer sicher.

Der Sportchef ergänzt: "Wie der Name Otto Prell heute noch bei den Spielern zieht, ist unfassbar. Es macht uns stolz, dass Otto sich auf dieses Projekt eingelassen hat und wenn ich sehe mit wie viel Herzblut er dabei ist, dann wissen wir, dass wir hier bereits alles richtig gemacht haben." 

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