3. Liga

Viktoria Köln: Abwehrspieler wechselt zum Konkurrenten

15. Januar 2021, 13:34 Uhr
Marcel Gottschling (Bildmitte) verlässt Viktoria Köln nach zweieinhalb Jahren. Foto: Thorsten Tillmann

Marcel Gottschling (Bildmitte) verlässt Viktoria Köln nach zweieinhalb Jahren. Foto: Thorsten Tillmann

Fußball-Drittligist Viktoria Köln und Marcel Gottschling gehen nach zweieinhalb Jahren getrennte Wege. Den Abwehrspieler zieht es zu einem Liga-Konkurrenten der Viktoria.

Nach Dominik Lanius (Fortuna Köln) hat der nächste Abwehrspieler den FC Viktoria Köln verlassen. Marcel Gottschling löste seinen Vertrag in Köln-Höhenberg auf. Er verlässt die Viktoria nach zweieinhalb Jahren und 94 Pflichtspielen Richtung SV Waldhof Mannheim, wo er auf seinen Ex-Trainer Patrick Glöckner trifft.

"Mit Marcel konnten wir einen Spieler verpflichten, der voll im Saft steht und uns sofort weiterhelfen kann. Durch seine Vielseitigkeit ist Marcel auch mit Hinblick auf die vielen englischen Wochen der diesjährigen Saison ein Spieler, der uns weitere Alternativen geben wird. Wir haben Marcel schon länger auf dem Radar und sind sehr froh, dass sich nun die Möglichkeit ergeben hat, ihn zum SV Waldhof Mannheim zu holen", erklärt Jochen Kientz, Sportlicher Leiter des SVW.

Der 26-jährige Gottschling, der in dieser Saison bei der Viktoria auf zehn Einsätze kommt, ergänzt: "Ich bin sehr glücklich darüber, zukünftig für den SV Waldhof Mannheim auflaufen zu können. Es ist ein absoluter Traditionsverein mit einer langen Historie. Die Gespräche mit der sportlichen Leitung sind sehr positiv gewesen, weshalb ich jetzt so schnell wie möglich mit der Mannschaft trainieren möchte, um ihr weiterhelfen zu können."

Gottschling gehört zu Viktorias Aufstiegsspielern

Gottschling spielte zunächst von Mitte 2016 bis 2017 bei den Höhenbergern. Im August 2018 kehrte er zu Viktoria Köln zurück und gehörte zu der Mannschaft, die den Aufstieg in die 3. Liga schaffte.


"Marcel hat das Gespräch mit uns gesucht, da er mit seiner persönlichen Situation unzufrieden war", erklärt Franz Wunderlich, Sportvorstand von Viktoria Köln. "Wir konnten ihm zum jetzigen Zeitpunkt nicht die langfristigen Perspektiven bieten, die er sich gewünscht hätte. Da gleichzeitig großes Interesse bei Waldhof Mannheim bestand, ihn zu verpflichten, haben wir den Weg für einen Wechsel freigemacht."

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