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Völler will kein DFB-Präsident werden

Florian Nussdorfer
05. April 2019, 20:14 Uhr

Foto: dpa

Der frühere Nationalmannschafts-Teamchef Rudi Völler wird nicht DFB-Präsident und damit Nachfolger des zurückgetretenen Reinhard Grindel. 

«Ich stehe für das Amt des DFB-Präsidenten nicht zur Verfügung», sagte der Sportgeschäftsführer des Bundesligisten Bayer Leverkusen am Freitag der «Bild»-Zeitung, dem «Kölner Stadt-Anzeiger» und der «Rheinischen Post»: «Das kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Ich habe hier genug zu tun.»

Gleichzeitig forderte Völler, der von 2000 bis 2004 die A-Nationalmannschaft betreute, eine Reform innerhalb des DFB. «Da muss sich etwas ändern. Es kann doch nicht sein, dass in den letzten zehn Jahren jeder Präsident mehr oder weniger aus dem Amt gejagt wurde», erklärte er: «Deshalb glaube ich, dass der DFB gut daran tut, einige Dinge umzustrukturieren.»

Zudem bekräftigte Völler, dass Nationalspieler Kai Havertz auch in der kommenden Saison in Leverkusen spielen wird. «Kai wird bei uns bleiben. Unabhängig vom Ausgang der Saison», sagte Völler. Der 19 Jahre alte Havertz war zuletzt immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht worden. Es war über eine Ablösesumme von 100 Millionen Euro spekuliert worden.

Bezüglich eines Verbleibs von Nationalspieler Julian Brandt, der über eine Ausstiegsklausel in Höhe von angeblich 25 Millionen Euro verfügt, zeigte sich Völler aber weniger optimistisch. «Es ist kein Geheimnis, dass es auch Personalien gibt, bei denen man die Entscheidung nicht in der Hand hat», sagte er. dpa

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